Krisenseelsorge in der Schule

Sonnendurchbruch (c) www.pixabay.com

Der Bedarf an Trauer- und Krisenbegleitung nimmt zu

Immer öfter werden Religionslehrer/-innen und Schulpfarrer/-innen in den Schulen aufge­fordert in Krisen aktiv zu werden:

  • Sie müssen Klassen über Todesfälle informieren,
  • Betroffene trösten,
  • oder bei größeren Notlagen an Schulen für die ganze Schulgemeinde Begleitung organisieren.

Ohne kompetente Unterstützung können psychische Krisen traumatische Folgen haben.

Viele Schulleitungen und Lehrkräfte fühlen sich hier überfordert.

Das Bistum Mainz bietet zusammen mit der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau hier Unterstützung an.

Rufbereitschaft

Kirchliche Schulseelsorger/innen, die als Krisenseelsorger/innen ausgebildet sind, können Sie telefonisch erreichen.

  • Dort können Sie sich Beratung holen,
  • oder ein Seelsorgeteam um akute Hilfe bitten, die dann gegebenenfalls zu Ihnen in die Schule kommen, (kostenfreies Angebot),
  • oder auch eine Fortbildung zum Umgang mit "Tod und Trauer in der Schule" für das Kollegium anfragen (Referentenhonorar).

Unter dieser Rufnummer sind wir für Schulleitungen erreichbar: 01805 532 110

Wir kooperieren mit dem schulpsychologischen Dienst und der Notfallseelsorge.


Weiterbildungskurs "schulische Krisenseelsorge" für Schulseelorger/innen

Der berufsbegleitende ökumenische Ausbildungskurs "Krisenseelsorge in der Schule" ist für haupt- und ehrenamtliche Schulseelsorger/innen konzipiert. An 10 Kurstagen werden der Umgang mit Bedrohung, Suizid, großen Schadenslagen und die Bedarfe der Schulgemeinde in solchen Situationen bearbeitet. Die Teilnehmenden werden für die Krisenbegleitung an der eigenen Schule, an fremden Schulen und für Fortbildungstage mit Kollegien ausgebildet.