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„Orgelklänge aus Weimar“

Dan Zerfaß - Foto Muhammed Avci - Rechte Dan Zerfaß
„Orgelklänge aus Weimar“ ist das Motto des Orgelkonzerts am Sonntag, 19. April, 18.00 Uhr im Wormser Dom. Drei Komponisten, die bedeutende Organistenämter in Weimar innehatten, prägen die erste Hälfte des Programms.
Datum:
Sonntag, 19. April 2026 18:00

Johann Gottlob Töpfer war Organist der Stadtkirche und ein bedeutender Orgelbautheoretiker. Seine große Sonate d-Moll eröffnet den Abend. Einer seiner Vorgänger war Johann Gottfried Walther. Er war der Cousin Bachs und Autor eines der wichtigsten Musik-Lexika des 18. Jahrhunderts. Von ihm wird das Concerto in G-Dur zu hören sein. Johann Sebastian Bach war Organist am Hof des Herzogs. Dort sind die Frühfassungen der sogenannten „Leipziger Choräle“ entstanden. Aus diesen wird das Psalmlied „An Wasserflüssen Babylon“ erklingen, dass durch die kunstvolle Verwendung des Doppelpedals berühmt geworden ist.

Franz Liszt hat zwar nicht selbst Orgel gespielt, doch in seinen Weimarer Jahren ein außerordentliches Interesse für dieses Instrument entwickelt. So entstehen innerhalb einer recht kurzen Zeit seine drei großen Orgelwerke in Weimar. Die großangelegte symphonische Fantasie über den Choral „Ad nos, ad salutarem undam“ aus der Oper „Die Propheten“ von Meyerbeer wird der Höhepunkt der Orgelklänge aus Weimar sein. Domorganist Dan Zerfaß spielt an der Schwalbennestorgel des Doms.

Der Eintritt beträgt 15,- €, ermäßigt 10,- €. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt.