Schmuckband Kreuzgang

Dienstag: Wider die Resignation

Dennoch hoffen

Di 24. Mär 2020
Martina Patenge

Aus dem Tagesevangelium:

In Jerusalem kam Jesus zum Teich Betesda, wo viele Kranke lagen und auf Heilung hofften.

"Dort lag auch ein Mann, der schon achtunddreißig Jahre krank war. Als Jesus ihn dort liegen sah und erkannte, dass er schon lange krank war, fragte er ihn: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich, sobald das Wasser aufwallt, in den Teich trägt. Während ich mich hinschleppe, steigt schon ein anderer vor mir hinein. Da sagte Jesus zu ihm: Steh auf, nimm deine Liege und geh! Sofort wurde der Mann gesund, nahm seine Liege und ging."  (Joh 5,5-9)

Anregung

Der Kranke hat 38 Jahre vergeblich auf Hilfe gewartet. Einerseits ist er resigniert. Er glaubt nicht mehr daran, dass es besser werden könnte. Andererseits ist er immer noch dort, wo manchmal Heilungen geschehen. Er hat also noch einen winzigen Rest an Hoffnung.  Diese winzige Hoffnung greift Jesus auf. Und der Mann wird heil. Er steht auf und kann wieder selbst gehen.

Mich besinnen

Ich denke an Momente, in denen ich wieder „aufstehen und losrennen“ konnte.

Was hat mir dazu geholfen?

Wie hat sich das angefühlt? Und wie fühlt es sich an, mich daran zu erinnern?

Kann ich das Erleben mit Gott in Verbindung bringen?

Vielleicht tut es gut, solche Erinnerungen noch einmal zu spüren und daraus Kraft zu schöpfen: Gott hat gesehen, was ich brauchte. Und er sieht es auch weiterhin.

Impuls

Darüber mit Gott/ mit Jesus ins Gespräch kommen.