SDFV-Freiwillige - Monatsberichte

Freiwillige SDFV 2019-2020
Freiwillige SDFV 2019-2020

Projekt "Kobra" - Jugendzentren - Rondonopolis/Brasilien

Lydia Eich (Weinheim)

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DEZEMBER 2019

Der Dezember ist für mich immer schon ein besonderer Monat gewesen. Morgens die kleine Portion Schokoladenleckerei aus dem Adventskalender, die ganze Familie verschlafen am Frühstückstisch. Dunkelheit, wenn man sein Fahrrad aus der Garage schiebt. Auf dem Weg zur Schule schlägt mir kalte Luft ins Gesicht, während „Last Christmas“ von Wham! oder Adeles letztes Album durch die Kopfhörer in mein Ohr dringt. In der Schule werden an jeder Ecke Plätzchen oder Waffeln verkauft. In der Mittagspause zu Hause wird fleißig ein Schläfchen, eingemummelt in drei Decken gepflegt, während langsam der Rest der Familie eintrudelt. Dieses Jahr war alles anders ... (weiter lesen)

Rebecca Welsch (Zornheim)

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DEZEMBER 2019

Zu Beginn des Monats mussten wir uns leider schon von den Kindern aus Padre Lothar verabschieden. Für das Projekt, welches von der Stadt finanziert wird, fand bereits am 03.12.2019 der letzte Projekttag statt. Auch wenn ich häufiger im Projekt in Alfredo de Castro war, sind mir die Kinder aus Padre Lothar sehr ans Herz gewachsen und der Abschied fiel dementsprechend schwer.
Zum Abschluss hatte Solange für die Kinder kleine Beutel gebastelt, die sie mit Süßigkeiten füllte. Flávia hatte Kuchen gebacken und zur Feier des Tages gab es noch verschiedene Salgados aus einer Bäckerei.... (weiter lesen)

Janina Kreisel (Nieder-Olm)

JaninaKreisel

AUGUST 2018 

Der erste Monat ist nun vorüber und irgendwie ist es ein beruhigendes Gefühl nicht mehr die ganzen Fragezeichen im Kopf und die Ungewissheit vor sich zu haben. Wie und bei welchen Leuten wirst du dort wohnen? Was ist das genau für ein Projekt und was werden deine Aufgaben sein? Und wie willst du das überhaupt mit der Sprache hinbekommen, oder sprichst du portugiesisch? ...(weiter lesen)

 

Frederike Göbel (Nieder-Olm)

Frederike

AUGUST 2018

Ich kann kaum glauben, dass ich heute schon 4 Wochen hier in Brasilien in Rondonópolis bin. Mir kommt es auf der einen Seite so
vor, als wären wir gestern erst losgeflogen, aber auf der anderen Seite haben wir schon so viel erlebt, als wären wir schon länger als nur einen Monat hier. Am 07. August haben wir, Janina und ich, uns auf den Weg über Sao Paulo und Cuiaba nach Rondonópolis gemacht... (weiter lesen) 

Projekt "Casa Do Menor - Sao Miguel Arcanjo" - Strassenkinderprojekt - Miguel Couto/Brasilien

Fabian Jestaedt (Nieder-Olm)

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DEZEMBER 2019  

Der Monat Dezember hat mit einem großen Fest namens „Natal Branco“ (weiße Weihnachten), angefangen, an dem die Kinder aus den Projekten und Kinderheimen teilgenommen haben. Das Ziel der Aktion war den Kids einen schönen Tag zu ermöglichen und sie und ihre Familien außerdem mit einem „Basispacket“, bestehend aus Reis, Bohnen, Milch und weiteren Lebensmitteln in der Vorweihnachtszeit zu unterstützen. Besonders war, dass auch Kinder aus der Crackolandia mitgefeiert haben. Zusammen mit dem Pater bin ich dafür im Vorhinein in das Elendsviertel gefahren, um Werbung zu machen. Die Jungs und Mädchen, die sonst Tag ein Tag aus mit der bitteren Realität der Drogenabhängigen konfrontiert werden, sollten sich zumindest für einen Tag wie Kinder fühlen ...(weiter lesen)

Johanna Dangl (Römerberg)

Johanna

AUGUST 2018

Es war früh morgens als wir in Rio ankamen. 04:55 Uhr um genau zu sein. Mit dem Van fuhren wir nach Miguel Couto, saugten jeden Moment in uns auf: die Lichter von Rio, Geräusche, Gerüche, die Farben der aufgehenden Sonne. Alles schien
so unwirklich. Bom dia Miguel Couto! meiner neuen Heimat für das nächste Jahr... (weiter lesen)

Joseph Ludwig (Frankfurt a.M.)

Joseph

AUGUST 2018

Bom Dia,
Es ist jetzt schon circa sechs Wochen her, dass Johanna und ich hier in Miguel Couto angekommen sind. Es passiert wirklich unfassbar viel hier. Also wo fange ich am besten an ? Wir sind am 24. Juli hier in Rio früh um circa 4.30 angekommen. Wir wurden von unseren Vorfreiwilligen- Paul und Katharina herzlich empfangen und abgeholt. In diesen ersten drei Wochen haben wir Paul und Katharina bei ihrer Arbeit in den verschiedenen Projekten begleitet... (weiter lesen)

Projekt "Asociación Santa Dorotea" - Hilfezentrum für Menschen mit Behinderung - Cajamarca/Peru

Alina Jürschick (Seibersbach)

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JANUAR 2020

Diesen Monat habe ich echt einiges erlebt. Wir haben seit dem 20. Dezember Sommerferien (und Weihnachtsferien zugleich), deswegen habe ich die freie Zeit, die noch bis Anfang März anhalten wird, genutzt, um Peru ein wenig zu bereisen.
Zusammen mit Marina habe ich zuerst Ayacucho, eine Stadt im Zentrum von Peru, besucht. Dort ist es sehr schön, wesentlich wärmer als in Cajamarca, allerdings sind die Hauptattraktionen die über dreißig Kirchen. Von David, einem Arequipeño, den wir später kennengelernt haben, habe ich erfahren, dass dies daran liegt, dass Ayacucho auf halbem Weg von Lima nach Cuzco liegt, was für die spanischen Conquistadores enorm wichtige Städte waren....(weiter lesen)

Anna-Lena Wawers (Zornheim)

BildAnna-LenaHomepageok

FEBRAUR 2020

Es ist schön wieder zu Hause zu sein. Nach dem Zwischenseminar in Cochabamba, bei dem, wie gewohnt, wir viel über uns selbst und das letzte halbe Jahr gelernt haben, sind Alina und ich über mehrere Umwege wieder nach Hause geflogen. Am meisten gefreut habe zumindest ich mich auf dem mehrstündigen Aufenthalt am Flughafen von Lima, denn dort gibt es Donutläden, einen McDonalds und einen Burgerking. Mir ist dann erst vor Ort wieder eingefallen, dass es erstens sehr früh am Morgen ist und zum Frühstück ich jetzt keinen Burger essen mag und zweitens ich Vegetarierin bin und damit sowieso 95% der angebotenen Gerichte... (weiter lesen)

Leon Adam (Kaiserslautern)

Leon

AUGUST 2018

Guten Abend und schöne Grüße aus Peru. Dies ist mein erster Monatsbericht über meinen SDFV Aufenthalt in Cajamarca Peru. Wir,
meine Mitfreiwillige Milena und ich, sind am 2. August 2018 von Frankfurt am Main aus losgeflogen. Als wir nach einem sechsstündigen Aufenthalt in Madrid und einem circa zwölfstündigen Flug nach Lima in Peru ankamen, waren wir von der Größe der Stadt ziemlich beeindruckt. Wir wurden von unserer Vorfreiwilligen Paula und Milena, herzlich am Flughafen empfangen...(weiter lesen)

Milena Horst (Stadecken-Elsheim)

Milena

AUGUST 2018

Kaum zu glauben, jetzt bin ich schon einen Monat hier. Mein erster Monat in Peru ging so rasant vorbei, dass es mir beinahe surreal vorkommt. Mein Zeitgefühl scheint komplett auf den Kopf gestellt, einerseits fühlt es sich so an, als sei ich erst seit einer Woche hier,
andererseits habe ich diesen Monat so viel gelernt und erlebt, wie ich es für die in dieser Hinsicht doch sehr begrenzte Zeit niemals zu träumen gewagt hätte...(weiter lesen)

Projekt "Tres Soles" - Kinderheim - Cochabamba/Bolivien

Milena Klein (Pfaffen-Schwabenheim)

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Februar 2020

Der Februar fing gleich am ersten Tag mit einer großen Feier an. An diesem Tag wurde der 31. Geburtstag von Tres Soles gefeiert, was ein ganz besonderes Ereignis war. Angefangen hat der Tag mit einem kleinen Gottesdienst und der Hausweihung, wobei der Pfarrer durch jedes Zimmer gegangen ist. Deshalb war es auch so dringend die Kinder vorher dazu zubringen ihre Zimmer extra gründlich aufzuräumen. Der Hof wurde schön geschmückt und nach dem Gottesdienst ging das Programm los. In einem riesigen Stuhlkreis fanden alle Besucher Platz um sich die Vorstellung anzusehen. Es wurden Reden und noch viel mehr Tänze vorgeführt.
So kamen Sarah und ich auch dazu gemeinsam mit den Kindern einen Hindu-Tanz vorzuführen.... (weiter lesen)

Sarah Krebs (Mainz)

FotoSarah

Februar 2020

Diesen Monat habe ich sehr viel erleben dürfen. Am 1. Februar wurde der 31. Geburtstag von Tres Soles gefeiert Der Tag begann morgens mit einem Gottesdienst im Projekt. Danach folgten die weiteren Programmpunkte. Es gab einige künstlerische Auftritte. Ende Januar hatten die Kinder Milena und mir einen indischen Tanz beigebracht, welchen sie schon einige Wochen vorher mit der Psychologin einstudiert hatten. Dafür wurden auch die passenden Kleider besorgt. An dem Geburtstag waren die Mädchen alle sehr aufgeregt, aber es wurde eine sehr schöne Aufführung und wir waren mittendrin. Danach waren Milena und ich mit unserem eingeübten Standardtanz an der Reihe. Während der Ferien hatten wir auch schon einige Male mit den Kindern geübt...(weiter lesen)

 

Theresa Mohr (Ingelheim)

Theresa

August 2018

Jetzt ist mein sozialer Dienst für Frieden und Versöhnung in Bolivien vorbei. Fast 13 Monate habe ich in Cochabamba gewohnt und in dem Sozialwaisenheim Tres Soles gearbeitet. Ein Jahr so anders, wunderschön, wenn auch mit ein paar kleinen Hürden. Doch habe ich so viel gelernt und erlebt. Für mich ein unvergessliches Jahr. Abschließend möchte ich einfach Danke sagen.
Danke, dass ich die Möglichkeit hatte, diese Erfahren zu machen und dieses unglaublich schöne Jahr zu verbringen. Es ist nicht ein Jahr in einem Leben, sondern ein Leben in einem Jahr.... (weiter lesen)

Raphaela Sauer (Mainz)

Raphaela

August 2018

Mein Abenteuer Freiwilligendienst begann nicht mit der Landung in Cochabamba/Bolivien, sondern schon beim Bewerbungsgespräch, der Zusage sowie den zahlreichen Vorbereitungstreffen. Doch bis dahin auszuholen ginge wohl zu weit.
So fange ich doch mit unserem Abflug am 07.08.2018 und dem mehr oder weniger tränenreichen Abschied von Freunden und Familie an. Wie gesagt, war es am Dienstag, dem 07.08., endlich soweit und wir flogen gegen 15:00 Uhr in Richtung Madrid ab.
(weiter lesen)

Projekt "Comunidad Educativa Tiquipaya Wasi" (Cetwa) - Haus für Strassenkinder - Cochabamba/Bolivien

Bastian Eider (Mainz)

FotoBastiangut

DEZEMBER 2019

Wow, was ein Monat. Der Dezember war wirklich voller toller verschiedener Erfahrungen. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Jungs diesen Monat so viel rausgekommen sind. In der ersten Woche sind wir dreimal zu einem Kurs in der Stadt gefahren, wo es Workshops und Vorträge zu dem Themen Teambuilding, Sexualkunde und Wirtschaft gab. Diese waren tatsächlich auch aus deutscher Sicht sehr gut und wir haben alle viel gelernt und gelacht. Dann fing natürlich die Vorweihnachtszeit an. Es fühlt sich wirklich sehr komisch an, wenn alles weihnachtlich dekoriert ist, inklusive Schneemänner und Rentieren, es aber dauerhaft über 20 Grad sind... (weiter lesen)

Benedikt Supper (Büchelberg)

FotoBenediktgut

FEBRAUR 2020

Der Monatsbericht Februar knüpft inhaltlich an den Januarbericht an. Hier würde ich gerne meine Gedanken zum Thema Armut mitteilen. Dabei sind dies lediglich meine persönlichen Eindrücke und Erkenntnisse, keine allgemeingültigen Fakten.
Armut ist das Resultat einer ungleichen Welt, die nicht für jeden Menschen die gleichen Chancen bereithält. Wenn wir auf Armut treffen, ist das ein Kontext, den wir nicht unmittelbar verändern können. Man wird mit etwas konfrontiert, das in diesem Moment nun mal so ist und nicht unbedingt durch Geld direkt verbessert werden kann. Diese Situation ist oftmals überfordernd und schwer zu handhaben. Wie reagiere ich als Deutscher, aus vergleichsweise wohlhabenden Verhältnissen, auf jemanden, der mich mit dieser Ungleichheit konfrontiert?... (weiter lesen)

Tobias Breivogel (Biebelnheim)

Tobias

August 2018

Da sitze ich nun am Sonntag den 02. September in meinem Zimmer in Cochabamba und frage mich, wie ich den vergangenen Monat zusammenfassen könnte. Am besten beginnt man ja immer am Anfang. Für mich begann die Reise ca. 2 Tage vor dem Flug. Familie und Freunde waren soweit verabschiedet, die Koffer warteten darauf fertig gepackt zu werden und ich war irgendwo, aber weder zu Hause, noch in Bolivien... (weiter lesen)

Tom Tietgen (Mainz)

Tom

AUGUST 2018

So nun ist es soweit, der erste Monat in Bolivien ist fast rum und ich sitze vor dem Laptop und schreibe meinen ersten Monatsbericht. In diesem einem Monat habe ich schon so viele neue Eindrücke und Erfahrungen gesammelt, dass es mir schwer fehlt Revue passieren zulassen und diese Geschehnisse in Worte zu fassen. Ich werde dennoch versuchen mithilfe von Bildern ein möglichst authentisches Bild von meinem SDFV in Cochabamba, Bolivien zu zeichnen... (weiter lesen)

Projekt "Fundacion Bolivia Digna"- Bildungs- und Betreuungsprojekt für Kinder und Jugendliche - Cochabamba/Bolivien

Julia Braungardt (Bad Vilbel)

FotoJuliaHomepage

DEZEMBER 2019

Der Dezember bestand größtenteils aus Vorbereitungen für die jeweiligen Weihnachtsfeiern in unseren beiden Projekten in Mercado Campesino und Takoloma. Nachdem wir durch Spenden viele Geschenke erhalten haben, haben wir für jedes Kind individuell eine Geschenketüte erstellt. Die Mädchen bekamen vor allem Puppen, für die Jungs gab es vor allem Autos und Bälle. Außerdem gab es für alle Kleidungsstucke, Süßigkeiten und ein kleines Federmäppchen. Ende Dezember gab es schließlich erst die Weihnachtsfeier in Takoloma und eine Woche später in Mercado. Anlässlich der Feier konnte ich endlich auch einen besseren Eindruck von Takaloma erhalten, in dessen Projekt ich bis dahin nie gewesen bin. Beide Weihnachtsfeiern waren wirklich sehr schön... (weiter lesen)

Carlotta Thielemann (Gau-Algesheim)

FotoCarlotta

JANUAR 2020

Dieser Januar begann damit, dass ich nun die alleinige Verantwortliche der Kleinen im Projekt Takoloma bin, unserer „Estrellitas“, wie Lioba sie immer nannte (Sternchen). Da Liobas Jahr nun vorbei und sie bald wieder in Deutschland ist, übernehme ich ihren Platz. Die ersten Wochen waren aber sehr entspannt, da viele Kinder wegen den Ferien nicht kamen. Deshalb haben Camille (die Verantwortliche der Großen in Takoloma) und ich oft zusammen Aktivitäten vorbereitet. Die zwei Stunden mit den Kindern begannen also immer zuerst mit einer Bastelaktivität und dann einem Sportspiel auf der Cancha, dem Fußballplatz von Takoloma. Gerade unterstützen mich zwei Französinnen und ein Spanier in meinem Projekt... (weiter lesen)

Julia Platt (Osthofen)

Julia

August 2018

Unsere Reise begann am 7. August, wir sechs Freiwillige standen am Frankfurter Flughafen und konnten es kaum erwarten, endlich im Flieger in Richtung Cochabamba zu sitzen.Nach einer langen Flugzeit und einem Aufenthalt in Madrid, wurden wir sehr freundlich mit selbstgebastelten Plakaten und lautem Jubeln von unseren Vorfreiwilligen und unseren Verantwortlichen in Cochabamba begrüßt. Noch am selben Tag hat mir Dante, der Leiter meines Projektes, mein neues Zuhause gezeigt...(weiter lesen)

Projekt "Mosoj Yan" - Zentrum für Mädchen und junge Frauen - Cochabamba/Bolivien

Nicole Ecarius

Nicole

AUGUST 2018

Am 07. August war es soweit, nach einem halben Jahr der Vorbereitung auf meinen Freiwillligendienst, in welchem ich an mehreren Seminaren teilgenommen hatte, standen wir 6 Bolivienfreiwillige am Flughafen in Frankfurt. Die Aufregung und die Neugierde war groß: zwar hatten wir alle eine ungefähre Ahnung was uns in Bolivien erwarten würde, trotzdem gab es eine Menge Fragen die noch ungeklärt waren. Als wir nach einer 20-stündigen Reise um 6 Uhr morgens in Cochabamba ankamen, wurden wir von unseren 5 Vorfreiwilligen und unserem Mentor Franz mit selbstgebastelten Plakaten herzlich willkommen geheißen... (weiter lesen)