Schmuckband Kreuzgang

Weihnachten

Weihnachtsfenster in der Katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus von der Flüe Büttelborn (c) Markus Schenk
Weihnachtsfenster in der Katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus von der Flüe Büttelborn
An Weihnachten feiern wir Christen die Geburt von Jesus Christus – den Sohn Gottes

Nach unserem christlichen Verständnis bedeutet die Geburt Jesu, dass Gott Mensch geworden ist. Er ist damit zugleich Gott und Mensch. Jesus Christus hat sich unter uns Menschen begeben, um uns aus Schuld und Tod zu erlösen und uns das Heil zu schenken. Daher gilt Weihnachten auch als Fest der Liebe und der Versöhnung.

Im Lukas-Evangelium  beginnt die berühmteste Geschichte der Welt mit einem Befehl des römischen Kaisers Augustus, sich zählen zu lassen: Ein Stall, Ochs und Esel, Engel und Hirten, Maria und Josef und ein Neugeborener, der Sohn Gottes genannt wird: Jesus ist geboren. Den Hirten auf den Feldern, nahe der Stadt Bethlehem, verkündeten Engel die frohe Botschaft: „Fürchtet euch nicht, denn ich verkündige euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt in einer Krippe liegt."

Das Wort „Weihnachten" heißt so viel wie „heilige, geweihte Nächte". Das genaue Datum der Geburt Jesu ist allerdings unbekannt. Erstmals wurde im Jahr 336 nach Christus für Rom der 25. Dezember als Weihnachtsdatum bezeugt.

Zum Weihnachtsfest gehört ein vielfältiges Brauchtum, das sich über viele Jahrhunderte entwickelt hat. Ein besonders verbreiteter Brauch sind der Weihnachtsbaum und die Krippe, die zu Weihnachten die Kirchen und Wohnzimmer als vergegenwärtigendes Symbol für die Geburt Christi schmückt. Über die Jahrhunderte hat sich auch eine schier unendliche Vielfalt an Weihnachtsliedern entwickelt – eines der berühmtesten ist "Stille Nacht, Heilige Nacht" von Franz Xaver Gruber.