Mainz. Eine Sternsingergruppe der Martinus-Schule aus der Weißliliengasse in Mainz zusammen mit drei Lehrerrinnen und zehn Eltern war am Mittwoch, den 14. Januar zu Gast im Bischöflichen Ordinariat. Der Mainzer Generalvikar Dr. Sebastian Lang empfing die Gruppe gemeinsam mit der Bevollmächtigten des Generalvikars, Ordinariatsdirektorin Stephanie Rieth, sowie vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Bischöflichen Ordinariat.
Die Sternsinger überbrachten ihre traditionellen Segenswünsche zum neuen Jahr und sammelten Spenden.
Nach dem segensreichen Gesang erläuterten die Kinder auch ihre Aktion:
„Wir sammeln Geld für Bangladesch, damit Menschen dort ein eigenes Geschäft eröffnen können und die Kinder Schutz und Bildung bekommen.“
Bei der Sternsingeraktion 2026 richtet das Kindermissionswerk den Blick nach Bangladesch. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.
Für die Sternsinger gab es vom Generalvikar und der Bevollmächtigten Stephanie Rieth eine Spende für die Schule und auch Süßigkeiten. Der weitere Weg führte die Gruppe anschließend durch die angrenzenden Geschäfte in der Altstadt und später auch noch ins Bischofshaus zu Bischof Kohlgraf.
Das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’ ist das Kinderhilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland mit Sitz in Aachen. Die größte Aktion ist die Sternsingeraktion, die gemeinsam mit dem BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) organisiert wird. Mit der Arbeit in Deutschland schlagen sie eine Brücke in die Welt. Diese Brücke heißt „Kinder helfen Kindern".