3.400 Kinder und Jugendliche machen die Welt in 72 Stunden besser

Neuauflage von Deutschlands größter Jugendsozialaktion vom 23. bis 26. Mai.

72h Aktion (c) BDKJ Bundesstelle
72h Aktion
Mi 22. Mai 2019
BDKJ Diözesanverband Mainz

Mainz, 21. Mai. Alleine im Bistum Mainz werden sich mehr als 3.400 Kinder und Jugendliche in 157 Aktionsgruppen bei der deutschlandweit größten Sozialaktion vom 23. bis 26. Mai 2019 engagieren. Unterstützt wird die Aktion unter anderem vom Mainzer Bischof Peter Kohlgraf sowie Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Rheinland-Pfalz und Ministerpräsident Volker Bouffier, die die Schirmherrschaft übernommen haben.
 

Mehr als 3.400 Teilnehmer/-innen und 157 Aktionsgruppen im Bistum Mainz

Beginn der Aktion ist der 23. Mai um 17.07 Uhr. Dann erhalten die Aktionsgruppen eine soziale Aufgabe, die es innerhalb von 72 Stunden umzusetzen gilt. Dabei werden sie in Rheinland-Pfalz vom Radiosender SWR3 und in Hessen vom Radiosender hr3 unterstützt, die umfangreich über die Aktion berichten werden. „Wir wollen mit der Aktion zeigen, was Alltag in unseren Jugendverbänden ist“, erläutert Lena Schmidt, Vorsitzende der BDKJ-Landesstelle Rheinland-Pfalz die Hintergründe. „Kinder und Jugendliche leben Demokratie, setzen sich für ihre Themen wie Ökologie und Beteiligung ein und gestalten Kirche durch ihr Tun. Dabei haben sie immer die Anderen, die Schwächeren im Blick. Das ist Grundlage unserer Arbeit.“
 
Ein beispielhaftes Projekt stellen die rheinland-pfälzischen BDKJ-Diözesanverbände schon zwei Wochen vor dem Start der Aktion vor: Im Caritas-Altenzentrum Maria Königin in Mainz-Drais werden Jugendliche mit den Bewohnern der Einrichtung in 72 Stunden eine Retro-Sitzecke gestalten. Sascha Zink, BDKJ-Diözesanvorsitzender im Bistum Mainz erklärte dazu: „Die Sitzecke soll ein Kommunikationspunkt im Haus werden – aber auch ein kognitiver Ankerpunkt insbesondere für Demenzpatienten.“ Die Sitzecke wird im Stil der 50er Jahre gestaltet werden, um durch vertraute Umgebung aus früheren Zeiten dementen Bewohnern Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln. Das Projekt zeigt exemplarisch, wofür die 72- Stunden-Aktion steht: Kinder und Jugendliche wollen damit zeigen, wie man die Welt ein bisschen besser machen kann.
 
Bischof Peter Kohlgraf lobt das Engagement: „Dass junge Menschen sich an dieser Aktion beteiligen und noch dazu in so großer Zahl – das ist ein gutes Zeichen für unsere Kirche und für unsere Gesellschaft: Denn mit ihren Aktivitäten zeigen die jungen Menschen: Gemeinsam lässt sich etwas bewegen. Durch Kreativität und das Know-how aller Beteiligten können Dinge gelingen, die sonst nicht möglich wären. Und mit ihren Projekten unterstützen sie andere, oft benachteiligte Menschen, oder sie lenken die Aufmerksamkeit auf Themen, die wir vernachlässigen. Die jungen Menschen setzten damit ein Zeichen, dass Gemeinschaftssinn und Solidarität heute nicht aus der Mode gekommen sind. Sie beweisen, dass sie bereit sind, sich einzubringen und unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten – allen Tendenzen der Individualisierung zum Trotz“,
 
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Diözese Mainz ist der Dachverband von neun katholischen Jugendverbänden mit mehr als 9.000 Kindern, Jugendlichen und Jungen Erwachsenen. Getreu dem Motto „Katholisch. Politisch. Aktiv.“ vertritt er die Interessen seiner Mitglieder in Kirche, Politik und Gesellschaft.
 

Hinweis

Weitere Informationen über die Aktion im Bistum Mainz finden Sie unter https://mainz.72stunden.de.
Unter der Mainzer Aktionshotline 06131 / 253 688 vermitteln wir Ihnen gerne Kontakt zu einzelnen Aktionsgruppen und stehen Ihnen für alle Fragen zur Verfügung.