Pfarramtliche Zeugnisse

https __www.pfarrbriefservice.de_sites_default_files_atoms_image_shield-3372121_by_peterkraayvanger_cc0-gemeinfrei_pixabay_pfarrbriefservice (c) PeterKraayvanger / cc0 – gemeinfrei / Quelle: pixabay.com

Was ist das? Ein sogenanntes "Pfarramtliches Zeugnis" ist ein Ehrenamtsnachweis, der z. B. bei Bewerbungen oder bei Anmeldungen an kirchlichen Schulen beigelegt werden kann. Dieser Nachweis erfasst alle ehrenamtlichen Tätigkeiten einer Person innerhalb der Pfarrgruppe und kann z. B. bei kirchlichen Arbeitgebern, wie dem Bistum Mainz, oder der Anmeldung an einer kichlichen Schule auch Taufe, Erstkommunion und Firmung enthalten.

FAQ zu Pfarramtlichen Zeugnissen

Ein "Pfarramtliches Zeugnis" entspricht dem "Ehrenamtnachweis" bei Vereinen oder staatlichen Stellen. Es heißt einfach nur aus der Tradition der Kirche heraus anders. Dieser Nachweis kann bei Bewerbungen zur Ausbildung, zum Studium oder Job beigelegt werden. Es bescheinigt die oft gewünschten "Softskills", also das soziale und kollegiale Verhalten, das Einbringen der eignen Stärken, die Fähigkeiten der Person und wie sie diese bisher ehrenamtlich eingebracht hat,... Zudem sind hier auch alle Tätigkeiten erfasst, die jemand geleistet hat. Wenn sich z. B. jemand um die Finanzen einer Gruppe gekümmert hat und dann einen Beruf oder ein Studium in der Richtung anstrebt, kann dies mehr als förderlich sein.

Wenn Eltern ihre Kinder an kirchlichen Schulen (z. B. Martinusschule, Willigis-Gymnasium, Maria-Ward-Schule, Theresianum), kann es förderlich sein, dass ein ehrenamtliches Engagement des Kindes, der Eltern und / oder Geschwister nachgewiesen wird, um die eigenen Chancen zu erhöhen. In dieser Form kann man dann auch auf Wunsch das Taufdatum und den Ort, sowie die Daten der Erstkommunion, Firmung oder kirchlicher Hochzeit nachweisen. soweit sie uns vorliegen.

Um ein "Pfarramtliches Zeugnis" ausgestellt zu bekommen benötigen wir die Daten im hier angezeigten Formluar. Anhand dieser Daten schreiben wir das Pfarramtliche Zeugnis und geben Ihnen dann Bescheid, sobald es fertig ist, damit Sie es abholen können oder wir es mit der Post zu Ihnen schicken.

Also einfach die Formularfelder ausfüllen, absenden und wir schauen, dass wir Ihr Pfarramtliches Zeugnis möglichst zügig erstellen.

Wichtige Daten sind als Basis natürlich der Name, die Adresse und zur klaren Identifikation auch das Geburtsdatum und der Geburtsort. Dazu kommen dann die einzelnen Aktivitäten der Person. Dabei ist es sinnig, wenn man den Monat und das Jahr der jeweiligen Aktivität mit angibt bzw. von wann bis wann man ein Ehrenamt ausgeübt hat.

Zudem ist es häufig hilfreich, wenn auch Fortbildungen (Gruppenleiterkurse, Präventionsschulungen, etc.), die im Rahmen der Tätigkeit in der Gemeinde gemacht wurden, ebenfalls erfasst werden. Dies zeigt den Forbildungswillen einer Person - auch sehr wichtig für künftige Arbeitgeber*innen.

Ein Pfarramtliches Zeugnis braucht etwas Vorlauf und ist in der Regel nicht binnen ein oder zwei Tagen zu machen. Warum, das steht bei den nächsten beiden Punkten. Daher bitten wir Sie am besten vier Wochen Vorlauf einzuplanen. Je nachdem, was gerade für eine litugrische Zeit ist oder bestimmte Großprojekte ihre finale Phase haben, sind wir ziemlich verplant.

Das Erstellen einen Pfarramtlichen Zeugnisses braucht je nach Umfang der Tätigkeiten mindestens eine, häufig eher drei Stunden. Wenn noch Fragen da sind, teils auch länger. Da man hier "dranbleiben" muss, kann man das nicht mal eben zwischendurch machen. Es soll ja auch gut werden und nicht den künftigen Arbeitgeber*innen suggerieren, dass uns die Person nicht mehr wert war.

Die effektive Dauer, die für das Schreiben eines guten, grammatikalisch und inhaltlich richtigen Pfarramtlichen Zeugnisses nötig ist, liegt - je nach Umfang der Tätigkeiten - zwischen einer und drei Stunden. Wenn besondere Umstände vorliegen (Beantragung von Stipendien, spezielle Formulare, das Ganze in Englisch, etc.), die besonderer Sorgfalt und Rücksprache bedürfen auch ggf. länger.

Da wir das aber nicht einfach mal so zwischendurch machen können und wollen, sondern unseren Dank und unsere Wertschätzung auch damit ausdrücken, brauchen wir dafür etwas Vorlauf.

Wenn klar ist, dass eine Bewerbung ansteht, bitte frühzeitig bei uns melden, wenn Sie ein Pfarramtliches Zeugnis brauchen. Erfahrungsgemäß sind rund vier Wochen gut. Je nachdem, was gerade in der Pfarrgruppe los ist oder besondere Hoch-Zeiten (Weihnachten, Ostern, Erstkommunion, Firmung,...) sind, haben wir die benötigte Zeit am Stück nur sehr bedingt.

Zudem soll das Pfarramtliche Zeugnis ja auch qualitativ hochwertig sein, damit künftige Arbeitgeber*innen / die kirchlichen Schulen auch den Wert von Ihnen erkennen. Daher wird ein Pfarramtliches Zeugnis von einem aus dem Team geschrieben - meistens dem Gemeindereferent - und nochmal Korrektur gelesen von jemand zweites. Dies ist meist Fr. Gerstenberger, die hier eine große Stärke hat. Nach der Einarbeitung der Korrektur erfolgt die zweite Resonanz- und Korrektursschleife und dann letztlich der Versand bzw. die Info, dass es abgeholt werden kann.

Sie merken: Sie sind uns was wert!

Wir brauchen für die Erstellung eines Pfarramtlichen Zeugnisses Zeit und Ruhe. Es ist für uns ein Zeichen der Wertschätzung und des großen Dankes für Ihr Engagement, Ihre Zeit und Ihren Einsatz. Daher verwenden wir nicht nur Floskeln und Satzbausteine, sondern stimmen solche eben auch auf die jeweilige Person ab, ergänzen, schreiben Texte um oder ganz neu. 

Sie sind uns wichtig! Daher geben wir uns auch große Mühe unseren Dank im Rahmen der Pfarramtlichen Zeugnisse zu verschriftlichen, um Ihnen auf Ihrem Lebensweg und Ihrer beruflichen Weiterentwicklung zu helfen.

Hier können SIe Ihre Daten für ein Pfarramtliches Zeugnis eingeben.

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