Hinweise für die Kirchengemeinden im Bistum Mainz

Manche moegens heiss

Die Abrechnung der Honorare, Reise- und Sachkosten erfolgt nach Abschluss der jeweiligen Orgel- oder Glockenbaumaßnahme nach der Gebührenordnung vom 1. März 2007 (veröffentlicht im Kirchlichen Amtsblatt Nr. 6 vom 16. April 2007, Download s.u.). Teilabrechnungen sind zulässig. Laut Beschluss des Diözesanverwaltungsrats werden die Kosten von Projekten, die nach dem 01.07.2001 begonnen wurden, jeweils zur Hälfte vom Bistum Mainz und von den Kirchengemeinden getragen. Die Abwicklung erfolgt über die Abteilung IX/5 (Orgeln und Glocken).
Bei Baumaßnahmen von über 50.000,00 € werden die Kosten des Orgel- oder Glockensachverständigen vollständig vom Bischöflichen Ordinariat übernommen (gem. § 9 Zuschussrichtlinien Bau des Bistums Mainz, veröffentlicht im Kirchlichen Amtsblatt 2011 Nr. 4, S. 153).

Wichtig

Die Kirchengemeinde ist verpflichtet, eine beabsichtigte Anschaffung, Restaurierung, Erweiterung, oder Reparatur einer Glocke, eines Geläutes oder einer Orgel der Abteilung Orgeln und Glocken (Dezernat IX/5) anzuzeigen.

Sollte eine Renovierungsmaßnahme im Kircheninnenraum oder am Kirchturm geplant sein, ist die Abteilung Orgeln und Glocken schon im Vorfeld in die Beratungen und Planungen mit einzubeziehen.

Genehmigungsverfahren

Neubauten, Umbauten, Reinigungen, Reparaturen oder Restaurierungen sind Baumaßnahmen, die vom Bischöflichen Ordinariat genehmigt werden müssen, gemäß § 17 Kirchenvermögenverwaltungsgesetz (KVVG). Dem Genehmigungsantrag sind neben dem formalen Anschreiben folgende Unterlagen beizufügen:

• B-Antrag auf Bewilligung einer Baumaßnahme mit Finanzierungsplan 
(Download s.u.)
• Tariftreueerklärung (ab einer Bausumme von 20.000,00 €), (Download s.u.)
• Positiver Verwaltungsratsbeschluss (Kopie Protokollauszug)
• Angebot des Orgelbauers/der Glockenfirma, der/die den Auftrag bekommen soll
• Bauvertrag in dreifacher Ausfertigung (Download s.u.)
• Gutachten des Orgel- oder Glockensachverständigen inkl. Auswertung der Angebote.

Die Maßnahme ist genehmigungsfähig, wenn wenigstens 2/3 der veranschlagten Kosten als vorhanden nachgewiesen werden können.

Die Unterlagen sind vollständig an die Abteilung Orgeln und Glocken zu schicken (Adresse s.o.). Nach einer ersten Prüfung erfolgt von dort die Weiterleitung an die für die Genehmigung zuständigen Stellen im Bischöflichen Ordinariat (Bauamt, Finanzdezernat, Rechtsabteilung, Generalvikar).