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Charlotte (Lotti) Preißler - Ein Leben für die Pfarrei St. Marien Mörfelden

 

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Charlotte Preißler, von allen einfach nur Lotti genannt, wurde 1935 wurde Tannwald, Landkreis Gablonz; im Sudetenland am Rande des Riesengebirges geboren und kam 1953 kam mit ihren Eltern und 2 jüngeren Geschwistern nach Mörfelden. Schon bald suchte und fand sie Anschluss an die katholische Pfarrgemeinde. Pfarrer Wilhelm Kraus konnte sie für den Dienst in der Kirchengemeinde, die bald ihr Lebensinhalt werden sollte, gewinnen. Nach und nach hat sie immer mehr Aufgaben in der Gemeinde übernommen. Durch ihre häufige Anwesenheit in der Kirche und im Pfarrhaus ist sie allen, die in den vielen Jahren in unsere Kirche gegangen sind, als ein unverwechselbares, nicht austauschbares, Glied unserer Pfarrgemeinde geworden.

Das was sie in der Gemeinde und für die Gemeinde tat ist mit dem Begriff Küstern vollkommen unzureichend beschrieben. Die Kirche schmücken, die Glocken pünktlich läuten, die Kerzen anzünden, die Messgewänder bereit legen, schauen dass die Kirche ordentlich geputzt ist und das Kirchengelände gepflegt  aussieht - das ist nur ein Teil ihrer Aufgaben. 

Für Viele war sie die erste Ansprechpartnerin. Wenn man sie mit dem Moped oder Roller durch Mörfelden fahren sah, konnte man sicher sein, dass sie gerade als Botin für die Pfarrei unterwegs war. Viele Pfarrer und Kapläne hat sie kommen und gehen sehen. Jeder kam mit seinem eigenen Charakter, mit eigenen Ideen und Vorstellungen. Lotti ist ihnen allen eine große Hilfe gewesen. Ihre besondere Fürsorge galt aber den Ministrantinnen und Ministranten, die sie scherzhaft als ihre Kinder bezeichnete. Sie instruierte und dirigierte, sie schimpfte und tröstete je nach Bedarf und sorgte dafür, dass alles in geordneten Bahnen lief.

Mit gutem Gewissen kann man sagen, dass Lotti die Seele und das Herz unserer Pfarrgemeinde Gemeinde war. Ihren 80. Geburtstag konnte sie mit vielen Freunden und Gästen noch im voll gefüllten Pfarrsaal feiern. Ein Großteil der ehemaligen Priester und Kapläne, die zu diesem Ergeignis angereist waren kamen um sie wiederzusehen und mir zu feiern. Leider verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand im folgenden Lebensjahr dramatisch und führte letztlich zu ihrem Tod. 
In ihrem unerschütterlichen christlichen Glauben und an ein ewiges Leben bei Gott und allen Heiligen war sie für Ihre Wegbegleiter ein unersetzbares Vorbild. Alle ihrer Freundinnen und Freunde können sich glücklich schätzen, sie persönlich gekannt zu haben oder mit ihr befreundet gewesen zu sein. Für die Pfarrei St. Marien Mörfelden war ihr Tod sie ein unersetzlicher Verlust.

  

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In fröhlicher Runde in ihrem 2. Wohnzimmer (katholisches Pfarrzentrum)

Im Kreise mit ihren Priestern (c) kksmm

Lotti im Kreise mit ehemaligen Seelsorgern

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Sie feirte (einmal wieder) einen runden Geburtstag