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Vertraute Namen, die tragen

Gemeindereferentin Melissa Krost spricht in ihrem Radioimpuls für Antenne Mainz über ihre neuen Seidenhühner und die Verbindung zu den Figuren aus der Kultserie „Friends“. Sie sagt, wie vertraute Namen und gute Erfahrungen – damals in Serie und Glauben – Nähe und Zugehörigkeit schaffen. Der Glaube begleite sie bis heute und gebe ihr Halt im Alltag.
seidenhühner
17. Mai 2026

„Kirche“ vom 17.05.2026 ANTENNE MAINZ

Hallo, ich bin Melissa Krost von der katholischen Kirche.

Rachel, Monica und Phoebe. So heißen die neuen Mitbewohnerinnen in meinem Garten. Es sind Seidenhühner.

Als meine Schwester, mit der ich mir den Garten teile, erzählt hat, dass sie Hühner halten möchte, war ich mehr als skeptisch. Aber nur kurz. Meine Schwester hat mich überzeugt. Auch durch die Namen: Rachel, Monica und Phoebe. Dem ein oder anderen kommen die Namen bekannt vor: Es sind die drei Freundinnen aus der 90er Jahre Kult-Serie „Friends“.

Wenn es eine Feel-Good-Serie gibt, die mich mit ihren Geschichten rund um Zusammenhalt und den Herausforderungen des Lebens im Herzen berührt, dann ist es „Friends“. Während die drei Seidenhühner den Garten erkunden, merke ich, ihre Namen haben mich überzeugt, weil ich eine Verbindung zu ihnen habe.

Ähnlich ist es mit meinem Glauben. In meiner Kindheit und Jugend haben ich jede Menge Erfahrungen gesammelt: Sowohl in meiner persönlichen Gottesbeziehung als auch in der Gemeinschaft der Katholischen Jugend. Zeltlager, Jugendgottesdienste und nebenbei Gespräche rund um den eigenen Glauben. Sie haben mich geprägt und noch immer geben sie mir ein gutes Gefühl, begleiten sie mich durchs Leben.

Ohne die Berührungspunkte zu „Friends“ hätte ich jetzt nicht diese niedlichen Seidenhühner im Garten. Und ohne die Begegnung mit dem Glauben, würde mir noch viel mehr fehlen.

Was ist es bei euch, das euch trägt?

 

Melissa Krost, katholische Kirche für Antenne Mainz.