Binger St. Rochusbruderschaft 1754

Binger Rochuskapelle
Außenaltar
Rochuskapelle Innen
Rochuswallfahrt
Messe am Außenaltar
Pontifikalamt-Außenaltar
Rochusbruderschaft-Außenaltar

Willkommen auf der Webseite der Binger St. Rochusbruderschaft 1754 e.V.

In Bingen wurde im Jahre 1754 auf Anregung des Pfarrers Dr. Jakob Adams eine St. Rochusbruderschaft gegründet.

Mit den Statuten vom 3. Mai 2009 hat die Rochusbruderschaft ihre Aufgaben neu definiert. Sie lauten:

  1. Pflege der Binger St. Rochustradition und Mithilfe bei der Erhaltung der St. Rochuskapelle;

  2. Pflege des Pilgerweges und der Umgebung der Binger St. Rochuskapelle;

  3. Mitgestaltung der 1666 versprochenen Prozession am Beginn der St. Rochusoktav (durch die Begleitung der Prozession mit Fahne, Kerze, Pilgerstab und Reliquienkreuz sowie das Tragen der Rochusreliquien in der Lichterprozession);

  4. Abhalten eines feierlichen Totenamtes in der Rochuskapelle, wenn ein Mitglied der Bruderschaft stirbt; die Mitglieder der Bruderschaft begleiten den Verstorbenen zum Grab;

  5. Aufbau eines Archivs für die Geschichte der Binger St. Rochustradition und der St. Rochuskapelle.

Ein weiteres unserer Ziele ist, Sie  zum Rochusberg einzuladen, denn dort findet sich vieles zusammen: Kunst und Natur, Rheinromantik und steingewordenes Gelöbnis; er ist Wallfahrtsort und Touristenziel, Kultstätte und Festplatz. All das wollen wir Ihnen mit diesem Internetauftritt näher bringen. 

In unserer Bruderschaft können sich alle natürliche Personen einschreiben lassen, die einer christlichen Kirche angehören und sich im weitesten Sinne der St. Rochuskapelle und der Binger St. Rochusbruderschaft verbunden fühlen.

Eine Augenweide ist der eindrucksvolle 130 Jahre alte Außenaltar der Binger St. Rochuskapelle

2020-Aussenaltar (c) Rochusbruderschaft

                        

    Bernd Uihlein, Ehrenmitglied der Rochusbruderschaft, gestorben - Requiem und Beisetzung

2026-Bernd Uihlein0 (c) Rochusbruderschaft
2026-05-21-Bernd Uihlein (c) Rochusbruderschaft
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2026-Bernd Uihlein2 (c) Rochusbruderschaft
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2026-Bernd Uihlein4 (c) Rochusbruderschaft
2026-Linie (c) Rochusbruderschaft

Termine zum Vormerken

Am 28.6.2026 wird um 19.30 Uhr am Außenaltar der Rochuskapelle ein Konzert des Jagdhornbläserensembles Kurmainz stattfinden. Dazu lade ich schon jetzt ganz herzlich ein und bitte, den Termin zu notieren.
Der Rat der Zwölf hat beschlossen, am Dienstag, den 30.6.2026 an der Wallfahrt zur Annakapelle in Burrweiler bei Landau zu fahren. Die Wallfahrt steht 2026 unter dem Motto: Bruder Sonne, Schwester Mond.
Wer teilnehmen möchte, möge sich bei mir melden. Wir werden Fahrgemeinschaften bilden und morgens zwischen 7 und 7.30 Uhr in Bingen starten. Wir sind bereits angemeldet und werden unsere Fahne mitnehmen und dort zeigen. Der Aufstieg zur Kapelle ist recht steil, aber es steht ab 8 Uhr morgens ein Shuttle-Dienst zur Verfügung. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr. Es findet eine liturgische Einzugsprozession an der Annakapelle statt, bei der wir unsere Fahne mittragen werden. Weihbischof em. Otto Georgens wird dem Festamt vorstehen. Vor und nach dem Gottesdienst bietet der Pfälzerwaldverein an der etwa 50 Meter entfernt stehenden Hütte Speis und Trank an. Die weitere Planung des Tages hängt von der Teilnehmerzahl aus Bingen ab. Ich bitte daher darum, sich zügig bei mir anzumelden, wenn Interesse an diesem religiösen Ausflug besteht.Bitte bearbeiten Sie diesen Inhalts-Abschnitt.

Eucharistiefeier in der Rochuskapelle mit Pfarrer i. R. Walter Mückstein

Pfarrer i. R. Walter Mückstein (c) Pfarrer.i.R. Mückstein

Schon seit vielen Jahren hält der Priester und Pfarrer i. R. Walter Mückstein die Eucharistiefeier in der Rochuskapelle.

Er wurde 1977 zum Priester geweiht und Seelsorger in der Diözese Mainz. Nach zwei Jahren als Kaplan in einer großen Pfarrei wurde er Religionslehrer und Schulseelsorger an einem Gymnasium in Trägerschaft des Bistums.

Ab 1984 war er Geistlicher Assistent (geistlicher Leiter und Begleiter) für Jugendliche und junge Erwachsene in der „Gemeinschaft Christlichen Lebens“ (GCL), die auf der Spiritualität des heiligen Ignatius von Loyola beruht. Von 1988 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand Ende 2022 leitete er das Exerzitienhaus der Diözese Mainz und damit verbunden das Zentrum für Glaubensvertiefung und Spiritualität im Bistum Mainz – zunächst (bis Ende 2001) in Dieburg (Südhessen), dann auf dem Rochusberg in Bingen am Rhein. Viele seiner interessanten Predigen können Sie unter www.predigten-mueckstein.de einsehen.

2026-Linie (c) Rochusbruderschaft

Rochikerb am 25. Mai 2026 - Pfingstmontag

Am Pfingstmontag, den 25. Mai 2026, fand wieder die alljährliche Rochikerb an der Rochuskapelle statt, zu der die St. Rochusbruderschaft die Binger herzlich eingeladen hatte.

Vor 135 Jahren am 18. Mai 1891, an einem Pfingstmontag, erfolgte die Grundsteinlegung für die neue heutige Rochuskapelle, welche damals mit einer Prozession und Festpredigt auf dem Rochusberg gefeiert wurde. Damals wurde dieser Tag auch mit einer Wallfahrt zum Gedenken an den heiligen Rupertus (Gedenktag 15. Mai) begangen.

Heutzutage wird diese Grundsteinlegung am Pfingstmontag zum Anlass genommen, um diesen Tag mit einem feierlichen Gottesdienst und anschließender Feier mit Wein, Kaffee und Kuchen auf dem Vorplatz der Rochuskapelle zu begehen.

Es ist die heutige Rochi-Kerb. Sie begann dieses Jahr mit einem festlichen Hochamt, welches bei schönem Wetter am Außenaltar um 09:30 Uhr von Pfarrer i. R. Walter Mückstein zelebriert wurde. 
Im Anschluss traf man sich sich auf dem Kirchenvorplatz, wo Tische und Bänke mit Überdachung zu einem gemütlichen Beisammensein einluden. Hier war auch Winzermeister Heribert Kastell mit seinem Weinwagen präsent. Ein Bratwurststand kümmerte sich um den Hunger zur Mittagszeit und ein großes Kuchenbuffet bot die Binger St. Rochusbruderschaft traditionell ganztägig mit einer guten Tasse Kaffee preiswert an.

Der Reinerlös der Rochikerb trägt wie immer zum Erhalt und der Förderung der Rochuskapelle mit ihren Kunstschätzen bei.
Da die Rochuskapelle an diesem Tag geöffnet blieb, bot sich die Möglichkeit einer Besichtigung an. Einen speziellen Flyer mit
Erklärungen zu den Besonderheiten der Kapelle steht am Eingang an den drei Orgelpfeifen bereit. Diese sind bewusst oben offen, um Spenden entgegenzunehmen.

Predigt zur Rochikerb des Pfarrers i.R. Mückstein

Die Rochuskapelle erzählt von Menschen, die auch nach Zerstörung und Rückschlägen nicht resigniert haben. Nach dem Brand von 1889 wurde sie mit großem Vertrauen und Opferbe-reitschaft wieder aufgebaut – nicht nur für die damalige Zeit, sondern für kommende Genera-tionen. Bis heute ist sie ein sichtbares Zeichen dafür, dass Glaube Zukunft wagt.
Mit ihrer neugotischen Architektur lenkt die Kapelle den Blick nach oben und erinnert daran, dass der Mensch mehr braucht als das unmittelbar Sichtbare. Gerade in einer Zeit voller Un-sicherheiten und Veränderungen verweist sie auf den Halt, den der Glaube an Gott schenken kann.
Christliches Leben steht auf einem Fundament, das trägt: Jesus Christus. Darauf haben frühere Generationen gebaut, und darauf dürfen auch wir heute weiterbauen. Die Rochuska-pelle erinnert daran, dass Glaube immer über den eigenen Augenblick hinausdenkt. Er fragt nicht nur nach dem schnellen Nutzen, sondern danach, was Menschen dauerhaft verbindet, trägt und Hoffnung schenkt.
Zugleich macht die Kapelle deutlich, dass der Mensch mehr braucht als Funktionalität und Effizienz. Besinnung, Gemeinschaft, Gebet und Hoffnung sind unverzichtbar für ein gelingen-des Leben. Kirche lebt deshalb nicht allein von ihren Gebäuden, sondern von Menschen, die ihren Glauben lebendig weitergeben.
Im Evangelium (Joh 7,37-39a) verheißt Jesus den Heiligen Geist als „lebendiges Wasser“ für alle, die an ihn glauben. Dieses Leben kommt nicht aus toten Steinen, sondern aus Men-schen, die aus Gottes Geist leben. So sind Christinnen und Christen selbst die „lebendigen Steine“ der Kirche – berufen, Glauben sichtbar zu machen und Hoffnung weiterzugeben.
Die Rochuskapelle bleibt damit nicht nur ein wertvolles Bauwerk, sondern ein Auftrag für die Gegenwart: Glauben bewahren, Gemeinschaft stärken und auch kommenden Generationen Heimat und Orientierung schenken.

Hier der Link , der direkt zur Predigt führt.

https://predigten-mueckstein.de/wp-content/uploads/2026/05/Predigt-zur-Rochikerb-2026.pdf

 

2026-Rochikerb-2 (c) Rochusbruderschaft
2026-Rochikerb-4 (c) Rochusbruderschaft

 

 

2026-Rochikerb-1 (c) Rochusbruderschaft
2026-Rochikerb-3 (c) Rochusbruderschaft
2026-Rochikerb-6 (c) Rochusbruderschaft
2026-Linie (c) Rochusbruderschaft

Neuigkeiten  und Informationen von der Rochusbruderschaft

2026-Linie (c) Rochusbruderschaft

Die Binger St. Rochusbruderschaft im Kurzüberblick

2026-Linie (c) Rochusbruderschaft

Vorstand der Rochusbruderschaft

2022-09-17-neuer Vorstand (c) Rochusbruderschaft

Die Rochusbruderschaft präsentiert sich gemäß der Wahl vom 16.09.2023 wie folgt:

Präses (geistlicher Begleiter): Pfarrer Markus Lerchl
Vorsitzender Brudermeister: Prof. Dr. Manfred Psiorz

1. stellv. Vorsitzender: Reiner Lotz

2. stellv. Vorsitzender: Matthias Conrad

Schatzmeisterin: Katharina Lotz

Schriftführer: Rainer Meisser

Beisitzer: Brigitte Conrad, Tobias Escher, Dietmar Krick, Vanessa Linke, Gabriele Möbus, Felix Prinz zu Salm-Salm

Ehrenbrudermeister: Helmut Conrad +

Ehrenmitglieder: Brigitte Conrad, Friedel Gundlach +, Bernd Uihlein +

Das sind wir! Einige Bilder ab 2021

Die Rochusbruderschaft ist liturgisch in den Jahresablauf der Rochuskapelle fest eingebunden

Jeder 1. Sonntag im Monat ist Bruderschaftssontag mit einem besonderen Gedenken an St. Rochus mit vielen Anwesenden der Bruderschaft.

Gottesdienste:
Jeden Sonntag um 9:30 Uhr in der Rochuskapelle
Karfreitag - Kreuzweg
Ostersonntag- Osterkerze
Pfingstmontag- Rochikerb
Rochusfest - Wallfahrt

Zur Weihnachtszeit wird seit Jahren ein Krippenbild zur Tagesliturgie mit den geschnitzten großen Figuren des verstorbenen Schnitzers Franz Kellermeier aufgebaut.
27. Dezember - Johannisweinweihe

2026-Handzettel Mitgliederwerbung (c) Rochusbruderschaft
2026-Linie (c) Rochusbruderschaft

Gottesdienste auf dem Rochusberg

Führungen in der Rochuskapelle

Papst Franzsikus wirbt für eine „Kirche der offenen Türen“. Dem folgend, soll die Rochuskapelle nicht nur durch das leider wegen Diebstahlgefahr erforderliche Gitter, sondern unmittelbar im Innenraum besucht und angeschaut werden können. So soll zumindest der Vorraum der Rochuskapelle wieder geöffnet werden.

Eine Besichtigung des Innenraums ist jeden Samstag, sofern keine Hochzeiten stattfinden von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, an Sonntagen, sofern keine Taufen stattfinden, von 14.00 Uhr bis 17. Uhr möglich. Ehrenamtliche "Kapellenhüter" begleiten sie dabei. Ansonsten ist der Eingangsbereich aufgrund der momentanen Lage geschlossen.

Pfarrer Marcus Lerchl bittet diejenigen, die bereit sind sich als "Kapellenhüter" zu engagieren, sich per Telefon (06721/ 990 740) oder Mail (pfarrei.bingen@bistum-mainz.de) an die Pfarrei zu melden.

Rückblick

Das Binger Rochusfest unter dem Motto: Pilger der Hoffnung

2025-Plakat Rochusoktav (c) Pfarrei-Bingen

 

Am 15.8.2025 nahm die Binger St. Rochusbruderschaft an der traditionellen Marienwallfahrt in Pfaffen-Schwabenheim teil. Diese revanchierte sich mit einer Abordnung, die mit Fahnenträger an der Rochuswallfahrt teilnahm. Diese Wallfahrt war dieses Jahr außergewöhnlich gut besucht.

2025-Rochusfest-003 (c) H.J. Gundlach
2025-Rochusfest-005 (c) H.J. Gundlach
2025-Rochusfest-010 (c) H.J. Gundlach
2025-Rochusfest-007 (c) H.J. Gundlach
2025-Rochusfest-018 (c) H.J. Gundlach
2025-Rochusfest-016 (c) H.J. Gundlach
2025-Rochusfest-019 (c) H.J. Gundlach
2025-Rochusfest-020 (c) H.J. Gundlach

Die Rochuswallfahrt vor 100 Jahren - Rückblick

Zur Teilnahme an der Rochuswallfahrt am 16. August 1925 wurde schon früh in den Binger Zeitungen aufgerufen. In der Mittelrheinischen Volks-Zeitung (Binger Teil) wurde ab Anfang August regelmäßig dazu aufgerufen mit Angabe des Programms für die Oktavwoche (siehe Rochusoktav 1925).

Am Abend vor der Wallfahrt traf der Mainzer Bischof Dr. Ludwig Maria Hugo in Bingen ein, der am Außenchor der Rochuskapelle das Pontifikalamt zelebrierte. Die Binger Anwohner wurden informiert, dass die Prozession den gleichen Weg nimmt wie am Fronleichnamstag, und sie wurden gebeten, ihre Häuser, wie auch die Straßen in der üblichen Art und Weise zu schmücken und zu flaggen. Ausdrücklich wurde darauf hingewiesen, daß seitens der französischen Besatzungsbehörde das Flaggen in den Reichs-, Landes-, oder Kirchenfarben (schwarz-rot-gold, rot-weiß und gelb-weiß), wie auch bei früheren Prozessionen üblich, erlaubt ist.

Über den Verlauf der Prozession am Hauptwallfahrtstag berichtet die Zeitung nicht, doch über die Schlussfeier der Rochusoktav wird dort wie folgt berichtet:    

„Wiederum hatten sich am gestrigen Tage eine große Schar von Pilgern auf dem Rochusberg eingefunden, um an der Schlußfeier der Rochusoktav teilzunehmen. Trotz des in der Frühe herrschenden sehr unbestimmten Wetters, waren von Bingen und weit darüber hinaus (von Nierstein war u. a. eine Prozession mit einer Musikkapelle eingetroffen), die Wallfahrer nach dem hl. Berg gepilgert. Der Gottesdienst, der im Freien stattfand, wurde zelebriert von unserem hochw. Herrn Dekan Eich, während ihm zwei geistliche Mitbrüder assistierten. Nach dem Evangelium bestieg der hochw. Herr Pater Crysostomus Lauenroth (Aachen) die Kanzel, um zum letzten Male in eindringlicher Weise den Gläubigen das Wort Gottes zu verkünden. Der Kathol. Kirchenchor von Bingerbrück, unter der Leitung seines bewährten Dirigenten, Herrn Rektor Metzroth brachte während der hl. Handlung eine mehrstimmige Messe in vorzüglicher Weise zum Vortrag. Zum Abschluß der Feier fand am Nachmittag in Bingen eine Prozession durch die Straßen der Stadt statt. Die Beteiligung der Gläubigen an derselben war eine recht große, ein Beweis dafür, daß die St. Rochuswallfahrt den Bingern sehr am Herzen gelegen und daß sie auch noch im „aufgeklärten“ Jahrhundert das von den Vorfahren gelobte Versprechen zu erfüllen gewillt sind."

Ihr Kontakt zu uns

Binger St. Rochusbruderschaft 1754 e.V.

vertreten durch: Prof. Dr. Manfred Psiorz, Brudermeister
Lessingstraße 12
55411 Bingen / Rhein
Anfragen nach Terminen für Hochzeiten, Taufen oder Meßfeiern bitte ich an das Pfarrbüro pfarrei.bingen@bistum-mainz.de
zu richten.

Webmaster

Hans-Josef von Eyß

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Standorte auf dem Binger Rochusberg

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