Die Modelle sind auch aufgrund ihrer Größe beeindruckend. Der Mainzer Dom hat etwa die Dimensionen eines Kühlschranks. Damit Franz Gruber seine Kunstwerke transportieren kann, plant er beim Bauen daher immer ein, wo er die Modelle gut teilen und auseinandernehmen kann. „Der Mainzer Dom besteht zum Beispiel aus sieben Teilen: Sechs Türme und das Kirchenschiff“, rechnet Franz Gruber vor. Auch das Modell des Petersdoms verteilt sich auf zwei Grundflächen: Die Kirche auf der einen, der Petersplatz auf einer zweiten Bodenplatte, die dann zusammengesteckt werden können. „Die sind verzapft, wie man sagt“, erklärt er.
Aufeinander gebaut und in ihren Einzelelementen lagern die Gebäude in Holzregalen in Franz Grubers Hobbykeller.
„Immer drei Gebäude übereinander, platzsparend in ihren Einzelteilen“, berichtet der Hobbybastler. Viel Platz hat er nicht mehr. „Zwei leere Flächen gibt es noch“, sagt er lachend und zeigt ins Regal. Einer dieser Plätze ist für die Frauenkirche in München reserviert. Die will er bauen. Aber erst, wenn die aktuelle Ausstellung der Streichholzwelt durch ist.
Zu sehen sind beeindruckenden Modell noch bis Ende November in der Säulenhalle im Rathaus von Groß-Umstadt (http://streichholzwelt.de/wp/index.php/termine/).
Wie er zu seinem Hobby kam, warum er es in Hamburg vermisst hat und wieso er jedes einzelne Streichholz händisch bearbeiten muss, bevor er es verbaut, erzählt er hier Audiobeitrag:

