Fest der Erstkommunion

Die Erstkommunion ist die erste Teilnahme an dem intensivsten, was wir Christen feiern, nämlich der Gemeinschaft mit Gott, die Jesus uns in der Eucharistie schenken will.

Sie ist - in den meisten Fällen zwischen Taufe und Firmung gelegen - außerdem ein wichtiger Schritt auf dem Weg des Hineinwachsens in die Gemeinschaft der Kirche. Wir freuen uns mit den vielen Kindern und Familien, die dieses Fest feiern!

Erstkommunion Kerzen (c) Norbert Rau

Zugänge zur (Erst)Kommunion und Eucharistie

Warum wir Kommunion feiern - und das immer wieder tun

Danke sagen

"Eucharistie", wie die Feier der Wandlung von Brot und Wein offiziell heißt, meint so viel wie Danksagung. Wir dürfen uns bei Gott bedanken für das, was er uns alles schenkt - immer wieder. Stellvertretend für so viel mehr stehen Brot (für das Alltägliche) und Wein (für das Besondere) auf dem Altar als "Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit".

Eucharistische Gaben (c) Gini George / pixabay.com

Gemeinschaft mit Jesus

Brot bleibt Brot und kann doch nach mehr schmecken. Weil Jesus beim Letzten Abendmahl versprochen hat "Nehmt und esst alle! Das bin ich für euch!" vertrauen wir darauf, dass Jesus im Brot und Wein wirklich anwesend ist. Die Kommunion ist ein Moment der echten Begegnung und Gemeinschaft mit Jesus.

Jesus in der Eucharistie begegnen (c) Aaron Torner / Bistum Mainz

Eintauchen ins Geheimnis des Glaubens

Indem Jesus das Brot mit seinem Leib und den Wein mit seinem Blut verknüpft spiegelt sich in der Eucharistie immer auch das Geheimnis von Tod und Auferstehung Jesu - und die Hoffnung auf sein Wiederkommen bzw. die Begegnung mit ihm, wenn wir einmal sterben müssen. In jeder Eucharistie feiern wir Tod und Auferstehung Jesu.

Geheimnis des Glaubens (c) congerdesign/pixabay.com

Lebendige Erinnerung ans Letzte Abendmahl

Wir erinnern uns, dass und wie Jesus hat den Jünger:innen beim Letzten Abendmahl gefeiert hat. Aber das Gedenken bedeutet nicht einfach "nur" ein Zurückblicken, sondern es ist auch Vergegenwärtigung: Im Gottesdienst wird das Ereignis von damals wieder lebendig - so als wären wir dabei.

Gustel Stein Abendmahl 1958 - Triptychon Dommuseum Mainz (c) Bistum Mainz / B. Nichtweiss

Brot teilen und Gemeinschaft erleben

Brot muss geteilt, geschnitten oder gebrochen werden. Es stiftet - im ursprünglichen Zeichen noch mehr als in der heutigen Hostie - Verbundenheit zwischen allen, die von diesem Brot essen.

Brot teilen (c) congerdesign / pixabay.com

Sich stärken lassen

Der Ursprung der Eucharistiefeier ist eng verknüpft mit einem Essen, das satt machte. Die Hostien machen natürlich nicht körperlich satt. Aber mit den Augen des Glaubens können sie eine Stärkung sein: Jesus ist mit uns unterwegs und gibt uns Kraft, das Leben zu gestalten und in seinem Sinn zu handeln.

Hostien (c) Aaron Torner / Bistum Mainz

Brot und Wein werden gewandelt - wir auch

In der Feier der Eucharistie und der Begegnung mit Jesus in den gewandelten Gaben von Brot und Wein dürfen auch wir uns verwandeln lassen. Wir dürfen uns auf das Geheimnis der Verwandlung einlassen und bereit sein, dass Gott uns und durch uns diese Welt verwandeln will.

Paar in Kirche (c) Meiying Ng / unsplash.com