Der Stuhl Petri

Stuhl Petri (c) Matthias Kirsch
Stuhl Petri
Datum:
Di. 28. Apr. 2026
Von:
Matthias Kirsch

Sie stehen vor dem Stuhl Petri.

Das Original ist größer und steht im Petersdom. Ihn hier zu sehen, drückt die Verbundenheit des Doms zu Worms als Basilika minor mit dem Petersdom in Rom aus.

Petrus hat geglaubt.

Dennoch kamen ihm Zweifel.

Er drohte, im Wasser unterzugehen und schrie: „Herr, rette mich! Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn…“ Mt 14.30

Er war kämpferisch für Jesus, verteidigte ihn mit einem Schwert gegen die Angreifer. Doch er sollte sich auf Jesu Geheiß hin entwaffnen.

Er hat unter Druck versagt, wollte sein eigenes Leben retten und verleugnete Jesus. Doch er stand aus der tiefsten Scham wieder auf.

Etwas war Jesus besonders wichtig. Er hat Petrus gefragt:

Liebst du mich?

Er hat es drei Mal gefragt, so wichtig war ihm dieses ausgesprochene gut zu hörende Ja.  Petrus war verwundert.

Petrus glaubte, verkündete das Wort, lehrte und lebte es und wurde zum Fels, auf dem die Kirche steht. Jesus war sein Vorbild.

 

Was für Petrus galt, steht für alle Glaubenden:

Wir glauben.

Wir  zweifeln.

Wir  bleiben hinter unseren Möglichkeiten zurück.

Wir  stehen wieder auf und wachsen.

Wir vertrauen und lernen, den Glauben immer mehr in unser Leben zu nehmen und für ihn einzustehen.

 

Dass wir hier stehen und den Stuhl Petri ansehen, das ist ein gutes Zeichen.

Liebst du mich? werden wir gefragt. Jesus möchte unsere Liebe.

Er fragt uns mehrmals, bis wir es begreifen, statt zu staunen.

Der Stuhl Petri soll uns an den Auftrag Jesu erinnern, das Wort zu hören und es weiterzutragen. Er erinnert uns daran, unser liebendes Herz wahrzunehmen, bevor wir in Jesu Dienste treten.

Erika Allermann-Opper, Rheindürkheim