Schmuckband Kreuzgang

Bibelabende in St. Franziskus

Bibelarbeit 2026 Die Stadt Din A 3 (c) D. Thiel
Bibelarbeit 2026 Die Stadt Din A 3
Datum:
Mi. 4. Feb. 2026
Von:
Dietmar Thiel

Die Bibel-Vortragsreihe im Frühjahr 2026 steht unter dem Motto: Glaube leben, feiern und vertiefen. Referentin ist Wortgottesdienstleiterin Frau Erika Eichmanns.

Glaube leben, feiern und vertiefen – eine biblische Entdeckungsreise in vier Abenden

In der Bibelarbeitsreihe widmen wir uns grundlegenden Fragen des Glaubens, die unser Leben heute betreffen: Wie leben wir als Glaubende in der Welt? Woher kommen unsere Glaubensformen? Wie betet die Kirche, und wie vielfältig kann derselbe Glaube Ausdruck finden? Die vier Abende führen von biblischen Grundfragen über gemeinsame religiöse Wurzeln bis hin zur liturgischen Praxis der Kirche.

Am ersten Abend stehen Texte aus dem Buch Jeremia im Mittelpunkt. Unter dem Leitwort „Suchet der Stadt Bestes“ geht es um Verantwortung im Hier und Jetzt. Jeremia zeigt, dass Glaube nicht in Rückzug oder Vertröstung besteht, sondern im realistischen Annehmen der eigenen Situation und im verantwortlichen Handeln. Hoffnung richtet sich dabei nicht auf schnelle Lösungen, sondern auf Gottes Handeln in der Zukunft, das im gegenwärtigen Leben vorbereitet wird.

Der zweite Abend führt zu den gemeinsamen Wurzeln jüdischer und christlicher Feste. Anhand von Pessach und Ostern sowie Schawuot und Pfingsten wird deutlich, dass beide Traditionen einer gemeinsamen biblischen Grundstruktur folgen: Befreiung, Weg und göttliche Gabe. Die zeitliche Ordnung der Feste macht sichtbar, dass Glaube als Weg verstanden wird, auf dem Freiheit, Verantwortung und Hoffnung zusammengehören – bei unterschiedlicher theologischer Deutung, aber auf gemeinsamem Grund.

Am dritten Abend richtet sich der Blick auf das Hochgebet als Zentrum der Eucharistiefeier. An den Hochgebeten I und II wird deutlich, wie die Kirche ihren Glauben im gemeinsamen Gebet vor Gott bringt. Das Hochgebet verbindet Dank, Gedächtnis der Hingabe Jesu Christi, die Bitte um den Heiligen Geist und die Fürbitte für Kirche und Welt. Dabei zeigen sich unterschiedliche Akzente: einmal die Weite der kirchlichen Tradition, einmal die Konzentration auf das gegenwärtige Handeln Gottes in der Gemeinde.

Der vierte Abend vertieft diesen Blick und erweitert ihn auf die Hochgebete III und IV sowie weitere Gebete. Hier wird die Vielfalt liturgischer Ausdrucksformen sichtbar: die Kirche als pilgerndes Volk Gottes und der heilsgeschichtliche Blick auf Gottes Handeln von der Schöpfung bis zur Erlösung. So zeigt sich, dass derselbe Glaube in unterschiedlichen Formen gebetet und gefeiert werden kann, ohne seine Mitte zu verlieren.

Die vier Abende laden dazu ein, den Glauben neu zu entdecken: als gelebte Verantwortung, als gewachsene Tradition, als gemeinsames Gebet und als vielfältigen Ausdruck derselben Hoffnung.

„Bemüht euch um das Wohl der Stadt, in die ich euch weggeführt habe,
und betet für sie zum HERRN; denn in ihrem Wohl liegt euer Wohl.“ (Jer 29,7)

Termine und Themen

Mittwoch, den 08. April 2026, 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr
„Suchet der Stadt Bestes“
Wie leben wir als Glaubende in der Welt?

Mittwoch, den 15. April 2026, 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr
Jüdische und christliche Feste – unsere Gemeinsamkeiten
Woher kommen wir im Glauben, und was trägt uns?

Mittwoch, den 22. April 2026, 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr
Das Hochgebet – gemeinsames Beten in der Eucharistie
Wie betet die Kirche, und wie bringt sie ihren Glauben vor Gott?

Mittwoch, den 29. April 2026, 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr
Hochgebete III und IV sowie weitere Gebete
Wie vielfältig kann derselbe Glaube Ausdruck finden?

Bitte bringen Sie, wenn möglich, eine Bibel mit – Altes und Neues Testament.

Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Menschen – mit und ohne Vorkenntnisse über die Bibel.
Schauen Sie bei uns vorbei, kommen Sie mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

 

Postkarte Bibelarbeit 2026 IDin A 6 (c) D. Thiel