Schmuckband Kreuzgang

Herzlich Verabschiedung von Pater Dr. Sony Manjaly

Pater Dr. Sony Manjaly ist in Ockstadt kein Unbekannter mehr, denn mittlerweile übernimmt nun schon zum 7. Mal die Urlaubvertretung von Pfarrer Weckwerth. Er stammt aus dem indischen Kerala, studierte 4 Jahre in Jerusalem Theologie und weitere 4 Jahre in Rom. Dieses Jahr wurde er zum Doktor der Theologie ernannt.
Da er nun am Ende seiner Studienzeit in sein Heimatland Indien zurückkehren wird, bot der Festgottesdienst zum Jakobusfest den idealen Rahmen für eine Verabschiedung.
Die Lob- und Dankesrede hielt die Vorsitzende des Ockstädter Pfarrgemeinderates, Frau Angela Wätjer. Sie berichtete, dass Pater Dr. Sony Manjaly, außer dem Coronajahr 2020, seit 2014 jedes Mal für 3 bis 4 Wochen die Vertretung von Pfarer Weckwerth übernommen hat. Er ist mittlerweile ein Teil der Pfarrgemeinde geworden.
Als Seelsorger aber auch als Mensch war er immer für alle da. Er ist auf die Menschen zugegangen und es sind viele Freundschaften entstanden. Gemeindemitglieder haben ihn in Rom aber auch schon im Jerusalem besucht.
2 Firmgruppen haben ihn in Rom getroffen, wo er Führungen organisiert hat. Seine Art Gottesdienst zu halten ist immer etwas Besonderes.
Nun geht er zurück in seine Heimat, wo er dringend gebraucht wird. Die Ockstädter werden ihn sehr vermissen – vielleicht werden einige ihn in seiner Heimat besuchen. Als Erinnerungsgeschenk überreichte Angela Wätjer ihm
u. a. einen selbst hergestellten Rosenkranz, wie es sich für Ockstadt gehört aus  Kirschkernen und einer Jakobsmuschel - ein Unikat.

Darüber freute sich Pater Dr. Sony sehr und er bedanke sich für all` das, was er in Ockstadt erleben durfte und wo es ihm sehr gut gefallen hat. Sein besonderer Dank galt Pfarrer Weckwerth, der Pfarramtssekretärin Gerda Margraf, dem Organisten Rainer Bingel, Timm Schreiner, Ludwig Witzenberger aber auch dem leider schon verstorbenen Pfarrer Dr. Gebhard, sowie allen, die mit ihm Tagesausflüge gemacht haben, ihn zum Mittagessen oder Kaffee und Kuchen eingeladen und ihm das „Kirschenpflücken gezeigt und gelernt“  hatten.
Er wird Ockstadt und seine Traditionen sehr vermissen, freut sich aber auch sehr auf die Rückkehr in sein Heimatland.

„Danke für die schöne Zeit bei euch in Ockstadt“.

Die Ockstädter werden diesen liebenswerten Menschen sehr, sehr vermissen
Anschließend konnte sich jeder bei einem kleinen Stehempfang im Pfarrhof persönlich von ihm verabschieden.