Meditationen zu den Chagallfenstern

Diese Fenster machen uns so froh“, ist oft die erste Reaktion der Besucher der Kirche. Sie vermitteln Optimismus, Hoffnung, Lebensfreude.

In seinen neun Kirchenfenstern im Ostchor und Querhaus hat Marc Chagall ein Zeichen gesetzt für französisch-deutsche Freundschaft, Völkerverständigung, jüdisch-christliche Verbundenheit.

Es sind seine einzigen Fenster in Deutschland, von der Glasfläche (177,6 qm) her sein größtes Glaskunstwerk in der Welt, die letzten seines künstlerischen Schaffens (1976-1985).

Marc Chagall (1887-1985) malt „supranatural“. Es geht ihm nicht nur um das Vordergründige, sondern mehr noch um das Hintergründige, Übergründige. Er lässt uns im Sichtbaren Unsichtbares, im Zeitlichen Ewiges, im Geschaffenen den Schöpfer erleben.“

Klaus Mayer

Chagall, Marc/Marq, Charles, Mittelfenster, Der Gott der Väter (c) Fotorechte: ars liturgica Buch- & Kunsthandlung MARIA LAACH, 2014 © VG Bild-Kunst, Bonn 2014
Chagall, Marc/Marq, Charles, Mittelfenster, Der Gott der Väter

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