Kindersingevent

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Dem ersten Ökumenischen Kindersingevent folgt das zweite…

Ein Sticker in Instrumentenform, ein Smiley als Magnet, ein Kärtchen mit glitzerndem Herzchen und dem tiefgründigen Satz: „Du bist ein Ton in Gottes Melodie“ - so verabschiedete man sich aus dem ersten Ökumenischen Kindersingevent.
Die Begeisterung, in der zunächst noch etwas kleineren Runde während des Events- zu dessen Beginn Herr Pfarrer Dahmer ein kurzes Gebet sprach (eine Kerze stand in der Kreismitte) - war unübersehbar. Es wurde sogar bei einem Song afrikanisch:
Masithi (Amen) sang der „Teilnehmerchor“ des Events – dieses Masithi war während des Songs mehrfach zu hören, dazwischen sang Hildegard Kuhn zu den munteren Gitarrenklängen.
Richtig viel Bewegung kam rein beim „Wir singen alle: Hallelu - Hallelu - Hallelu“ - ging das Singen doch über ins Klatschen, Stampfen, sogar Tanzen - ein munteres Miteinander, also ein richtiges „Wohlfühlprogramm“ für die Altersgruppe der 3- bis 6-
Jährigen. Was gibt es Schöneres als die Rückmeldung der Mutter eines „Event-Chor-Sängers“ am Abend des Events, dass er ganz
begeistert sei.
Singen mit Kindern zu Gitarrenklängen - ein sehr erfüllendes Erlebnis!
Bei unserem zweiten Ökumenischen Kindersingevent wird es auch eine Zeit geben für 7- bis 9-jährige Kinder.

Das nächste Ökumenische Kindersingevent findet wie folgt im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde
Ober-Olm statt:
Dienstag, 22. September 2026
- 16.30 Uhr bis 16.50 Uhr für 3- bis 6-jährige 
- 17.00 Uhr bis 17.30 Uhr für 7- bis 9-Jährige

Hildegard Kuhn

(Rückfragen gerne an: lisaundfinn@yahoo.com)

 

Sommer, Sonne und ein Segen

Es gehört schon zur guten – und sehr schönen – Tradition, dass zu Beginn der Sommerferien ein ökumenischer Gottesdienst im Ober-Olmer Bibelgarten stattfindet: Die Sommerkirche der evangelischen Kirchengemeinde und der katholischen Pfarrgemeinde. Einige sind schon auf Reisen, andere kommen in Vorfreude auf den kommenden Urlaub und wieder andere, die nicht mehr an die Schulferien gebunden sind, freuen sich über diesen besonderen Gottesdienst. Das Motto: „Anker lichten, Leinen los“.
Die Reise beginnt, der vierstimmige Chor ConTakt unter der Leitung von Ludger Mias am Keybord singt mit allen Besuchern, die gekommen sind: „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt, fährt durch das Meer der Zeit…“. Es ist der Auftakt zu einem beschwingten Gottesdienst, den Gemeindereferentin Hanna Erdmann und Pfarrer Ulrich Dahmer mit der Gemeinde feiern - an einem warmen Sonntagabend. Und als alle ihr Plätzchen an Bord des Bibelgartens gefunden hatten, haben wir gebetet und weil das so schön war, halten wir es fest, zum Nachlesen und Nachbeten:
„Gott, du bist mein Kompass, Du zeigst mir die Richtung. Du kennst meinen Kurs und einen ruhigen Hafen für die Nacht.
Du lässt den Wind in meine Segel wehen und lenkst mich sicher durch alle Wasser. Selbst wenn es stürmt und die Wellen hoch schlagen, werde ich nicht auf Grund laufen. Ich fürchte mich nicht, denn du bist bei mir.
Du leitest mich zum Hafen. Du zeigst mir Möwen, Sonne und die Weite des Meers. Ich staune über die Schönheit des Ozeans. Ich bin frei. Und ich finde meinen Weg und meinen Ankerplatz. Du, Gott, bist bei mir. Jeden Tag.“
In seiner Predigt sagte Ulrich Dahmer wie wichtig doch Pausen seien, die wir alle brauchen und dass es den Urlaub für Arbeiterinnen und Arbeiter noch gar nicht so lange gibt. Der sei erstmal den Beamten vorbehalten gewesen, weil die „körperlich nicht ausgelastet seien und sich mal bewegen sollten.“
Da wehte ein Schmunzeln und Lachen durch den Bibelgarten, denn diese Zeiten sind längst vorbei, dafür leben wir ja nun in diesen Zeiten mit Fitnesstrackern und Schrittezählern. Heute gibt es Urlaub für alle, auch wenn der ganz unterschiedlich gestaltet wird. Freizeit. Und trotzdem, sagte Pfarrer Dahmer – und das gilt nicht nur in den Schulferien -  „bedeutet Urlaub erstmal auch ziemlich viel Stress: Urlaub buchen, Packliste erstellen, Koffer packen, die beste staufreie Reiseroute suchen…“
Wenn man da auf das Evangelium schaue, dann stelle man fest, dass Jesus seinen Jüngern genau das Gegenteil für ihren Aufbruch empfiehlt: Ihr sollt nichts mitnehmen! Keine Ersatzkleidung, keine Vorräte, kein Geld.“ Und schließlich: „Wenn wir uns Jesus‘ Jünger zum Vorbild nehmen, dann bedeutet das: Lichtet den Anker, lasst aber den ganzen Ballast des Alltags am Ufer zurück und vertraut darauf, dass ihr auch ohne die perfekte Planung und Absicherung aller Eventualitäten eine tolle Zeit haben werdet.“
Auch die Fürbitten von Kathrin Fiederling, Sabine Maehrlein und Arne Braun waren für alle, die in diesen Wochen den Anker lichten und in den Urlaub aufbrechen, für alle, die ihre Ferien zuhause, im eigenen Garten oder dem Balkon verbringen, für alle Menschen, die aus den verschiedensten Gründen keinen Urlaub machen können – Krankheit, Geldsorgen, Pflege von Angehörigen. Und so endete dieser Sommergottesdienst mit dem Reisesegen und „I am sailing“.

Ein besonderer Dank gilt dem Team der katholischen Pfarrgemeinde um Kathrin und Günter Fiederling, sowie Sabine Maehrlein und Arne Braun vom evangelischen Kirchenvorstand, dem Chor ConTakt mit ihrem Leiter Ludger Mias, sowie allen Spenderinnen und Spendern, deren Gaben zum Erhalt der katholischen und der evangelischen Kirche in Ober-Olm genutzt wird.

Text: Holger Kühner
Bildergalerie: Heidi Engel

Gebetswoche zur Einheit der Christen 2026

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Motto: «Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung in eurer Berufung» (Eph 4,4)

Für das Jahr 2026 wurden die Materialien der Gebetswoche für die Einheit der Christen in Armenien vorbereitet. Diese Materialien stützen sich auf jahrhundertealte Traditionen des Gebets und der Bitten des armenischen Volkes sowie auf Hymnen, die ihren Ursprung in den alten Klöstern und Kirchen Armeniens haben und zum Teil bis ins vierte Jahrhundert zurückreichen. Die Gebetswoche für die Einheit der Christen 2026 lädt dazu ein, aus diesem gemeinsamen christlichen Erbe zu schöpfen und unsere Gemeinschaft in Christus, in dem Christen weltweit verbunden sind, zu vertiefen.
Im Anschluss an den Gottesdienst sind Sie herzlich zum Ökumenischen Neujahrsempfang und der Neu-Einweihung des Ev. Gemeindehauses eingeladen.

 

Ökumenisches Impuls-Frühstück 2026

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Hier die ersten geplanten Termine zum Vormerken:
18. Januar / 22. Februar / 22. März / 26. April / 31. Mai
 

 

wie immer im:

Haus St. Martin
Käferbeinstr. 7
Essenheim
Sie sind alle herzlich eingeladen. 

 

 

 

 

Frühling ist, wenn die Seele wieder bunt denkt

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Endlich Frühling. Endlich wieder Sonne. Endlich sieht man in der Natur wieder Farben: Verschiedene Grüntöne, gelb, rot, orange, rosa. An allen Ecken treibt und blüht es, wird die Landschaft lebendig.
Die Texte und Impulse, die das Team am 22. März für das ökum. Impuls-Frühstück ausgewählt hatten, sprachen allen Besucher:innen aus dem Herzen.
Draußen schien endlich die Sonne und Vogelgezwitscher tönte überall.
Ein Gefühl der Zufriedenheit, des Neuanfangs lag in der Luft und alle genossen anschließend das gemeinsame Frühstück.

Text und Foto:
Heidi Engel

Erstes Impuls-Frühstück 2026

IMG_3443 (c) HE
Gut besucht war das erste Impuls-Frühstück am
18. Januar im Haus St. Martin in Essenheim
Das Thema Winter bildete den inhaltlichen Schwerpunkt:
Er ist eine Zeit der Ruhe, des Innehaltens, aber auch der Verwandlung.
Im Verborgenen der Erde macht sich neues Leben bereit.
Der Winter erinnert uns: Nicht alles muss sichtbar sein. Auch Gott wirkt im Verborgenen. 
Nach den Impulstexten und Liedern aus beherzt ließen sich die Teilnehmer:innen das gemeinsame Frühstück schmecken.
Für das nächste Impuls-Frühstück können Sie sich schon vormerken:
Sonntag, 22. Februar, 10 Uhr.

 

Text und Fotos:
Heidi Engel