Pfarrgruppe Wickstadt / Dorn-Assenheim

Sommerurlaub

Urlaub (c) Dariusz Sankowski
Grüß Gott, liebe Besucherin, lieber Besucher, unserer Homepage!
In der Zeit von 19. Juli bis zum 6. August ist Pfarrer Kai R. Wornath und in der Zeit vom 9. bis zum 27. August Pfarrsekretärin Andrea Mehrling im Urlaub. In diesen Zeiträumen steht Ihnen Pfarrsekretärin Brigitte Lang im Pfarrbüro Florstadt gerne zur Verfügung.
Die Kasualvertretung (z. B. für Beerdigungen) übernimmt in der Zeit von 19. bis zum 24. Juli Diakon Dieter Mackrodt (Tel.: 0171 3331102) und vom 26. Juli bis 6. August Pater Joseph Bobin (Tel.: 0176 85331704) .

 

Pfarrei St. Nikolaus                                                                     Pfarrei St. Maria Magdalena
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Mariä Heimsuchung - Wallfahrt nach Maria Sternbach

Die traditionelle zweite Wallfahrt nach Maria Sternbach konnte anlässlich des Festes "Mariä Heimsuchung" in diesem Jahr wieder aufgenommen worden. Als Wallfahrtsprediger feierte unser Nachbarpfarrer, der Benediktinerpater Thaddäus Voß, das Hochamt mit uns.
Mit der Begrüßung und der Erteilung des Wallfahrtssegens durch Pfarrer Kai R. Wornath sowie der sich anschließenden Prozession von St. Nikolaus nach dem idyllisch im Wald gelegenen Wallfahrtsort Maria Sternbach wurde die Wallfahrt eröffnet. Schwester Cäcilia und Schwester Mateusza vom Orden des Barmherzigen Jesus beteten den Rosenkranz vor, unterbrochen von musikalischen Einspielungen.
Am Jugendkreuz wurde ein kurzer Halt eingelegt: Schwester Mateusza trug eine biblische Lesung vor und P. Thaddäus sprach ein Gebet. Wenige Zeit später traf die Prozession in Maria Sternbach ein.
Das Wallfahrshochamt wurde von Organist Jan Frische und Kantor Christoph Bommersheim musikalisch bereichert und da die Heilige Messe im Freien gefeiert wurde, durfte auch die Gemeinde kräftig mitsingen. In seiner Predigt ging P. Thaddäus auf Maria als Vorbild im Glauben und im Leben der Christen ein. Nach einer kurzen Anbetung segnete P. Thaddäus am Ende des Gottesdienstes die Gläubigen.
Pfarrer Kai R. Wornath überreichte P. Thaddäus ein kleines Geschenk als Dank für dessen Bereitschaft, die Wallfahrt mit uns zu begehen. Im Anschluss gab es für alle Mitfeiernden einen kleinen Imbiss und Erfrischungen, so dass alle sowohl geistlich als auch leiblich beglückt den Gnaden- und Wallfahrtsort Maria Sternbach verlassen durften.

Reisesegen unterm Lindenbaum

Ökumenischer Gottesdienst im Pfarrgarten – Was machen Pfarrer im Urlaub?

„Uns verbindet sehr viel. Wer nicht an Gott glaubt, glaubt an alles“, sagte Pfarrer Kai R. Wornath zu Beginn des ökumenischen Gottesdienstes mit Reisesegen im Garten des Pfarrheims in Dorn-Assenheim.
Gemeinsam mit seiner evangelischen Berufskollegin Angela Schwalbe predigte der katholische Geistliche in einer erfrischenden Weise über Urlaub, die freie Zeit und das zur Ruhe kommen. Musikalisch bereicherten Ralf Schäfer am E-Piano, Klaus-Peter Schneider an der Trompete und Tenor Michael Möbs den Gottesdienst im Schatten von Weinreben und Lindenbaum. „Wir haben beide in der Bibel nach Urlaub gesucht und keine Stelle gefunden“, sagte Wornath den fast 40 Gästen unter ihnen auch Bürgermeisterin Lena Herget-Umsonst.
„Das Wort hat seinen Ursprung im Althochdeutschen und kommt von Erlaubnis, den Ur also den Bauern, den Dienstherren um Erlaubnis zum Entfernen von der Arbeit zu fragen“, erklärte Schwalbe. „Es gibt aber sehr wohl eine Stelle in der Bibel, in der von Ruhe und Pause die Rede ist“, erläuterte Wornath in der Dialog-Predigt. In Genesis, dem 1. Buch Mose, dort steht: „Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte“.
„Wir Menschen brauchen auch Pausen, Zeit, zum Nachdenken, Zeit um mal aus dem Hamsterrad raus zu kommen, Zeit, um nachzudenken“, erklärte Wornath. „Sich mal frei machen können, zurücklehnen, schauen, was man geschafft hat und sich loben wie Gott: siehe es war sehr gut“, ergänzte Schwalbe. Beide erinnerten daran, dass der Sonntag zum Ruhen da sei.  Als das Christentum nicht beliebt gewesen sei, im Kommunismus sei die Arbeitswoche auf zehn Tage ausgedehnt worden. „Das endete katastrophal, der Sieben-Tage-Rhythmus entspricht dem menschlichen Bio-Rhythmus“, berichtete Wornath.
„Am Sonntag sollen wir uns Ruhe gönnen“, sagte Schwalbe.  Nun sei es an der Zeit sich auf den Urlaub zu freuen. Spontan griff Wornath das Mikrophon und ging durch die Reihen, bat jeden Gläubigen zu sagen, was Urlaub für jeden einzelnen bedeute. Die Antworten ähnelten sich: Nichts tun, das Meer und auch die Berge genießen, anders Leben, ein Projekt im Haus oder Garten umsetzten, sich bedienen lassen, Zeit zum Meditieren haben. „Reisen ist wie eine Zäsur, wir wünschen, dass Sie einen guten Engel an der Seite haben, von Gott umgeben sind“, schloss Schwalbe die Predigt.
Begleitet von E-Piano und Trompete sang die Gemeinde das Glaubensbekenntnis. Zum Ende des Gottesdienstes sprachen die Pfarrer Wornath und Pfarrerin Schwalbe den Besuchern den Reisesegen zu. Anschließend luden beide Gemeinden zum Imbiss ein. „Das ist gelebte Ökumene, tauchen sie das evangelische Laugengebäck in den katholischen Dipp“, forderte der katholische Pfarrer auf. Tatsächlich blieben die Gäste weit mehr als eine Stunde im Pfarrgarten und tauschten sich aus, schmiedeten weitere ökumenische Pläne und hatten sichtliche Freude daran die christliche Gemeinschaft zu genießen.                                                                   I. Dauernheim

Angrillen für mehr Gemeinschaft

„Vergesst die Gastfreundschaft nicht, denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt“, segnete Pfarrer Kai R. Wornath den neu gemauerten Grill im Pfarrheimgarten mit dem Wunsch nach einem Mehr an gemeinschaftlichen Aktivitäten.
Hausmeister Michael Mehrling hatte die handwerklichen Arbeiten ausgeführt, mit dem „Angrillen“ warben die Ministranten der Pfarrgruppe Wickstadt/Dorn-Assenheim jetzt auch dafür, das erweiterte Angebot im Pfarrheim zu nutzen.
Denn dessen Aufwertung hat einen über die Pflege der Gastfreundschaft hinausgehenden Grund. Das Bistum Mainz streicht aktuell Zuschüsse für die Gebäudeerhaltung, Immobilien stehen zum Verkauf. „Wir sind angehalten, unsere Flächen so zu vermarkten, dass diese sich finanziell tragen“, erläutert Wornath. Ziel seien Maßnahmen, das Pfarrheim vermehrt zu vermieten, aber auch eigene Veranstaltungen wie das Pfarrfest attraktiver zu machen.
Nach einem Gebet, „dass wir alle hier nur Gast auf Erden sind“, warf Pfarrgemeindesratsvorsitzender Jürgen Michalak den Grill an. Bei Würstchen und Salaten stellten die Ministranten dann auch prompt unter Beweis, dass im Pfarrheimgarten in sommerlich-lauschiger Umgebung perfekt gepicknickt werden kann.                                                                                                                                  H. Hachenburger

Firmgottesdienste

„Was ist das Fundament und was das Ziel des Lebens „, fragt der Mainzer Domkapitular Jürgen Nabbefeld die 32 Firmlinge der Pfarrgruppe Wickstadt / Dorn- Assenheim und lieferte die Begründung für jeden Einzelnen gleich mit: „Ihr bringt durch eure Anwesenheit zum Ausdruck, dass Gott das Fundament eures Lebens sein soll.“ Seine Folgerung: Die Beziehung zu Gott ist wie eine Freundschaft. „Wenn ihr für Eure Freunde keine Zeit habt, dann geht die Freundschaft kaputt. Wer für Gott keine Zeit hat, dem geht die Verbindung zu Gott kaputt.“ Mit Blick auf seine eigene Vita ermunterte er die Jugendlichen, Gott als Fundament und Ziel des Lebens zu sehen. „Dann können Stürme kommen, die werden uns aber nicht umwerfen.“
Die Angesprochenen hatten sich während einer feierlichen Liturgie in St. Willigis entschieden, das Sakrament der Firmung zu empfangen, das Taufbekenntnis zu erneuern und damit den weiteren Weg ihres Glaubens öffentlich zu stärken. Ihre Paten unterstrichen dies, indem sie ihnen bei der Firmspendung die Hand auf die Schulter legten. Pandemiebedingt fanden die Gottesdienste in drei Gruppen statt, so dass Freunde und Verwandte mitfeiern konnten. Nabbefeld sprach auch die Eltern direkt an: „Schenken sie den Kindern ihre Liebe, so wie sie sind, und nicht so wie Sie es gerne geworden wären.“ An die Christen appellierte er, Gott im täglichen Handeln suchtbar zu machen. „Wir müssen dem Evangelium der Liebe und der Barmherzigkeit unser Gesicht geben, wir müssen die Fenster für Gott in dieser Welt offen halten.“
Seit Oktober hatten sich die Firmlinge intensiv auf den Tag vorbereitet, der sie formell zu mündigen Christen macht. Bestandteil des Firmkonzepts waren neben fünf Kursnachmittagen auch ein „Walk a way“ rund um Maria Sternbach und eine „Nacht der Versöhnung“. Sie diente der Vorbereitung eines guten Beicht-Gespräches mit einem von drei anwesenden Priestern. Auch Nabbefeld stellte sich zuvor den Fragen der Firmlinge, zudem gaben die Theologiestudentinnen Tabea Planz und Yasemin Tobias ein Glaubenszeugnis ab und berichteten, was für sie als junge Frauen Glaube und Kirche bedeuten.
„Sie haben dem Evangelium der Liebe und der Barmherzigkeit ihr Gesicht gegeben“, dankte Pfarrer Kai R. Wornath den Katechetinnen Antonia Finkeldey, Natalie Schenk, Christiane Hög, Friederike Zettl, Schwester Mateusza, Rosika Liebig und Stefanie Simon. Ein Lob hatte er zudem für die Ministranten, „die teils in mehrfachen Schichten angetreten sind“, die Organisten Kurt Anders und Andreas Schmidt sowie die Kantoren Jan Frische, Christoph Bommersheim, Antonia Finkeldey, Natalie Schenk, Elmar Karhof, Anette Karhof und Alexandra Fritz. Die Firmlinge selbst sollten kleine Kreuze und ein Schokoladenhandy an diesen Tag erinnern. Nabbefeld hierzu: "Um die Verbindung mit Gott immer aufrecht zu halten."                                                                                                                             H. Hachenburger

Feldersegnung

Die Tücken örtlicher Begebenheiten machen auch vor einem Pfarrer nicht halt: So sah sich unser Pfarrer Kai R. Wornath kürzlich mit der Reklamation eines Dorn-Assenheimer Landwirts konfrontiert, dass der Wettersegen nur noch sporadisch, wenn überhaupt erteilt wird. Negative Auswirkungen auf den erwarteten Ernteertrag nicht ausgeschlossen. Amtsvorgänger Markus Stabel, so die heimische Landwirtschaft, segnete Felder und Wiesen quasi im sonntäglichen Rhythmus. Nachdem nun auch noch die traditionelle Flurporozession an Christi Himmelfahrt der Covid-Pandemie zum Opfer fiel, war angesichts der doch besorgniserregenden Witterung Handeln angesagt.
Noch am Tag des pastoral-bäuerlichen Gipfelgesprächs lud Pfarrer Wornath zu einer Feldersegnung an. Das ließen sich die Landwirte nicht zweimal sagen und erschienen in voller Präsenzstärke zum 18 Uhr-Termin. So wurde am so genannten “Herrgottchen“ in der Alten Gasse der Flursegen feierlich erteilt. Als dann bei der unmittelbaren beidseitigen Nachbesprechung bereits die ersten Tropfen vom Himmel fielen, war man sich sicher und auch Pfarrer Wornath um eine Erfahrung reicher: „Die Anliegen der Dorn-Assenheimer Landwirte erledigt der Herr sofort. Man muß ihn nur bitten.“                                                                                                       H. Hachenburger

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