Schmuckband Kreuzgang

Domforscher

Abschlussfahrt der Erstkommunionkinder in die Bischofsstadt Mainz

Ein Forschungsobjekt der besonderen Art: Der Mainzer Dom (c) Bistum Mainz
Sa 11. Mai 2019
Stephanie Veith

Regen und Temperaturen, die man eher im Februar erwarten würde, konnten sie nicht abschrecken: Am vergangenen Samstag machten sich die Bad Nauheimer Erstkommunionkinder auf den Weg nach Mainz. Sie verursachten z. B. auf dem malerischen Mainzer Wochenmarkt einiges Aufsehen, waren doch zu diesem Anlass insgesamt 35 Personen unterwegs.

25 Domforscher auf großer Entdeckertour

Nach einer lustigen Busfahrt besuchten sie den Mainzer Dom, nahmen unter kundiger Anleitung an einer Domführung teil und erforschten den Dom dabei ganz genau. Leise und langsam mussten sie dabei vorgehen, denn nur so können Forscher sorgfältig arbeiten.
Und was gab es alles zu entdecken: Unzählige Löwen wurden gesichtet, Skelette und gleich drei Orgeln, die sich dann als eine herausstellte.
Sie lernten, was Säulen und Kapitelle sind, und wurden gleich selbst künstlerisch tätig, indem sie einzelne Motive des Mainzer Doms in dünne Metallbleche ritzten, die sie als Erinnerung mit nach Hause nehmen konnten.

Erstkommunionkinder und Gemeindereferentin nach dem Picknick am Rheinufer (c) privat

Nach getaner Arbeit ist gut picknicken

Aber damit nicht genug: Bei einem kurzen Picknick am Rheinufer konnten alle feststellen, dass Eis auch bei Nieselregen schmeckt.

Auf den Spuren eines großen Erfinders

Danach folgten die Kinder den Spuren eines wichtigen Erfinders: Gemeinsam besuchten sie das Gutenberg-Museum, sahen einen kurzen Film über diesen Mann des Jahrtausends und lernten in einer sehr kurzweiligen Druckvorführung und anhand einer Rallye, was seine Erfindung - das Drucken mit beweglichen Lettern - für die Menschheit bedeutet hat.

Die Stadt Mainz hat ihrem großen Sohn ein Museum zur Geschichte des Buchdrucks gewidmet (c) privat

Viel zu früh musste nachmittags die Heimfahrt angetreten werden

Ganz herzlich bedankt Gemeindereferentin Stephanie Veith sich bei allen, die diese Fahrt begleiteten und unterstützten. Ganz sicher war das nicht das letzte Mal.