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Auch du bist gefragt! Die Ergebnisse der Gemeindebefragung

Von Anfang Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 waren alle Gemeindemitglieder eingeladen, sich online oder mittels Papierfragebogen an der Umfrage zum Pastoralen Weg zu beteiligen, die der Pfarrgemeinderat für Eberstadt und Nieder-Beerbach entworfen hat. Grundlage für die Auswahl der Fragen waren die Ergebnisse der Zukunftsworkshops.

213 Menschen haben sich an der Umfrage beteiligt, 71% online und 29% mit Papier und Stift. 46% der Teilnehmenden sind zwischen 40 und 60 Jahren alt, 33% sind älter als 60, 21% jünger als 40. Hier ein Schaubild der Altersverteilung.

In Gedanken an die Zukunft in einer Großpfarrei erforschen die Fragen 1 - 6 die Wichtigkeit, die bestimmten Angeboten der kath. Kirche vor Ort in Eberstadt zugemessen wird; diese waren in den Zukunftsworkshops als wesentlich genannt worden. Hier ein Schaubild zur Verteilung der Antworten: grundsätzlich misst eine überwiegende Mehrheit den genannten Vor-Ort-Angeboten eine wichtige Bedeutung zu ("eher wichtig"/hellgrün oder "sehr wichtig"/dunkelgrün). Zustimmungswerte von 94 bzw. 87% kommen dabei den Angeboten für Kinder- und Jugendliche sowie Familien zu; diese sollten vor Ort in Eberstadt stattfinden, ebenso wie Erstkommunion- und Firmvorbereitung (92%) und der Gottesdienst am Wochenende (90%). Eine etwas geringere Bedeutung von Vor-Ort-Angeboten wird im Bereich der Erwachsenenarbeit gesehen (70%), während die Seniorenarbeit (84%) wiederum höher punktet.

Die Fragen 7 - 12 erfragen die Einstellung zu einigen Lösungsansätzen aus den Zukunftsworkshops, wie lebendiges Gemeindeleben künftig gelingen könnte, wenn Eberstadt Teil einer Großpfarrei sein wird. Hier das Schaubild zur Verteilung der Antworten. Die größte Bedeutung (95%) wird hier einer guten Vorbereitung und Qualifizierung zugeschrieben für alle, die in der künftigen Gemeinde besondere Aufgaben übernehmen. Hohe Zustimmung (84%) erhält die Beteiligung Ehrenamtlicher an der Gemeindeleitung; 67% halten den Einsatz von Ehrenamtlichen in Liturgie und Verkündigung für "eher wichtig"oder "sehr wichtig". Große Bedeutung zukommen soll auch (93%) der Vernetzung der kath. Gemeinde mit anderen Eberstädter Einrichtungen, um gemeinsam den Menschen zu helfen, sowie (83%) der engen Zusammenarbeit mit den evangelischen Krichengemeinden. Für 78% ist es "eher wichtig" oder "sehr wichtig", dass für nicht mehr benötigte Gebäude eine andere Nutzung gefunden wird.

Schließlich geht es in den Fragen 13 - 15 um die persönliche Bereitschaft, sich bei künftig noch knapperen Ressourcen in die Arbeit der Gemeinde vor Ort einzubringen bzw. eine längere Anfahrt zur Eucharistiefeier in Kauf zu nehmen. Hier das Schaubild zur Verteilung der Antworten. 22% würden für die Eucharistiefeier "sicher" den Weg in eine Nachbargemeinde auf sich nehmen, weitere 38% bekunden grundsätzliche Bereitschaft dazu. 70% der an der Umfrage teilnehmenden Gemeindemitglieder sind "sicher" oder "wenn möglich" zu einer finanziellen Unterstützung bereit, 85% zu persönlichem Einsatz. 

Nicht zuletzt diese letzten Ergebnisse geben Anlass zur Hoffnung, dass die Gemeindemitglieder auch künftig tatkräftig an der Lebendigkeit unserer Gemeinde mitwirken werden.

Drei offene Fragen lauteten:

Was ich mir wünsche, was mir fehlt ...?

Was ich gerne mitteilen möchte ...?

Was mir wichtig ist, wenn ich an Kirche im Jahr 2030 denke ...?

39%, 23% bzw. 53% der Teilnehmenden gaben hierzu teils recht ausführliche Antworten. Alle Antworten werden thematisch geordnet und in den nächsten Tagen hier veröffentlicht.