Ökumenischer Begegnungstag Seligenstadt
Zwischen Likes und Lebenssinn
Digitale Geräte und damit verbundene Programme, Dienste und Angebote finden weiterhin und unentwegt Zugang in Zimmer und Hände immer jüngerer Kinder, obgleich noch immer ein Versagen von Schutzmechanismen und Medienerziehung festzustellen ist. Selbstberufene Wahrheitsverkündiger predigen in sozialen Medien ihre Wirklichkeits- und Glaubensvorstellungen, stets getrieben vom Zwang nach noch mehr Klicks. Videonetzwerke bespielen zu jeder verfügbaren Zeit fiktionale Realitäten, in die man abtauchen und versinken kann.
Was kann Schule und insbesondere der Religionsunterricht anbieten, um Kindern und Jugendlichen ein mündiges Rüstzeug zur Entschlüsselung dieser fiktionalen Informationsvielfalt an die Hand zu geben?
In dieses Themenfeld wird uns Christian Gottas (Pädagogisches Zentrum der Bistümer im Lande Hessen: Referent für Medienpädagogik und Digitalität) mitnehmen und mit uns ins Gespräch darüber kommen.
Selbstberufene Wahrheitsverkündiger gab es übrigens schon immer, auch die Bibel erzählt von ihnen. In einem Bibliolog tauchen wir gemeinsam mit der Lehrerin und Bibliologin Marina Schwabe in eine dieser Geschichten über die schwierige Suche nach Sinn und Wahrhaftigkeit ein und verknüpfen sie mit unseren eigenen Erfahrungen.
Am Nachmittag führt uns die Seligenstädter Stadtführerin Lucia Post durch die Altstadt. Wir beenden den Tag mit einem besinnlichen Abschluss in der Basilika.
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Leitung: |
Sandra Abel, RPI Frankfurt, Stephan Bedel und Susanne Pfeffer |
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Referierende: |
Christian Gottas, Maina Schwabe |
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Teilnehmerbeitrag: |
kostenfrei |
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Zielgruppe: |
alle Interessierten |
Anmeldung: |
Lehrerbildung@bistum-mainz.de |