Guten Morgen, ich bin Pfarrer Christoph Nowak aus Pfungstadt.
Vor zwei Wochen erst haben wir Ostern gefeiert, das Fest der Auferstehung von Jesus. Und ich frage mich: Was wäre eigentlich, wenn es damals in Jerusalem schon Fotokameras gegeben hätte? Und wenn eine direkt am Grab Jesu gestanden hätte?
Vielleicht hätte die Kamera nichts aufgenommen. Oder es wäre alles total überbelichtet gewesen vom göttlichen Licht. Vielleicht wäre auf den Bildern gar nichts zu sehen, weil sich das Entscheidende nicht fotografieren lässt: So wenig wie Liebe. Oder Vertrauen. Oder Hoffnung.
Das zeigt schon die Bibel. Da sind die Frauen am Grab, die die Botschaft des Engels hören. Und da sind die Jünger auf dem Weg nach Emmaus, die Jesus erst erkennen, als er mit ihnen das Brot bricht.
Kein einheitliches Bild, aber eine gemeinsame Botschaft: Jesus lebt. Gott hat ihn nicht hängen lassen. Er schenkt neues Leben.
Daran erinnert die brennende Osterkerze in der Kirche: ein Licht gegen die Dunkelheit, ein Zeichen der Hoffnung – hier und heute.
Pfarrer Christoph Nowak für Hit Radio FFH.
