Neuer Name für den Pastoralraum Nördliches Ried

Wir werden eine neue Pfarrei (c) Pastoralraum Nördliches Ried
Wir werden eine neue Pfarrei
Datum:
Mi. 27. Mai 2026
Von:
rk

Das Hessische Ried setzt ein Zeichen der Verbindung:
Zum 1. Januar 2027 wird die neue Pfarrei unter dem Namen „Heiliger Johannes Nepomuk im hessischen Ried“ gegründet.
Damit steht fest, welcher Patron die Gemeinden Gernsheim, Biebesheim, Stockstadt und Riedstadt in die gemeinsame Zukunft führen wird.

Die Entscheidung ist das Ergebnis eines Beteiligungsprozesses. Von Advent 2024 bis Frühjahr 2025 reichten Gemeindemitglieder rund 150 Vorschläge ein. Nach einer Vorauswahl durch die AG Namen kristallisierte sich eine Favoritenliste von acht Heiligen heraus. In einer breiten Stimmungsabfrage sowie der Pastoralraumkonferenz am 28. August 2025 fanden die Vorschläge “Heiliger Johannes Nepomuk“, „Christkönig“ und „Peter und Paul“ die größte Zustimmung. Diese wurden nach Mainz weitergeleitet, wo die Konferenz Pastoraler Weg des Bistums dem Namen „Heiliger Johannes Nepomuk im hessischen Ried“ zustimmte.

Wichtig für alle Gläubigen vor Ort: Auch wenn die Pfarrei einen neuen, gemeinsamen Namen trägt, bleiben die Namen der einzelnen Kirchen bestehen, niemand wird „namenlos“.

Schon zur Vorstellung der Namensvorschläge gab es Erklärungen, was der Name bedeutet, welche Bezüge zu unseren Gemeinden bestehen und wie der Heilige bzw. das Glaubensgeheimnis Wegweiser für die neue Pfarrei sein könnte.
Hier eine kurze Zusammenfassung zu Johannes Nepomuk:
Der böhmische Priester und Märtyrer (ca. 1350–1393) ist in der Region kein Unbekannter: In Gernsheim und Erfelden stehen Statuen und als Schutzpatron der Brücken, Flüsse und Fischer passt er ideal zur geografischen Lage am Rhein.
Als Brückenbauer steht er dafür, Trennungen zu überwinden und Verbindungen zu schaffen, sprich unsere Gemeinden Gernsheim, Biebesheim, Stockstadt und Riedstadt zu einer lebendigen Gemeinschaft zu verbinden. Johannes Nepomuk erinnert uns daran, dass Glaube eine Brücke zwischen Gott und Mensch ist – und dass wir selbst Brückenbauerinnen und Brückenbauer sein sollen. Indem wir die Gemeinden am Rhein enger miteinander verbinden, schaffen wir eine lebendige, offene und hoffnungsvolle Gemeinschaft – heute und in Zukunft.