
© Manuel Schönfeld | stock.adobe.com
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Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. „Auschwitz steht symbolhaft für millionenfachen Mord - vor allem an Juden, aber auch an anderen Volksgruppen. Es steht für Brutalität und Unmenschlichkeit, für Verfolgung und Unterdrückung“, sagte 1996 der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog und erklärte den 27. Januar zum jährlichen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus (Link zur Rede). 2005 wurde der Tag bei den Vereinten Nationen zum Gedenktag erklärt. Im Bistum gibt es jedes Jahr Gedenkgottesdienste und Veranstaltungen zum Thema. Eine ökumenische Arbeitsgruppe im Bistum hat mehrere Ausstellungen und Projekte dazu durchgeführt.


Seit dem Jahr 2001 führt das Bistum Mainz in Kooperation mit dem Maximilian-Kolbe-Werk Begegnungsveranstaltungen mit Überlebenden der NS-Herrschaft durch.
Die Zeitzeugen sind überwiegend polnische Staatsangehörige, die während der Besatzung Polens durch NS-Deutschland verhaftet und in Konzentrationslager oder Ghettos verschleppt wurden oder aber in Verstecken unter äußerst schwierigen Bedingungen überlebten.