Der Synodale Weg der Kirche in Deutschland - Weg der Umkehr und der Erneuerung

Synodaler Weg

Erschüttert von der Krise, die insbesondere durch den Missbrauchsskandal ausgelöst wurde, macht die Katholische Kirche sich „auf einen Weg der Umkehr und der Erneuerung“. Die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken sind gemeinsam für diesen Weg verantwortlich. Der Mainzer Bischof Kohlgraf bittet darum, den Synodalen Weg im Bistum Mainz mit aktivem Interesse und im Gebet zu begleiten.

Viele Wege am Start?

Was ist der Pastorale Weg?

Der Pastorale Weg bezieht sich auf die Frage, wie wir im Bistum Mainz künftig vor Ort Kirche leben wollen.
Damit hängt zusammen, welche Strukturen wir zukünftig benötigen, also, wie die Pfarreien zugeschnitten sind,
wie Gemeindeleben vor Ort lebendig bleibt, welches haupt- und ehrenamtliche Personal wo mit welchem Auftrag arbeitet.

Was ist der Synodale Weg?

Der Synodale Weg ist ein Prozess der gesamten Kirche in Deutschland. Er greift zwar Fragen auf, die schon lange virulent sind, wurde aber letztlich durch die Missbrauchsstudie angestoßen. Dort wurde unter anderem analysiert, dass sich im System Kirche etwas ändern muss, wenn sie wieder dauerhaft glaubhaft sein will.

Schnittstellen zwischen Pastoralem und Synodalem Weg

Schnittstellen zwischen Pastoralem und Synodalem Weg gibt es z. B. bei der Frage nach dem Umgang mit Macht: Bei uns im Bistum Mainz heißt das entsprechende Stichwort „Verantwortung teilen“. Auch die Frage nach der Rolle der Frau kommt in beiden Prozessen vor. Sollte der Synodale Weg in seiner dialogischen Form zwischen Bischöfen und Laien gut verlaufen, wirkt sich das sicher atmosphärisch auch auf die Arbeit in unserem Pastoralen Weg aus und umgekehrt.