Reformen in der Kirche
Wenn man in der katholische Kirche Reformen erreichen will, ist ein Kirchenaustritt der falsche, eigenes Engagement der richtige Weg.
Mehr gemeinschaftsfördernde Maßnahmen wünschenswert
Mehr Gelegenheiten für Zusammenkünfte, um sich mit Mitchristen auszutauschen und Kontakte zu pflegen, fördern den Gemeinschaftssinn und sind hilfreich gegen Vereinsamung. Das damit verbundene Engagemeint kann auch von von nicht in den Räten vertretenen Gemeindemitgliedern geleistet werden.
Seelsorgliche Betreuung
Die Vielfalt von administrativen Aufgaben wie u. a. Verwaltung, Tagungen, Fortbildungsmaßnahmen hindern Priester daran, sich ausreichend um ihre wichtigste Aufgabe, der Seelsorge bei Einzelpersonen, Paaren und Familien zu kümmern. Das führt dazu, dass Alte und nicht mehr mobile Mitglieder unserer Gemeinde vereinsamen, da sie nur selten von Amtsträgern oder ehrenamtlichen Vertretern der Pfarreien besucht werden. Betroffen sind häufig auch ehemals sehr ebgagierte Persönlichkeiten in den Gemeinden.
Gottesdienstzeiten:
Der Beginn der Sonntagvorabendgottesdienste ist - besonders im Sommer - zu früh. Die Sonntags-Hochamtgottesdienste sollten früher beginnen, da Termine, die sich an die Gottesdienste anschließen, zu weit in den Nachmittag estrecken.
Pastoraler Weg
Die bevorstehenden Änderungen auf dem Pastoralen Weg führen dazu, dass in den neuen Großpfarreien die Teilnahme an Gottesdiensten und Veranstaltungen in Summe abnehmen wird, denn viele Katholiken, die heute noch in den lokalen Gemeinden Gottesdienste besuchen, werden aufgrund eingeschränkter Mobilität nicht mehr an Gottesdiensten und Festen an anderen Kirchorten teilnehmen können.
Informationen über die Zukunft in den Gemeinden
Über die beim pastoralen Weg erfolgten Meetings und Sitzungen wurde bisher umfangreich berichtet, allerdings wenig über Beschlüsse und getroffenen Entscheidungen. Aus diesem Grund besteht weitgehend Unklarheit über die Zukunft nach dem 01.01.2028
Synodaler Weg
Notwendige Reformen in der Kirche werden leider von der römischen Kurie und erzkonservativen Geistlichen in Deutschland blockiert. Das ist einer der Gründe für die vielen Kirchenaustritte in der jüngeren Vergangenheit. Eine kirchenrechtliche Gleichstellung der Geschlechter ist in der katholischen Kirche überfällig.
Kirchliche Organisationen sind in der Öffentlichkeit zu wenig präsent.
Weltweit ist eine Zunahme von Korruption und Verrohung in der Gesellschaft feststellbar. Vorbilder für Kinder und Jugendliche sind Mangelware geworden. Diesen gesellschftlichen Problemen müssen sich auch kirchliche Gemeinschaften (z. B. in Form von öffentlichen Stellungnahmen, ähnlich wie politische Gruppierungen) stellen. Die christlichen Werte sind dabei mehr als bisher der Öffentlichkeit zu vermitteln. In Zeiten wie heute, in denen Supermächte eine existenzielle Gefahr für den Weltfrieden geworden sind, Machtstreben und Geldgier zunimmt und gleichzeitig ethische Werte aus dem Bewusstsein verdrängt wurden, müssen Glaube und Gottvertrauen den Menschen mehr denn je seelischen Halt geben! Das sind Gründe, weshalb auch die Rolle der Kirche in der Welt besonders gefragt ist. Friedensapelle alleine zeigen zu wenig Wirkung.
Ehrenamtliches Engagement
Es ist kein Geheimnis, dass die Kirchengemeinden nur mit ehrenamtlichem Engagement existieren können. Ärgerlich und kontraproduktiv sind hierbei besserwisserische Kommentare von ungenübend informierten Personen, die in ihrer Einbildung alles besser wissen und alles besser können als aktiven Gemeindemitglieder.
Gab es da nicht mal was von dem Splitter im Auge des Anderen und dem Balken im eigenen Auge ?