Vom 29. bis 31. Januar 2026 findet die sechste und letzte Synodalversammlung auf dem Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland statt. Aus dem Bistum Mainz nehmen Bischof Dr. Peter Kohlgraf und Martin Buhl, Schulleiter und ehrenamtliches Mitglied des Rates der Katholikinnen und Katholiken, teil.
Das derzeit 214 Personen umfassende Gremium setzt sich paritätisch aus den
Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) sowie Vertreterinnen und Vertretern der Orden, der Universitäten, der Priesterräte, des Bundes der Katholischen Jugend und weiteren Einzelpersönlichkeiten zusammen. Geleitet wird das Treffen in Stuttgart von den beiden Präsidenten, dem noch amtierenden Vorsitzenden der DBK, dem Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing, sowie der Präsidentin des ZdK, Dr. Irme Stetter-Karp.
Aus dem Bistum Mainz nehmen Bischof Dr. Peter Kohlgraf und Martin Buhl, Schulleiter und ehrenamtliches Mitglied des Rates der Katholikinnen und Katholiken, teil. Beide freuen sich auf die abschließende Sitzung und konstruktive Gespräche, „habe sich doch die Atmosphäre in den letzten Jahren sehr zu einem guten Miteinander entwickelt“, so Bischof Kohlgraf.
In den drei Jahren seit der fünften Synodalversammlung wurde zum einen im sogenannten Synodalen Ausschuss eine Satzung vorbereitet, die Synodalität und mögliche Handlungsfelder festschreiben und die Grundlage für die zukünftige, auf Dauer ausgerichtete Synodalkonferenz legen sollte. Zum anderen sollten in den deutschen Bistümern erste in den Jahren 2021 – 2023 beschlossene Handlungstexte diskutiert und umgesetzt werden.
So befasst sich die Tagesordnung schwerpunktmäßig auch mit Evaluation und Monitoring. Ein wichtiger Aspekt wird darüber hinaus die Einbindung in die Weltkirche und ihre Synode sein. Angesprochen wird nicht zuletzt auch die Aufarbeitung Sexualisierter Gewalt, war doch die sogenannte MHG-Studie 2018 mit ihren Erkenntnissen zum Sexuellen Missbrauch der Auslöser für Bischöfe und Laien, gemeinsam nach nötigen strukturellen Veränderungen zu suchen.
Zum Abschluss der Versammlung soll es eine gemeinsame Erklärung geben.
Die Synodalversammlung kann im Livestream auf dem Youtube-Kanal der Deutschen Bischofskonferenz verfolgt werden.