Pastoraler Weg

„Kein Geheimpapier austüfteln“

Pastoraler Weg
Do 10. Okt 2019
Anja Weiffen

Kirchenzeitung "Glaube und Leben"

„Was brauchen die Menschen in Offenbach von der Kirche heute?"

Man muss nicht zu den Kirchgängern gehören

Den Mitgliedern des Dekanatsrats Offenbach ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen am Pastoralen Weg in Offenbach beteiligt werden. „Die Verantwortlichen im Dekanat wollen kein Geheimpapier im kleinen Kreis austüfteln, sondern mit Ihnen überlegen“, appelliert der Rat an die Menschen vor Ort. Die Hauptberuflichen in der Seelsorge haben bei ihrer Konferenz diskutiert, wie die Themen (siehe „Zur Sache“) gut umsetzbar und lebbar sein können, wenn es in Offenbach eine Pfarrei als Verwaltungseinheit und verschiedene Gemeinden und Kirchorte gibt. Hier seien Erfahrungen, Ideen, Bedenken und vielfältiges Mitwirken gefragt. Man müsse nicht zu den Kirchgängern gehören, um eine Meinung zu haben und sich zu engagieren. Bereitschaft zur Mitarbeit, aber auch Ideen, Kritik, Vorschläge seien gefragt. Die anstehenden Pfarrgemeinderatswahlen am 9. und 10. November böten sich Interessierten als gute Möglichkeit an, sich einzubringen. Der Vorsitzende des Offenbacher Dekanatsrats, Christian Dubb, betont, dass der Pfarrgemeinderat das gewählte Gremium in einer Pfarrei darstellt. Er weist darauf hin, dass in der Stadt Offenbach die katholische Kirche mit 31 000 Mitgliedern die größte Religionsgemeinschaft ist. Der Pfarrgemeinderat sei sowohl innerkirchlich als auch gesellschaftlich ein wichtiges Gremium. In einer Zeit, in der die Kirche vor großen Herausforderungen und Veränderungen stehe, würden Menschen gebraucht, die im Leben stehen und die Kirche mitgestalten wollen.
Im Dekanat Dreieich gibt es zurzeit zwei Pfarreienverbünde, eine Pfarrgruppe und eine Pfarrgemeinde. Daraus sollen im Zuge des Pastoralen Wegs zwei Pfarreien als Verwaltungseinheiten werden.

Den Beitrag mit weiteren Hintergründen lesen Sie in der Print-Ausgabe von "Glaube und Leben" vom 13. Oktober

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