Statement von Joachim Türk, Chefredakteur der Rhein-Zeitung

Statement Rhein-Zeitung

1000 Jahre Mainzer Dom - das ist für die Mainzer Rhein-Zeitung kein Jubiläum wie jedes andere. Wir sprechen hier von einem Gotteshaus, das einen festen Platz in den Mainzer Herzen hat wie kein anderes Gebäude in dieser Stadt. Und dabei sprechen wir nicht nur vom katholischen Teil der Bürgerinnen und Bürger, sondern von der gesamten Mainzer Bevölkerung. Der Dom gehört zu Mainz wie die Butter zum Brot. Der „Domsgickel" ist vielen ein Symbol für Heimat. Erst recht in einer globalisierten und immer weniger durchschaubaren Welt, wie wir sie um uns herum erleben.

Der Dom als ein Ort der Sicherheit und Festigkeit, der den Wandel überdauert. Der Dom als Ort der Zuflucht in der Not. Der Dom als ein Fels in der Brandung. Das sind die Grundgedanken, von denen sich die Mainzer Rhein-Zeitung bei ihrer journalistischen Begleitung dieses außergewöhnlichen Jubiläumsjahres leiten lässt. Wir wollen nicht nur Historie widerspiegeln, sondern wir wollen vor allem die Menschen heute zu Wort kommen lassen. Bekannte und unbekannte Mainzer, prominente Würdenträger und Leute von nebenan sollen die Gelegenheit bekommen, uns ihre Gedanken und Erlebnisse rund um das 1000 Jahre alte Gotteshaus zu erzählen. „Mein Dom und ich" - das ist das Leitwort, dass sich vom 1. Februar bis 15. November durch den Lokal- und Mantelteil der Mainzer Rhein-Zeitung ziehen wird.

Doch wir wollen es nicht nur bei der Berichterstattung über den Dom und die zahlreichen Termine im Jubiläumsjahr belassen. Wir werden uns auch mit unterschiedlichsten Aktionen in dieses Jubiläumsjahr einbringen. Mit Leser-Aktionen und Angeboten für Kinder. Und natürlich auch mit Ideen, die möglichst viel Geld für die weitere Sanierung des Domgebirges einbringen sollen. Schließlich gilt auch im Jubiläumsjahr: Unser Dom braucht viele Freunde.