Tote beerdigen – Trauernde trösten

Der Begräbnisdienst durch
Gemeinde- und Pastoralreferentinnen/-referenten

"Die Sorge für Kranke und Sterbende und die Begleitung von Trauernden gehört von jeher zu den besonderen Aufgaben kirchlicher Pastoral. Die Gemeinde als Ganze ist aufgerufen, Trauernde zu trösten, Verstorbene zu begraben, Zeichen der Hoffnung und der Verbundenheit über den Tod hinaus zu setzen. Diese Sorge der Kirche kommt in der Begräbnisfeier in besonderer Weise zum Ausdruck ..." (aus der Einleitung der Pastoralen Richtlinien Nr. 11).

Seit rund 20 Jahren leiten im Bistum Mainz Gemeinde-/Pastoralreferentinnen und -referenten Begräbnisfeiern. Der liturgische Dienst hat bei den Angehörigen von Verstorbenen von Beginn an hohe Zustimmung gefunden und ist ein wichtiger Teil der Trauerpastoral in den Pfarreien.

Den Rahmen für diesen seelsorglichen Dienst bilden die Pastoralen Richtlinien Nr. 11 "Begräbnisdienst durch hauptamtliche pastorale Laienmitarbeiterinnen und -mitarbeiter" aus dem Jahr 2000. Er wurde ergänzt mit dem Schreiben von Bischof Kohlgraf an die Berufsgruppen der Gemeinde-/ Pastoralreferent/innen vom Mai 2020. Zusammen bilden sie die Grundlage für die allgemeine  Beauftragung mit dem Begräbnisdienst. 

Fortbildung

Die allgemeine Beauftragung zum Begräbnisdienst und dessen Ausübung erfordert eine eigene seelsorgliche und theologische Qualifikation (vgl. Pastorale Richtlinien Nr. 11), welche durch den Pastoralkurs oder eine Fortbildung beim Theologisch-Pastoralen Institut (TPI) erworben werden kann. Liegt die Qualifikation im Pastoralkurs länger als fünf Jahre zurück ist die Teilnahme an einer Fortbildung des TPI erforderlich. Die Kurskosten werden von der Abt. Fortbildung u. Beratung übernommen, wenn der Antrag genehmigt wurde. 

Beantragung

Das Antragsformular für die allgemeine Beauftragung mit dem Begräbnisdienst bitte hier herunterladen.

Bei Fragen zum Antragsverfahren, zu Fortbildungen und Veränderungen der Beauftragung nehmen Sie bitte Kontakt zum Referat Liturgie auf.