Unter dem Motto „Kommt, bringt eure Last“ stand der Gottesdienst zum Weltgebetstag 2026, der ökumenisch in Goddelau im katholischen Pfarrheim von jungen und älteren Christ*innen gefeiert wurde.
Im liebevoll vorbereiteten Saal begrüßte das Vorbereitungsteam die Gottesdienstgemeinde zu einem beeindruckenden Gottesdienst, der von Frauen aus Nigeria gestaltet worden war. Drei Frauen begleiteten stellvertretend mit ihren persönlichen Belastungen und Hoffnungsgeschichten die Gemeinde durch den Gottesdienst.
Auf den Tischen lagen Kieselsteine, die symbolisch für die Lasten des Lebens standen. Jede und jeder aus der Gottesdienstgemeinde war eingeladen, einen der Steine in die Hand zu nehmen und darüber nachzudenken, welche Last ihn oder sie gerade bedrückt.
In Nigeria tanzen die Menschen zum Altar, um ihre Kollekten-Gaben zu bringen – ein Ausdruck der Freude über das Geben. Die Gläubigen waren eingeladen, neben ihren Gaben auch „ihren“ Stein, ihre Last, zum Altar und somit zu Gott zu bringen. Als Zeichen der Befreiung und des Glaubens durften alle einen bunten, gefalteten Schmetterling mitnehmen – tanzend zurück an ihren Platz. Die symbolische Handlung machte deutlich, dass wir unsere Last zu Gott bringen und uns von ihm durch unseren Glauben befreien und beflügeln lassen dürfen.
Den Gottesdienst begleiteten Claudia Thurow und Albert Kobinger mit schwungvollen und kraftspendenden Liedern aus Nigeria, die die Atmosphäre bereicherten.
Nach dem Gottesdienst genossen viele die Leckereien des „nigerianischen Buffets“ und tauschten sich noch lange miteinander aus.
Mögen die Hoffnungsgeschichten der drei nigerianischen Frauen noch lange nachwirken und die Menschen beflügeln.
Zum Vormerken: Der nächste Weltgebetstag findet am 01.03.2027 statt.