Schmuckband Kreuzgang

Wanderfriedenskerze: Zeichen für Mut und Menschenrechte

Wanderfriedenskerze macht Station in Büttelborn

Büttelborn, 26. September 2026: Die Wanderfriedenskerze in der Kirche St. Nikolaus von der Flüe. (c) Markus Schenk
Büttelborn, 26. September 2026: Die Wanderfriedenskerze in der Kirche St. Nikolaus von der Flüe.
Datum:
Di. 29. Sept. 2026
Von:
Markus Schenk

Mitglieder der Regionalgruppe Südhessen von pax christi gestalteten am Samstag, 26. September 2026, den Vorabendgottesdienst in der Büttelborner Pfarrkirche St. Nikolaus von der Flüe.

Die Wanderfriedenskerze 2026. (c) Markus Schenk
Die Wanderfriedenskerze 2026.

Der Gottesdienst fiel auf den 39. Weihetag der Büttelborner Pfarrkirche und fand einen Tag nach dem Gedenktag des heiligen Nikolaus von der Flüe („Bruder Klaus“) statt. Im Mittelpunkt stand die ökumenische Wanderfriedenskerze. Ihr Leitwort für 2026 lautet: „Verfolgt – weil sie Unrecht bekämpfen“.

„In diesem Jahr stehen Einzelpersonen und zivilgesellschaftliche Organisationen im Mittelpunkt, die sich für Menschenrechte, Demokratie, Gerechtigkeit und ein gutes und friedliches Zusammenleben in ihren jeweiligen Gesellschaften engagieren und dafür häufig verfolgt und bedroht oder getötet werden.  Ihr Beispiel kann uns ermutigen, aufzustehen, statt zu schweigen, wenn grundlegende individuelle oder soziale Menschenrechte, der Schutz unserer Mitwelt und die Demokratie gefährdet sind“, heißt es in einer Mitteilung von pax christi.

Monika Dahmen, Rudi Münzer und Paul-Heinz Steffgen von der pax christi-Gruppe berichteten von mutigen Frauen und Männern aus aller Welt, die die Stimme für ihre bedrohten Mitmenschen erheben und deren Rechte verteidigen.

Zwölf Kerzen wurden von engagierten Ehrenamtlichen individuell gestaltet und im Eröffnungsgottesdienst am 1. September, dem Antikriegstag, im Frankfurter Dom vorgestellt. Bis zum 18. November sind sie in ganz Hessen unterwegs und werden von einer Kirchengemeinde zur anderen weitergereicht. Die Friedenskerze, die in unserer Region unterwegs ist wurde von Frauen aus der Darmstädter Gemeinde Heilig Kreuz gestaltet.

Bereits am Sonntagmorgen war die Friedenskerze weiter „gewandert“, in die Gemeinde Johannes XXIII. in Rüsselsheim-Königstädten.