Und der Dienst unserer Messdiener im Gottesdienst ist für uns alle enorm wertvoll:
Denn die Kinder und Jugendlichen machen jeden Sonntag eine kleine Demonstration dafür, dass das Leben mehr ist als Arbeit, Schule und Fun. Jeden Sonntag lernen wir durch sie, dass man Gottesdienst nicht einfach irgendwie durchziehen kann, sondern dass uns Gott für unser Leben ein Geschenk macht, indem er im Gottesdienst zu uns kommt.
Die ganze Gemeinde freut sich über die angewachsene Anzahl von aktuell 42 Messdienern.
Wir treffen uns aber nicht nur im Gottesdienst, sondern auch alle zwei Wochen samstags um 10.00 Uhr zum Proben, Spielen und Spaß haben.
Es gibt einen Tag im Kirchenjahr, der uns das am Besten deutlich machen kann. Am Gründonnerstag erzählen wir uns, wie Jesus sich vor seinen Jüngern niederkniet und ihnen die Füße wäscht. Und er sagt dazu: Ich gebe Euch ein Zeichen. So sollt auch Ihr aneinander tun!
Und jetzt stelle ich mir vor, wie Jesus dieses Fußwaschen gemacht hat, wie er dagestanden ist, welche innere Haltung er dabei gehabt hat. Und ich kann mir eigentlich nur einen Mann vorstellen, der mit großer Würde und ganz souverän handelt. Da ist nichts von einem ängstlichen, gebückten Menschen. Jesus ist in seinem Dienen ein Meister, ein König. Genau in diese Haltung soll ein Ministrant hineinwachsen, je länger er dabei ist.