Weltbischofssynode

In Rom ist am 27. Oktober 2024 die XVI. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode zu Ende gegangen. Seit dem 2. Oktober 2024 haben sich mehr als 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter dem Leitwort „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung“ im Vatikan versammelt. Bereits im Jahr zuvor hatte der erste Teil der Weltsynode getagt.

Weitere Informationen zur Zukunft der Weltsynode finden Sie auf der Themenseite der DBK Bischofssynode Synodale Kirche 2021–2028 (Hinweis: Themenseite aktualisiert am 12. August 2025).

Weltbischofssynode 2021–2024

XVI. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode in Rom zum Thema „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung“

Abschließende Vollversammlung der Weltsynode (2.-27.10.)

48d23f99-77bc-4318-b212-cf2f61f74386 (c) Deutsche Bischofskonferenz/Matthias Kopp

Mit Spannung schaut die katholische Welt nach Rom. Dort findet vom 2. bis 27. Oktober 2024 die zweite und abschließende Vollversammlung der Weltsynode statt. Unter dem Leitwort „Für eine synodale Kirche. Gemeinschaft – Teilhabe – Sendung“ hatte Papst Franziskus 2021 die Weltsynode begonnen.

Alle aktuellen Texte finden Sie auf den Seiten der Deutschen Bischofskonferenz. Den Blick aus dem Bistum Mainz zeigt unsere Übersichtsseite. 21 junge und engagierten Vertreter:innen verschiedener Jugendverbände aus unserem Bistum reisen zur Weltsynode. Ein Zwischenbericht fasst zusammen kurz vor der Zielgeraden.

Neue Texte aus unserem Bistum veröffentlichen wir auch stets auf unserem Startportal.

Ansprechpartnerin im Bistum

Martina Reißfelder (c) Bistum Mainz

Martina Reißfelder

Ansprechperson zur Weltbischofssynode für das Bistum Mainz

Die 10 Fragen

des Papstes mit weiteren Zusatzfragen und Gesprächseinstiegen

zur pdf

Gebet zur Weltbischofssynode

Wir stehen vor dir, Heiliger Geist, 
in deinem Namen sind wir versammelt. 

Du, unser wahrer Ratgeber: 
komm zu uns, 
steh uns bei, 
kehre ein in unsere Herzen. 

Lehre uns, wohin wir gehen sollen; 
zeige uns, wie wir das Ziel erreichen können. 

Bewahre uns davor, 
als schwache und sündige Menschen 
die Orientierung zu verlieren. 

Lass nicht zu, 
dass Unwissenheit uns auf falsche Wege führt. 

Gib uns die Gabe der Unterscheidung, 
dass wir unser Handeln nicht von Vorurteilen 
und falschen Rücksichten leiten lassen. 

Führe uns in dir zur Einheit, damit wir nicht vom Weg der Wahrheit und der Gerechtigkeit abkommen, sondern auf unserer Pilgerschaft dem ewigen Leben 
entgegenstreben. 

Das erbitten wir von Dir, 
der du zu allen Zeiten und an allen Orten wirkst, 
in der Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn 
von Ewigkeit zu Ewigkeit. 

Amen.

Gemeinschaft - Teilhabe - Sendung

Bischöfe (c) Michael Baudisch | Pfarrbriefservice.de

Diese drei Stichworte stellt Papst Franziskus über den von ihm ausgerufenen weltweiten Prozess.

Nachdem es 2014/15 im Rahmen der "Familiensynode" erstmals im Vorfeld einer Synode eine breitere Beteiligung gegeben hat, ist der jetzige Prozess ganz breit aufgestellt.

Inhaltlich widmet sich die geplante Bischofssynode der Synodalität selbst. Wie verstehen wir eine synodale Kirche? Was brauchen wir, damit Synodalität im Sinne von Gemeinschaft, Partizipation und Sendung gelebt werden kann? 

Dem Papst geht es um eine grundlegende Überprüfung unserer sowohl persönlichen als auch gemeinsamen Haltung, unseres Arbeits- und Gesprächsstils in der Kirche und schließlich auch um die entsprechenden notwendigen Strukturen und eventueller Änderungen.

Bis 06. Mai 2022 sind alle Diözesen weltweit aufgerufen, einen maximal zehnseitigen Bericht  über ihre je eigenen Erfahrungen zu diesem Thema zu verfassen.

In Deutschland werden die Texte der 27 Bistümer im nächsten Schritt im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz zu einem Bericht für Deutschland gebündelt. Dieser wird dann nach Rom weitergegeben.

Papst Franziskus:

„Die Welt, in der wir leben und die in all ihrer Widersprüchlichkeit zu lieben und zu dienen wir berufen sind, verlangt von der Kirche eine Steigerung ihres Zusammenwirkens in allen Bereichen ihrer Sendung. Genau dieser Weg der Synodalität ist das, was Gott sich von der Kirche des dritten Jahrtausends erwartet.“

Ansprache vom 17. Oktober 2015

Bischof Peter Kohlgraf zu „Synodalität und Synodaler Weg – Aspekte und Perspektiven“

"Für eine gelingende Synodalität genügt es offenbar nicht, die theoretischen und dogmatischen Grundlagen einfach nur zu wiederholen: Irgendwann muss man losgehen. Es ist notwendig, daran zu erinnern, dass im Begriff der „Synodalität“ der Wegcharakter der Kirche und des Glaubens enthalten ist. Es muss um mehr gehen als um die Weitergabe von in Sätzen gefasstem Glaubensgut, so notwendig selbstverständlich ein gemeinsames Credo ist." 

Studien(halb)tag auf der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am 22. September 2021 in Fulda

Papst Franziskus

"Wir erinnern daran, dass es nicht Zweck dieser Synode und daher auch nicht der Konsultation ist, Dokumente zu produzieren, 
sondern ,Träume aufkeimen zu lassen, Prophetien und Visionen zu wecken, Hoffnungen erblühen zu lassen, Vertrauen zu wecken, Wunden zu verbinden, Beziehungen zu knüpfen, eine Morgenröte der Hoffnung aufleben zu lassen, voneinander zu lernen und eine positive Vorstellungswelt zu schaffen, die den Verstand erleuchtet, das Herz erwärmt, neue Kraft zum Anpacken gibt."

aus dem Vorbereitungs-Dokument zur Weltsynode 2021-2023

Konkrete Planung für das Bistum Mainz

Für den Bericht des Bistums Mainz sind folgende Elemente vorgesehen:

  • Gemeinsam erarbeiteter Visions-Text für den Pastoralen Weg
    Vision | Pastoraler Weg Bistum Mainz
  • Darstellung der Arbeit der Räte im Bistum Mainz
  • Zusammenfassende Erfahrungen von Synodalität in den Dekanaten während Phase I des Pastoralen Weges
  • Thesen und Anfragen aus zwei Online-Austauschabenden zu den zehn Fragen des Papstes (offen für alle Interessierten)