125 Jahre Ev. Kirche Ober-Olm & Klein-Winternheim

Herzliche Einladung zu beiden Veranstaltungen anl. des Jubiläums 
 
20261010_Festplakat_125Jahre_A1 (c) Ev. Kirche OO-KW

7. Ökumen. Erntedankgottesdienst

Am 4. Oktober durften wir ein Erntedankfest der ganz besonderen Art feiern. Mehr als 100 Gäste kamen zusammen, um inmitten der herrlichen Landschaft der Ober-Olmer Gemarkung Dank für die Gaben der Schöpfung zu sagen. Die große Lagerhalle der Familie Stauder, umgeben von den spätsommerlich anmutenden Feldern und Äckern, bot dafür einen außergewöhnlichen und stimmungsvollen Rahmen.
Bereits in den Tagen zuvor hatten viele helfende Hände gemeinsam angepackt. Die Halle wurde freigeräumt, Tische und Bänke aufgestellt und alles für die Feier vorbereitet. So entstand ein Ort der Begegnung, der Gemeinschaft und des Dankes.
Gemeinsam feierten wir ein buntes und lebendiges ökumenisches Erntedankfest. Das Vorbereitungsteam um den evangelischen Pfarrer Ulrich Dahmer und die katholische Gemeindereferentin Hanna Erdmann führte die Besucherinnen und Besucher durch den Sonnengesang des heiligen Franziskus von Assisi. Seine Worte über die Schönheit der Schöpfung und die Verbundenheit aller Geschöpfe gaben dem Gottesdienst einen besonderen Akzent.
Ein wahrer Blickfang waren die liebevoll arrangierten Erntegaben. Dorothea Stauder und Reinhilde Roth hatten dafür im Vorfeld Obst, Gemüse, Getreide und weitere Erzeugnisse aus eigenen Höfen sowie von befreundeten Landwirten und Weingütern gesammelt. Mit viel Kreativität schmückten sie den Raum und machten die Fülle der Ernte sichtbar.
Nach dem Gottesdienst blieb noch viel Zeit für Gespräche und gemütliches Beisammensein. Köstliche Suppen, die von privaten Spenderinnen und Spendern zubereitet worden waren, sowie Getränke wurden gegen eine freiwillige Spende angeboten. Auch die Erntegaben konnten gegen eine Spende mitgenommen werden. Die große Hilfsbereitschaft aller Beteiligten führte zu einem beeindruckenden Ergebnis: Der Brotkorb Nieder-Olm konnte mit 1.100 Euro unterstützt werden.
Am Ende waren sich alle einig: Dieses Erntedankfest war eine rundum gelungene Aktion. Die Freude über die gelebte Gemeinschaft war so groß, dass bereits der Wunsch nach einer Fortsetzung im nächsten Jahr geäußert wurde. Herr Michel aus Klein-Winternheim hat sich sogar spontan bereit erklärt, dafür seine Halle zur Verfügung zu stellen.
Ein herzliches Dankeschön gilt in erster Linie Familie Stauder für ihr großzügiges Angebot und die Bereitstellung der Halle, sowie allen Helferinnen und Helfern, Organisatorinnen und Organisatoren sowie den zahlreichen Spenderinnen und Spendern. Besonders danken wir für die gute ökumenische Gemeinschaft, die diesen Tag geprägt hat und die unser Miteinander immer wieder bereichert.
Vergelt's Gott und auf ein Wiedersehen beim nächsten Erntedankfest!

Text: Kathrin Fiederling
Fotos: Claudia Vieten

Sommer, Sonne und ein Segen

Es gehört schon zur guten – und sehr schönen – Tradition, dass zu Beginn der Sommerferien ein ökumenischer Gottesdienst im Ober-Olmer Bibelgarten stattfindet: Die Sommerkirche der evangelischen Kirchengemeinde und der katholischen Pfarrgemeinde. Einige sind schon auf Reisen, andere kommen in Vorfreude auf den kommenden Urlaub und wieder andere, die nicht mehr an die Schulferien gebunden sind, freuen sich über diesen besonderen Gottesdienst. Das Motto: „Anker lichten, Leinen los“.
Die Reise beginnt, der vierstimmige Chor ConTakt unter der Leitung von Ludger Mias am Keybord singt mit allen Besuchern, die gekommen sind: „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt, fährt durch das Meer der Zeit…“. Es ist der Auftakt zu einem beschwingten Gottesdienst, den Gemeindereferentin Hanna Erdmann und Pfarrer Ulrich Dahmer mit der Gemeinde feiern - an einem warmen Sonntagabend. Und als alle ihr Plätzchen an Bord des Bibelgartens gefunden hatten, haben wir gebetet und weil das so schön war, halten wir es fest, zum Nachlesen und Nachbeten:
„Gott, du bist mein Kompass, Du zeigst mir die Richtung. Du kennst meinen Kurs und einen ruhigen Hafen für die Nacht.
Du lässt den Wind in meine Segel wehen und lenkst mich sicher durch alle Wasser. Selbst wenn es stürmt und die Wellen hoch schlagen, werde ich nicht auf Grund laufen. Ich fürchte mich nicht, denn du bist bei mir.
Du leitest mich zum Hafen. Du zeigst mir Möwen, Sonne und die Weite des Meers. Ich staune über die Schönheit des Ozeans. Ich bin frei. Und ich finde meinen Weg und meinen Ankerplatz. Du, Gott, bist bei mir. Jeden Tag.“
In seiner Predigt sagte Ulrich Dahmer wie wichtig doch Pausen seien, die wir alle brauchen und dass es den Urlaub für Arbeiterinnen und Arbeiter noch gar nicht so lange gibt. Der sei erstmal den Beamten vorbehalten gewesen, weil die „körperlich nicht ausgelastet seien und sich mal bewegen sollten.“
Da wehte ein Schmunzeln und Lachen durch den Bibelgarten, denn diese Zeiten sind längst vorbei, dafür leben wir ja nun in diesen Zeiten mit Fitnesstrackern und Schrittezählern. Heute gibt es Urlaub für alle, auch wenn der ganz unterschiedlich gestaltet wird. Freizeit. Und trotzdem, sagte Pfarrer Dahmer – und das gilt nicht nur in den Schulferien -  „bedeutet Urlaub erstmal auch ziemlich viel Stress: Urlaub buchen, Packliste erstellen, Koffer packen, die beste staufreie Reiseroute suchen…“
Wenn man da auf das Evangelium schaue, dann stelle man fest, dass Jesus seinen Jüngern genau das Gegenteil für ihren Aufbruch empfiehlt: Ihr sollt nichts mitnehmen! Keine Ersatzkleidung, keine Vorräte, kein Geld.“ Und schließlich: „Wenn wir uns Jesus‘ Jünger zum Vorbild nehmen, dann bedeutet das: Lichtet den Anker, lasst aber den ganzen Ballast des Alltags am Ufer zurück und vertraut darauf, dass ihr auch ohne die perfekte Planung und Absicherung aller Eventualitäten eine tolle Zeit haben werdet.“
Auch die Fürbitten von Kathrin Fiederling, Sabine Maehrlein und Arne Braun waren für alle, die in diesen Wochen den Anker lichten und in den Urlaub aufbrechen, für alle, die ihre Ferien zuhause, im eigenen Garten oder dem Balkon verbringen, für alle Menschen, die aus den verschiedensten Gründen keinen Urlaub machen können – Krankheit, Geldsorgen, Pflege von Angehörigen. Und so endete dieser Sommergottesdienst mit dem Reisesegen und „I am sailing“.

Ein besonderer Dank gilt dem Team der katholischen Pfarrgemeinde um Kathrin und Günter Fiederling, sowie Sabine Maehrlein und Arne Braun vom evangelischen Kirchenvorstand, dem Chor ConTakt mit ihrem Leiter Ludger Mias, sowie allen Spenderinnen und Spendern, deren Gaben zum Erhalt der katholischen und der evangelischen Kirche in Ober-Olm genutzt wird.

Text: Holger Kühner
Bildergalerie: Heidi Engel

Gebetswoche zur Einheit der Christen 2026

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Motto: «Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung in eurer Berufung» (Eph 4,4)

Für das Jahr 2026 wurden die Materialien der Gebetswoche für die Einheit der Christen in Armenien vorbereitet. Diese Materialien stützen sich auf jahrhundertealte Traditionen des Gebets und der Bitten des armenischen Volkes sowie auf Hymnen, die ihren Ursprung in den alten Klöstern und Kirchen Armeniens haben und zum Teil bis ins vierte Jahrhundert zurückreichen. Die Gebetswoche für die Einheit der Christen 2026 lädt dazu ein, aus diesem gemeinsamen christlichen Erbe zu schöpfen und unsere Gemeinschaft in Christus, in dem Christen weltweit verbunden sind, zu vertiefen.
Im Anschluss an den Gottesdienst sind Sie herzlich zum Ökumenischen Neujahrsempfang und der Neu-Einweihung des Ev. Gemeindehauses eingeladen.

 

Ökumenisches Impuls-Frühstück 2026

Plakat allg (c) HE
Hier die geplanten Termine zum Vormerken:
18. Januar / 22. Februar / 22. März / 26. April / 31. Mai

28. Juni /26. Juli / 22. August (Hoffest) / 27. September

25. Oktober / 29. November

 

wie immer um 9:30 Uhr im:

Haus St. Martin
Käferbeinstr. 7
Essenheim
Sie sind alle herzlich eingeladen. 

 

 

 

 

Frühling ist, wenn die Seele wieder bunt denkt

01_IMG_4541 (c) HE
Endlich Frühling. Endlich wieder Sonne. Endlich sieht man in der Natur wieder Farben: Verschiedene Grüntöne, gelb, rot, orange, rosa. An allen Ecken treibt und blüht es, wird die Landschaft lebendig.
Die Texte und Impulse, die das Team am 22. März für das ökum. Impuls-Frühstück ausgewählt hatten, sprachen allen Besucher:innen aus dem Herzen.
Draußen schien endlich die Sonne und Vogelgezwitscher tönte überall.
Ein Gefühl der Zufriedenheit, des Neuanfangs lag in der Luft und alle genossen anschließend das gemeinsame Frühstück.

Text und Foto:
Heidi Engel

Erstes Impuls-Frühstück 2026

IMG_3443 (c) HE
Gut besucht war das erste Impuls-Frühstück am
18. Januar im Haus St. Martin in Essenheim
Das Thema Winter bildete den inhaltlichen Schwerpunkt:
Er ist eine Zeit der Ruhe, des Innehaltens, aber auch der Verwandlung.
Im Verborgenen der Erde macht sich neues Leben bereit.
Der Winter erinnert uns: Nicht alles muss sichtbar sein. Auch Gott wirkt im Verborgenen. 
Nach den Impulstexten und Liedern aus beherzt ließen sich die Teilnehmer:innen das gemeinsame Frühstück schmecken.
Für das nächste Impuls-Frühstück können Sie sich schon vormerken:
Sonntag, 22. Februar, 10 Uhr.

 

Text und Fotos:
Heidi Engel