Willkommen auf der Seite des Kirchenchores

Auf unserer Website möchten wir Sie gerne über unsere Tätigkeiten und aktuelle Highlights informieren.

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse. 

Meldungen vom Kirchenchor: Adventskonzert ist abgesagt!

Chorkonzert Absage (c) KKC

Was macht ein Kirchenchor in Pandemiezeiten, wenn das Singen ja so gefährlich ist? Das ach so gefährliche Wort „Aerosole“ hat die ganze Nation erschreckt, insbesondere aber die Sängerinnen und Sänger auf der ganzen Welt. Sind wir wirklich so gefährlich? Würden wir durch unser Singen das Coronavirus mehr verbreiten und dadurch unsere Mitmenschen gefährden? Die Diskussionen wurden sehr kontrovers geführt, unser Chorleiter Markus Schikora hat uns eingeladen, nach den Sommerferien in größeren Gruppen von 8 Personen im Pfarrer-Schwahn-Haus mit den Proben zu beginnen, dann konnten wir die Proben in den Pfarrgarten verlegen und dort gemeinsam mit großen Abständen singen. Und als dann das Wetter dafür zu unbeständig und es früher dunkel wurde, haben wir unsere Proben in die St-Pius-Kirche verlegt, dort aber mussten wir mit jeweils 3 m Abstand zueinander sitzen bzw. stehen, ja das waren „mit Abstand die schwierigsten Proben“ für den Chor. Und immer schwebte das Damoklesschwert des Corona-Virus über uns, die Inzidenzzahlen wurden immer höher, aber Markus Schikora beschwor uns frei nach Luther:„Lasst uns ein Apfelbäumchen pflanzen, gerade jetzt, auch wenn wir die Früchte vielleicht erst viel später ernten können.“ Ja, das Apfelbäumchen für das geplante Konzert am 2. Adventssonntag haben wir gepflanzt, es hat auch schon neue Wurzeln geschlagen, aber jetzt kam der Mini-Lockdown, der sich für uns maxi auswirkt. Wir alle müssen unsere sozialen Kontakte auf ein Mindestmaß einschränken, das bedeutet, dass wir nach den Vorgaben des Bundes, des Landes, des Amtes für Kirchenmusik in Mainz, unseres Pfarrers und unseres eigenen Menschenverstandes vorerst nicht mehr proben dürfen. Und damit müssen wir leider auch unser für den 2. Advent geplantes kleines Konzert absagen, die Plakate „einstampfen“, die einstudierten Lieder im Kopf behalten und die Früchte unseres Apfelbäumchens vielleicht im nächsten Jahr ernten. Niemand weiß, wann es wie für uns weitergehen kann, aber wir werden als Chor immer zusammenhalten und wieder miteinander singen, sobald wir es wieder dürfen und wir es vertreten können. Pläne für das neue Jahr wurden bisher noch nicht geschmiedet, aber die Gemeinde wird wieder von uns hören! Wir wünschen allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und Gottes Segen für den Jahreswechsel. Bleiben Sie gesund!!!

 

Martha Volpert, Vorsitzende

 

Ehre, wem Ehre gebührt

Am 01. November haben wir im Gottesdienst dem Gründer unseres Kirchenchores, Herrn Pfarrer Peter Valentin Schwahn, und unserer verstorbenen Mitglieder gedacht. Den Gottesdienst haben wir auch zum Anlass genommen, unseren langjährigen Chormitgliedern für ihre Treue zu danken und sie zu ehren. Natürlich hätten wir auch gerne gesungen und bei einem geselligen Beisammensein gefeiert, was nun leider dieses Jahr nicht möglich ist.

Wir bedanken uns herzlich bei folgenden Mitgliedern für ihre langjährige Treue:

 

 · Herr Hans Baum für 70 Jahre, von denen er 61 Jahre aktiv mitgesungen hat, bei den Fastnachtssitzungen mitgewirkt hat und in dieser Zeit immer für seinen Chor da war,

· Frau Maria Picard für 60 Jahre aktiver Mitgliedschaft. Maria Picard ist eigentlich immer anwesend, bei der Jahres-Anwesenheitsstatistik ist sie oftmals die einzige, die nie gefehlt hat oder höchsten 1-2 mal. Das ist eines besonderen Lobes wert!

· Herr Hans Otterbein, der sich nach 44 Jahren aktiven Mitsingens im Alter von jetzt 89 Jahren in den sängerischen Ruhestand verabschiedet hat, was wir als Chor schweren Herzens akzeptieren müssen. Hans Otterbein hat sich stets für seinen Chor eingesetzt und war auch in der Fastnacht immer sehr aktiv,

· Frau Cornelia Spahn für 40 Jahre Mitgliedschaft, in denen sie auch recht lange aktiv mitgesungen, sich dann aber in die fördernde Mitgliedschaft begeben hat,

· Frau Monika Mayer für 10 Jahre aktiver Mitgliedschaft. Auch Monika Mayer setzt sich sehr für den Chor ein und war auch bereits eine zeitlang im Vorstand tätig,

· Frau Lioba Picard für 10 Jahre fördernde Mitgliedschaft.

Hier ist zu erwähnen, dass der Chor eben nicht nur aus den Sängerinnen und Sängern besteht, sondern auch aus den fördernden Mitgliedern, die ihn finanziell unterstützen und auch immer zu Veranstaltungen, Gottesdiensten etc. anwesend sind und so ihrer Wertschätzung Ausdruck verleihen.

Als Vorsitzende bedankte sich Martha Volpert sehr herzlich bei unseren Jubilaren und wünschte von Herzen Gottes reichen Segen und weiterhin viel Freude am Singen und beim Zuhören, wenn wir denn wieder als richtiger Chor arbeiten und singen dürfen.



 

Mit Abstand die kompliziertesten Chorproben

2 Bilder
Chorprobe PSH Markus (c) Andrea Picard

Für uns als Chor ist das gemeinsame Singen in diesen Tagen bekanntlich besonders schwierig geworden. Wer hätte jemals geglaubt, dass Singen einmal zu einer großen Gefahr werden wird? Wir dürfen inzwischen zwar wieder in kleinen Gruppen singen, müssen unsere Proben aber mit äußerster Vorsicht gestalten.

Während des Lockdowns haben wir zunächst mit einem virtuellen Chor begonnen. Das heißt, einige Chormitglieder und auch Gastsänger haben ein Lied einstudiert und ihre jeweilige Stimme mit dem Handy aufgenommen. Die Aufnahmen wurden gesammelt, bearbeitet und zu einem Chor zusammengefügt. Das Chorstück wurde im Pfingstgottesdienst eingespielt und war auch im online Newsletter zu hören. Aber auch gute Technik konnte uns die Chorgemeinschaft und das gemeinsame Singen nicht ersetzen. Wir vermissen es wirklich sehr!!

Als im Juni das gemeinsame Singen in kleinen Gruppen wieder erlaubt wurde, ergriff unser Chorleiter Markus Schikora die Initiative. Unter Einhaltung aller Hygienevorschriften durften wir uns in Vierergruppen treffen und immerhin eine halbe Stunde singen. Nach jeder halben Stunde musste die Gruppe den Raum verlassen und diesen 15 Minuten gut durchlüften. Danach durfte die nächste Gruppe eine halbe Stunde singen. So konnten über den Abend verteilt 12 Leute proben. 

Sogar im Gottesdienst war eine Mitgestaltung durch eine "Coronaschola", bestehend aus 4 Sängern/innen möglich. Immerhin ein Anfang!

Im Spätsommer konnten wir, mit Taschenlampen bewaffnet, im Pfarrgarten proben, was noch mehr Chormitgliedern das Singen in einer größeren Gruppe erlaubte. Nun wurde auch der Wunsch geboren, die Tradition des vorweihnachtlichen Konzertes am 2. Adventssonntag trotz Corona fortzuführen.

Mit Einzug des Herbstes ist das Proben im Pfarrgarten nun leider nicht mehr möglich. Um eine Teilnahme mehrerer Sänger/innen zu ermöglichen, finden nun die Proben in der Pius Kirche statt. Es ist eine sehr große Herausforderung, weil wir großen Abstand zueinander halten müssen, was das Aufeinander-Hören sehr schwer macht. Da fühlt man sich schon ziemlich verloren in der großen Kirche.

Leider ist es auch einigen Chormitgliedern aus verständlichen Gründen, die Corona mit sich bringt, nicht möglich an Proben teilzunehmen oder im Konzert mitzusingen. Das ist für uns alle traurig, und wir hoffen inständig, dass wir bald wieder gemeinsam singen und als vollständiger Chor auftreten können.

Trotz aller Widrigkeiten sind wir dennoch im Rahmen dieser Möglichkeiten  zuversichtlich, am 2. Advent ein kleines Konzert für die Gemeinde auf die Beine zu stellen. Durch die begrenzte Teilnehmerzahl bei den Zuhörern als auch bei den Sängern/innen, wird das Konzert 2x hintereinander aufgeführt.

Es ist unser Wunsch, gerade in diesen schwierigen Zeiten, einen Beitrag zu einer besinnlichen und schönen Adventszeit zu leisten.

 

Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkelheit erhellen.

(Franz von Assisi)

 

Katholischer Kirchenchor Hausen

Kirchenchor

Der Katholische Kirchenchor Hausen ist den Mitgliedern der Pfarrgemeinde St. Josef insbesondere durch die Mitgestaltung der Gottesdienste und das jährliche Geistliche Konzert in der Adventszeit bekannt. Unsere Aufgabe sehen wir in erster Linie darin, zur Ehre Gottes zu singen. Aber auch die weltlichen Aktivitäten kommen nicht zu kurz: Jedes Jahr veranstaltet der Chor einen Ausflug, mal eintägig, alle zwei Jahre dann mehrtägig. 60 Jahre lang, bis zum Jahre 2017, veranstaltete der Kirchenchor regelmäßig Fastnachtssitzungen, allerdings ist diese Ära jetzt zu Ende gegangen (siehe besonderen Artikel).

Der Chor wurde im Jahr 1936 durch den ersten Pfarrer von Hausen, Herrn Dekan Peter Valentin Schwahn, als reiner Männerchor gegründet. Von 1975 bis Ende 2006, also 31 Jahre lang, wurde der Chor durch Herrn Walter Pappert geleitet, danach folgte für 2 Jahre Herr Dirk Nawrocki, danach für gut 3 Jahre Herr Michael J. Volpert. Seit April 2012 hat der Chor nunmehr einen neuen Chorleiter, Herrn Markus Schikora aus Höchst/Odw., der zum einen die traditionelle Kirchenchormusik pflegen, zum anderen aber auch neue Akzente setzen möchte. Der Chor hat derzeit 42 aktive Sängerinnen und Sänger. Von Zeit zu Zeit bietet der Chor gesangliche Projekte an, zu denen interessierte Sängerinnen und Sänger eingeladen werden, von denen schon einige auf Dauer für den Chor gewonnen werden konnten. Die regelmäßigen Proben finden mittwochs um 19:45 Uhr im Pfarrer-Schwahn-Haus in Hausen statt. Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen!

Das inzwischen zur guten Tradition gewordene „Geistliche Konzert in der Adventszeit" fand erstmals im Jahr 1977 statt; teilweise wurden Teile des Programms beim Hessischen Rundfunk zur späteren Übertragung im Rundfunk aufgenommen.

Im Jahr 2016 konnte der Chor sein 80-jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst feiern. 80 Jahre ------, so lange schon singen in Hausen immer wieder Menschen zusammen als Chor zum Lobe Gottes in den Gottesdiensten und zur Erbauung der Gemeindemitglieder. Damit das so weitergehen kann, braucht ein Chor aber immer Menschen, die sich bereit erklären, in der Gemeinschaft mitzuwirken. Einige Chöre in unserem Dekanat haben aus Altersgründen das Singen bereits eingestellt. Zum Glück sind wir hier noch lange nicht so weit, wir haben immer noch einige junge Stimmen in unseren Reihen und die „Älteren“, die neu dazu kommen, verstärken uns in hervorragender Weise – und dafür sind wir sehr dankbar. Wir wollen gerne noch das 100-jährige Jubiläum feiern, aber dazu brauchen wir immer wieder neue Menschen, die bereit sind, sich unserer Sache anzuschließen. In der heutigen mobilen Gesellschaft ist das nicht immer einfach, und auch das Vereinbaren von Familie, Beruf und Kirchenchor bereitet oftmals Kopfzerbrechen und erfordert viel Toleranz, aber mit etwas gutem Willen lässt sich alles managen, und deshalb rufen wir Sie heute noch einmal dazu auf, Mut zu haben und es mal bei uns zu probieren, ob Sie nun noch jung oder bereits „älter“ sind.

Wir sind mit unserem Chorleiter Markus Schikora auf einem guten Weg, die alte Chorliteratur mit neuen Werken der Kirchenmusik zu verbinden, mal so, mal anders, aber immer wieder herausfordernd und spannend. Singen macht Spaß und ist im Übrigen sehr gesund – fragen Sie mal Ihren Arzt. Und gerade der Spaß kommt bei uns nicht zu kurz!

Gott achtet mich, wenn ich arbeite, aber er liebt mich, wenn ich singe.

(Rabindranath Tagore, 1861-1941)