Lagerfeuer1 (c) KJE

Antrag auf Freistellung - auch "Sonderurlaub" genannt

In Rheinland-Pfalz hat ein*e Arbeitnehmer*in das Recht auf bis zu zwölf Tage sogenannten "Sonderurlaubs" für seine*ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten. Diese Regelung greift z. B. bei Aktionen, Freizeiten, Fahrten oder den Zeltlagern, wenn man als Betreuer*in tätig ist.

Dazu muss man zunächst vom Träger der Maßnahme - hier bei uns die Kirchengemeinde - einen "Antrag auf Freistellung" ausfüllen und unterschreiben lassen, den man dann dem*der Arbeitgeber*in vorlegt. Die Arbeitgeber*innen müssen diesen Antrag dann ihrerseits weiter ausfüllen, sowie mit Unterschrift und Stempel absegnen. Damit ist die Freistellung zunächst genehmigt und der*die Betreuer*in kann - ohne den tarfilichen Urlaub für die zehn Tage zu nutzen - mit auf die Freizeit fahren. Allerdings bekommt er*sie für den Zeitraum kein reguläres Gehalt - das gibt es dann erst später vom zuständigen Landesministerium als Erstattung des Verdienstausfalls.

Binnen von zwei Monaten nach dem Ende der "Maßnahme" (Freizeit, Zeltlager, etc) muss der*die Betreuer*in dann wiederrum den Antrag beim zuständigen Landesministerium einreichen. Diese prüfen dann den Antrag und überweisen nach der Genehmigung den vom Arbeitgeber bescheinigten Verdienstausfall.

Mit dem unten stehenden Formular können Ehrenamtliche unserer Gemeinden diesen Antrag von uns bekommen. Bitte die Felder dafür ausfüllen und

Formular zur Antragserstellung

Hier bitte Ihre / Deine Daten eingeben, dass wir den Antrag fertig machen und Ihnen / Dir zukommen lassen können. Wir brauchen in der Regel zwischen zwei Tagen und einer Woche für die Erstellung und Zusendung - je nachdem, welche (litugische) Zeit im Jahr wir gerade haben oder ob gerade Großprojekte wie die Erstkommunion und Firmung in der finalen Phase sind.

Alle Eingabefelder, die mit einem Stern (*) versehen sind, sind Pflichtfelder.
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