Gebührenordnung

Gebühren KiTa (ab 2021-10) (c) KiTa St. Elisabeth

Manege frei für „Zirkus Elsbeth“

Das Sommerfest der Kita St. Elisabeth wird zur umjubelten Zirkusvorstellung der Kita-Kids 

Dorn-Assenheim. „Unser Sommerfest war einmal mehr eine gelungene Verbindung aus gelebter Geschichte, christlicher Gemeinschaft und fröhlichem Kinderlachen,“ brachte Kita-Leiterin Nataly Seibt auf den Punkt, dass dieser Nachmittag weit mehr war als die bekannte Fröhlichkeit solcher Veranstaltungen. Sie sollte die katholische Kindertagesstätte St. Elisabeth als festen Bestandteil im Gefüge der Dorn-Assenheimer Gemeinschaft präsentieren. Wegen anhaltender Regenschauer verlegte das Organisationsteam das Geschehen kurzerhand ins benachbarte Pfarrheim.

Dort erwartete das Publikum bereits eine liebevoll gestaltete Zirkuskulisse mit rotem Vorhang und farbenfroher Dekoration. Unter dem Hingucker wie Motto „Zirkus Elsbeth“ hieß es nun Manege frei. Jetzt spielten die Kinder die Hauptrolle und gaben eine beeindruckende wie abwechslungsreiche Vorstellung.

Durch das Programm führten die jungen Zirkusdirektoren Fabius, Emily und Ivaylo. Mit sichtlichem Stolz kündigten sie die einzelnen Darbietungen an. So präsentierten die Kinder eine Reihe Tänze wie Seiltanz, Regenschirm- und Huttanz. Mit ihren Clownsnummern sorgten sie für Lacher und beeindruckten mit artistischen Einlagen. die das Publikum immer wieder mit Applaus belohnte. Wochenlang hatten sie gemeinsam mit ihren Erzieherinnen geprobt und Ideen entwickelt.

„Besonders schön war zu erleben, mit wie viel Freude und Selbstverständlichkeit die Kinder ihre Rollen übernommen haben“, beschreibt Elternbeiratsvorsitzende Isabel Hassfurter die Aufführung. Das Zirkusprojekt sei ein Gemeinschaftswerk gewesen, an dem Kinder, Eltern, Erzieherinnen und Verwaltungsrat gleichermaßen mitgewirkt hätten, griffen Hassfurter und Seibt den gleichen Gedanken auf. Kitaleiterin Seibt: „Gerade das gemeinsame Engagement vieler Beteiligter hat den besonderen Charakter des Festes ausgemacht.

Für einen nachdenklichen Akzent sorgte das Team der Kindertagesstätte mit einem Theaterstück, das die Themen Versöhnung und Miteinander aufgriff. Danach stellte Kaplan Moritz Gerlach in einer kurzen Andacht den Gedanken von Gemeinschaft und Zusammenhalt in den Mittelpunkt und spendete den Segen.

Einen Blick in die Vergangenheit warf Verwaltungsratsvorsitzender Michael Petri.erinnerte an die Gründung der Schwesternstation 1930 und an die Entwicklung der Kinderbetreuung hin zur heutigen Kita St Elisabeth. Den formell 96. Geburtstag der Einrichtung nahm er zum Anlass, dem Team um Nataly Seibt für dessen engagierte Arbeit zu danken.

Nachdem sich das Wetter gebessert hatte, verlagerte sich das Festgeschehen in den Garten der Einrichtung. Bei Burgern von J’s Genussmobil, Kaffee und Kuchen sowie verschiedenen Mitmachangeboten nutzten Familien, ehemalige Kindergartenkinder und Gäste die Gelegenheit zum Austausch.

Zum Abschluss richtete Seibt den Blick auf das, was die Einrichtung seit Jahrzehnten prägt: „Ein Dorf hilft sich selbst, was die Kinderbetreuung angeht.“ Besonders dankbar sei man für die Unterstützung der Kirchengemeinde sowie der vielen Menschen, die sich immer wieder für die Kinder und Familien vor Ort engagierten. So klingt bereits ihre Vorfreude auf das ganz große Fest heraus , den 100. Geburtstag der Einrichtung in vier Jahren.

Geschichtliche Einordnung:

Wer ausgerechnet seinen 96. Geburtstag groß feiert, wird zwangsläufig nach seinem Grund gefragt. Eine Recherche löste das Rätsel letztendlich auf. Diese führte ins Jahr 1930 zurück. Damals errichtete der „Orden der Schwestern vom göttlichen Erlöser“ in Bühl eine Schwesternstation in der Untergasse 4. Hierzu gehörte auch der erste Kindergarten der Gemeinde. 1955 zog die Einrichtung in das heutige Gebäude am Kirchplatz ein. Zum 1.1.2027 migriert die Pfarrgemeinde Sankt Maria Magdalena in die neue Großpfarrei „Wetterau Mitte“. Damit einhergehend wurde zentral für die katholischen Kindertagesstätten im Bistum Mainz und damit auch für die Kita Sankt Elisabeth im Zuge des „Pastoralen Weges“ der Unikathe Kita-Zweckverband geschaffen. Damit war es der letzte Geburtstag der Einrichtung unter dem Dach der Pfarrgemeinde Sankt Maria Magdalena.

Holger Hachenburger

Musik, Tanz und magische Ballons

“Der Künstler hat Kinder, Eltern und Erzieherinnen begeistert“ schwärmt Nataly Seibt, die Leiterin der katholischen Kita St. Elisabeth. Und eine Mutter ergänzt: “Die Kinder waren komplett aus dem Häuschen und hatten sehr viel Spaß.“ Gemeint ist Marcelo Bamberger, der mit einer bunten Luftballon- und Zaubershow Groß und Klein beim Kita-Sommerfest gleichermaßen in seinen Bann zog.
Bereits das Erscheinungsbild war standesgemäß. Ein riesiger Ballonhut, ein farbenprächtiger Ballongürtel und dazu eine etwas überdimensionierte Ballonpumpe. Die Kinder verfolgten das Geschehen teils lachend, fragend oder staunend. Natürlich durfte auch ein Schuss Magie und eine Prise Humor nicht fehlen. Später modellierte er aus den Ballons fantasievolle Hüte, Blumen oder Tiere, welche die Kleinen mit nach Hause nehmen durften.
Zunächst sollten aber die Fans des Kinderkanals und der Musikschule von Tatjana Balser auf ihre Kosten kommen. Singend, tanzend und vor allem cool ließen sich alle gemeinsam vom Schüttelsong oder den Rhythmen aus der Sendung KIKA-Tanzalarm inspirieren. Die Kita machte mit dieser Einleitung auch auf die Kooperation mit dem Musikgarten aufmerksam.
Seit Februar musizieren, tanzen und singen dort die Kinder und lernen Orff- und Klanginstrumente gepaart mit Klanggeschichten kennen. “Wir tauchen in die Welt der Musik und Klänge ein“ erläutert Balser das Konzept und ergänzt: “Mit den Klanghölzern gehen wir in die Werkstatt oder in die Kuchenbäckerei und entdecken so verschiedene Klangfarben.“ Aktuell erleben die Kleinen Muschel- und Steinmusik oder erraten schon einmal Tierstimmen während einer imaginären “Eisenbahnfahrt.“
Mit Bibliotheksführerscheinen, Urkunden und kleinen Schultüten in der Tasche zeichnete Andrea Stiefmeier die Vorschulkinder als Bib(liotheks)–fit aus. Das vom Büchereiverein der deutschen Bistümer entwickelte Projekt soll den angehenden ABC-Schützen den Spaß am Lesen vermittelten. Nun wissen sie nicht nur, dass eine Pippilothek keine Bibliothek ist. An fünf Tagen lauschten sie den spannenden und unterhaltsamen Geschichten der Büchereileiterin und erfuhren so, dass es bei ihr noch vieles mehr zu entdecken gibt. Und das dazu noch gratis.
Zwischendurch vergnügten sich die Kleinen an der Rollenrutsche oder machten einen Stop am Tattoo-Stand: Motiv auswählen und mit viel Farbe und noch mehr Glitzer veredelt dies dann stolz der besten Freundin oder Mami und Papi zu präsentieren.
“Das Team der Kita St. Elisabeth ist sehr froh, dass wieder einmal gefeiert werden konnte“, zeigte sich Seibt erleichtert, um abschließend allen Beteiligten für ihr Engagement zu danken. Das Lob galt auch den Grillmeistern und den Eltern, die kleine Snacks für zwischendurch mitbrachten.                                           (c) Holger Hachenburger
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