Seelsorge in der Pfarrgemeinde St. Josef

Seelsorge ist Begleitung von Menschen in den Gezeiten des Lebens   

 

Solange die Kontaktbeschränkungen von Seiten der Regierung bestehen, werden Hausbesuche bis auf weiteres nicht getätigt. Sofern ein Notfall (z. B. Sterbefall) vorliegt, muss mit den Seelsorgern vorab telefonisch geklärt werden, ob ein Besuch mit physischer Präsenz möglich ist.

 

Einzel- und Gesprächsseelsorge

In einem diskreten Rahmen ein Problem oder Anliegen erzählen, aussprechen und gehört werden.

 

Kontakt: Pfarrer Schneider, Diakon Quandt und Gemeindereferentin Moka

 

Beichtgespräch

Das eigene Leben reflektieren und vor Gott ausbreiten. Verantwortung für das Leben übernehmen und Vergebung im Namen Jesu zugesprochen bekommen. Das Gespräch unterliegt dem Beichtgeheimnis (absolute Diskretion).

Beichtgespräche können jederzeit mit Pfarrer Schneider telefonisch vereinbart werden.

 

Coaching

Coaching ist individuelle und kontextbezogene Lebensberatung. Coaching kann helfen bei einem Problem, einer Krise oder einem Zustand der Unzufriedenheit eine Entscheidung zur Verbesserung zu treffen. Eine Lösung kann zu einer Stärkung und einem guten Gefühl führen. Der Coach begleitet diesen Prozess. Voraussetzung für ein Coaching ist die Bereitschaft für das eigene Leben Verantwortung zu übernehmen. Coaching ersetzt keine Psychotherapie!

 

Kontakt: Pfr. Schneider, systemischer Coach (NLP)

 

Hauskommunion

Wenn der Weg in die Kirche mühsam und schwierig wird aufgrund von Krankheit oder fortgeschrittenen Alters, besteht die Möglichkeit zur Hauskommunion. Sie versteht sich als geistlicher Besuchsdienst. Am Anfang eines Monats – nach telefonischer Vereinbarung – besucht sie ein Mitglied des Hauskommunionteams. Der Besuch gliedert sich in ein persönliches Gespräch, wo die momentane Situation thematisiert werden kann und eine Andacht, in deren Verlauf die Kommunion als Stärkung für den Lebensweg gereicht wird. Die Gesprächsinhalte werden diskret behandelt.

 

Kontakt: Pfarrbüro

 

Sterbesegen

Der Tod eines Angehörigen im häuslichen Umfeld ist für die Angehörigen zutiefst erschütternd. In solch einem Moment sehnen sich Menschen nach Strukturen, die Halt geben. Das kann im Informieren von Familienmitgliedern, dem Kontaktieren des Arztes, einer Pietät oder dem Anfordern eines Seelsorgers bestehen. Der Sterbesegen ist ein Ritual, das an der Grenze zwischen Leben und Tod Trost und Halt schenkt. Der Sterbesegen ist eine persönliche Segensfeier, die am Bett des Verstorbenen, im Beisein der Angehörigen begangen wird. Das Pastoralteam kann verständigt werden, wenn ein Angehöriger zu Hause (in Hausen, Obertshausen) verstirbt.

 

Kontakt: Pfarrer Schneider, Diakon Quandt und Gemeindereferentin Moka

 

Wichtiger Hinweis zum Krankenhausaufenthalt

Verstirbt ein Angehöriger in einem Krankenhaus, einer Pflegeeinrichtung, einem Hospiz oder einer Seniorenresidenz und besteht der Wunsch nach einem Sterbesegen, wird über das Stationszimmer Kontakt mit der Krankenhausseelsorge oder der zugeordneten Seelsorge hergestellt. Jedes Krankenhaus (Pflegeeinrichtung, Hospiz) im Rhein – Main – Gebiet verfügt über einen eigenen Seelsorgedienst bzw. einen Priester/Seelsorger mit Rufbereitschaft. Es wird gebeten, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

 

Trauerbegleitung / Telefondienst

Die Ökumenische Initiative „Wegbegleitung für Trauernde in Obertshausen“ bietet neben einem Trauercafe auch einen Telefondienst an. Im Trauergespräch werden die Angehörigen auf dieses Angebot von den Pfarrern aufmerksam gemacht. Auf Wunsch der trauernden Angehörigen meldet sich 6 – 8 Wochen nach der Beisetzung ein Trauerbegleiter, um sich nach der momentanen Situation zu erkundigen. Ein Traueranruf ist auch möglich, selbst wenn die Beerdigung schon Jahre oder Monate zurückliegt. Als neues Angebot bietet die Initiative auch Trauerspaziergänge an.

 

Koordinationsstelle: Pfarrer Schneider

 

Trauerseelsorge

Trauernde erleben den Alltag als einen Wechsel von Höhen und Tiefen, von Zumutungen und Ermutigungen, von Neuland und Bewährtem. Nicht immer haben Trauernde ein Umfeld, dem sie sich anvertrauen können. Die Furcht, mit der eigenen Trauergeschichte zu nerven oder zu stören, wirkt hemmend. Im Rahmen der Trauerseelsorge besteht die Möglichkeit zu einem persönlichen Gesprächstermin. Im Gespräch ist Raum für die eigene Trauer, Tränen und Bestärkung.

 

Kontakt: Pfarrer Schneider

 

Beerdigungsdienst

Ob plötzlich oder nach einem langen Krankheitsverlauf, der Tod eines Mitmenschen ist traurig, schwer zu verstehen und er schmerzt. Im Trauergespräch ist Raum für Tränen und die Erfahrungen der letzten Tage und Wochen bis zum Tod des Verstorbenen. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger stellen den Ablauf der Beerdigung vor und die Angehörigen können ihre Gestaltungswünsche äußern. Die Beerdigung soll ein würdiger Abschied für die Angehörigen und eine Würdigung des Verstorbenen sein. Das christliche Bestattungsritual erinnert an die Hoffnungsbotschaft, dass uns nichts von Gottes Liebe trennen kann.

Auf Wunsch der Angehörigen werden auch Personen kirchlich bestattet, die zu Lebzeiten aus der Kirche ausgetreten sind, sofern dies nicht dem Willen des Verstorbenen widerspricht. Auch Personen die Suizid begangen haben werden kirchlich bestattet.

 

Kontakt: Pfarrbüro oder Pastoralteam

 

Segensfeier für Wiederverheiratete

Für Paare, die zum zweiten Mal verheiratet sind oder heiraten wollen, besteht die Möglichkeit, sich in einem eigenen Gottesdienst segnen zu lassen und den gemeinsamen Lebensweg unter Gottes Segen stellen zu lassen. Diese Feier kann auch in einem kleinen Rahmen stattfinden. Auch Regenbogenpaare sind herzlich willkommen!

 

Kontakt: Pfarrer Schneider und Diakon Quandt