Krippenspiel

Krippenspiel 2013 (c) St. Bonifatius Riedstadt

In St. Bonifatius hat das Krippenspiel eine sehr lange Tradition.

Anfangs war es das Verkündigungselement in der Familienchristmette am 24. Dezember um 17:00 Uhr. Im Laufe der letzten Jahre jedoch wird das Krippenspiel auch in den Seniorenheimen Riedstadts und am Seniorennachmittag der katholischen Kirche gespielt.

Jedes Jahr beteiligen sich Kinder zwischen 6 und 13 Jahren und Erwachsene mit unterschiedlichen Rollen und Aufgaben am Gelingen der Verkündigung der Geburt Jesu in Wort und Musik.
Und jedes Jahr erleben die Akteure, wie wertvoll Ihre Aufgabe ist, wenn das Stück in den Seniorenheimen aufgeführt wird.

Ansprechpartnerin: Angelika Rodenhausen-Buhl

Krippenspiel 2019: "Zeitreise"

Das Krippenspiel in diesem Jahr begann im Wohnzimmer, wo Oma und Enkel sich vor dem Weihnachtsbaum unterhielten. Ein besonderes Geschenk der Oma führte die beiden Enkel in den Stall von Bethlehem. Dort erlebten sie die Ereignisse der Weihnachtsgeschichte hautnah.

Der Ochse, der im Stall seine Heimat hatte, freute sich mehr oder weniger über den Besuch der Enkel, Josef und Maria, den Hirten und Königen und vor allem dem Esel, der das Bindeglied zwischen Stall und Geschichte war.
Die Besucher im Stall erzählten den Enkeln von ihren Erlebnissen: Maria und Josef berichteten von der Volkszählung, dem Auftrag, welchen der Bote verlas, dass alle in ihre Geburtsstadt gehen sollten, den vollen Wirtshäusern, der Ablehnung der Wirte und dem Angebot eines Wirtes, den Stall für die Geburt des Kindes.
Die Hirten, die die wunderbare Botschaft von drei Engeln auf dem Feld erfuhren und mit Geschenken zum Stall kamen.
Die drei Hl. Könige, denen der Stern von Bethlehem den Weg wies, brachten wertvolle Geschenke aus ihren Ländern mit.
Als es richtig voll und gemütlich im Stall war, und sich sogar der Ochse an die Besucher gewöhnt hatte, mussten die Enkel nach Hause zurück, wo sie mit ihrer Oma in großer Dankbarkeit Weihnachten feierten.
Begleitet wurde das Stück in diesem Jahr von verschieden Liedern: „Am Weihnachtsbaume“; „Hirten, gebt Acht“, „Wer klopfet an“ und „Stern über Bethlehem“. Das Singen war in diesem Jahr durch eine Vorsängerstimme unterstützt, so dass das Lied: „Hirten, gebt Acht“ besonders gut zur Geltung kam.
19 Spieler und Spielerinnen teilten sich in diesem Jahr die Rollen untereinander auf und übernahmen in Einzelfällen sogar zwei.
Wie immer waren die Spieler gemischt. Krippenspieler/innen mit viel Erfahrung und solche, die zu ersten Mal mitwirkten. Alle fühlten sich in ihren Rollen wohl und brachten ihre je individuelle Note mit ein, so dass die bekannte und wohlvertraute Botschaft neu und ansprechend verkündet wurde.
Vielen Dank an alle Spieler/Innen für ihren diesjährigen Einsatz und für die Freude, die sie in den Altenheimen und am Seniorennachmittag durch ihr Spiel gebracht haben.
Danke an die Eltern und Familienmitgliedern, die immer wieder den Fahrdienst zu den Proben und Auftritten auf sich genommen haben.
Ein besonderer Dank gilt: Cinzia Marotti und Helen Zaby aus Goddelau, die mit den Kindern das Stück einstudiert, Kostümen und Requisiten zusammengetragen und die Auftritte begleitet und somit Sicherheit und Vertrauen gestärkt haben.
Benedict Buhl der „hinter der Bühne“ und beim Auf- und Abbau zuverlässige Stütze war.
Simon Rother aus Erfelden, der vielfältig das Krippenspiel organisatorisch und inhaltlich unterstütz hat und immer dann einsprang, wenn eine Rolle zu doubeln war.
Luisa Van Mahnen, aus Dornheim, die vor und hinter der Bühne die Schauspieler mit Rat und Tat unterstütze und einsprang, wenn eine Rolle kurzfristig übernommen werden musste.
Frau Monika Himmes, Frau Ilona Czerny-Todisco, aus Wolfskehlen und Frau Astrid Keil aus Erfelden, welche die Musik im Spiel, bei den Auftritten und in der Familienchristmette am 24.12.2019 in ihren Händen hatten.
Lukas Buhl aus Erfelden, der sich um den Auf- und Abbau und die Technik kümmerte.
Und all den vielen nicht namentlich genannten Helfern im Hintergrund, ohne die es nicht möglich wäre ein solches Spiel auf die “Bühnen“ zu bringen und eine liebgewonnene Tradition der katholischen Kirchengemeinde St. Bonifatius und St. Alban am Leben zu erhalten.

Krippe