St. Josephshaus Kinder- und Jugendhilfezentrum gGmbH:Eine Halle für Klein-Zimmern

"Die Halle wird ein Ort sein, an dem sich Talente zeigen, an dem Gemeinschaft entsteht und wir miteinander erleben, was Teilhabe bedeutet", verkündete Thomas Domnick, Vorstand des Theresien Kinder- und Jugendhilfezentrum und St. Josephshaus e.V, in seiner Eröffnungsrede. Staatsminister Manfred Pentz, die hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, Heike Hofmann, sowie die Sozial- und Jugenddezernentin im Landkreis Darmstadt-Dieburg Christel Sprößler schlossen sich diesem Credo mit großem Enthausaismus an. Auch im Namen des Ersten Kreisbeigeordneten Lutz Köhler würdigte Frau Sprößler die hohe Qualität der pädagogischen Arbeit des St.- Josephshauses. Sie betonte zudem die gute Kooperation mit Thomas Domnick, der als "hochflexibler Partner" zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Einrichtung beiträgt.
Die Josephshalle steht nun als Mehrzweckhalle für Sportunterricht, Vereine, Theater und andere Kulturveranstaltungen zur Verfügung. Der offizielle Belegungsplan ist zu den Sommerferien geplant. Neben dem Sportunterricht der Bischof-Ketteler-Schule mit dem Förderschwerpunkt soziale emotionale Entwicklung wird auch die Geisbergschule den regulären Sportunterricht in der Halle abhalten können.
Die Hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, Heike Hofmann, würdigte, dass der Bau der neuen, modernen Halle in Klein-Zimmern aus eigenen Mitteln des St. Josephshauses keine Selbstverständlichkeit ist. "Gerade in diesen Zeiten, ist es etwas ganz Besonderes, diese Halle hier zu eröffnen", so die Ministerin. Sie kennt einige Wohn- und Tagesgruppen des St. Josephshauses bereits aus zahlreichen Besuchen und hob die "hervorragende Arbeit inmitten der Region" hervor. Mit der Halle werde ein Ort für Bewegung geschaffen, der Raum für gute Entwicklung eröffne - für die Kinder und Jugendlichen der Einrichtung genauso wie für die gesamte Gemeinde.
Staatsminister Manfred Pentz hob die Josephshalle als Beispiel für ein gelungenes Bauprojekt hervor. Es zeige, einmal mehr die Wichtigkeit von Bürokratieabbau und einfachen Förderrichtlinien. Bezuschusst wurde die Halle mit 100.000€ aus der Gemeinde Groß-Zimmern. Die restlichen Baukosten wurden aus eigenen Mitteln finanziert. So konnte die Einrichtung auf das Angebot der bundesweiten Ausschreibung von 4,1 Millionen Euro verzichten und die Halle stattdessen für knapp 3,4 Millionen Euro realisieren. Zum Bau wurden ausschließlich ortsansässige Firmen eingesetzt.
Mit authentischer Begeisterung für die Halle als neuen Ort des gemeinschaftlichen Miteiandners überreichten Bürgermeister Mark Pullmann und Ortsvorsteher Andreas Rigatelli als Symbol für den Zuschuss aus der Gemeinde einen Fuß- und einen Basketball. Sie lobten die Arbeit im St. Josephshaus, das jungen Menschen Halt, Orientierung und Perspektive gibt.
Die Stimmung bei der Eröffungsveranstaltung stand eindrücklich im Zeichen des Enthusiasmus der jungen Menschen unserer Einrichtung. Mit zahlreichen Bühnenbeiträgen wie gesungenen Liedern, Karate- und BMX-Vorführungen sowie Tänzen brachten die Kinder und Jugendlichen ihren Spaß an Bewegung und ihre Freude über die Halleneröffnnung zum Ausdruck. Nach der Segnung der Halle durch Pfarrer Blumers gipfelte das Eröffnungsfest im Durchtrennen des roten Bandes und einem Tanz-Flashmob.
Im Namen aller Mitarbeitenden bedanken wir uns bei allen Gästen und Mitwirkenden für die gelungene Eröffnungsveranstaltung. Sie wird noch lange in Erinnerung bleiben - als Freudenmoment über die Halle mit neu geschaffenen Möglichkeiten und als öffentliche Würdigung der Arbeit, die im St. Josephshaus geleistet wird.