Schmuckband Kreuzgang

Prävention

Erschüttert und traurig mussten wir in den letzten Jahren immer wieder zur Kenntnis nehmen, welche schlimmen Ausmaße die Fälle des sexuellen Missbrauchs in unserer Gesellschaft und in unserer Kirche erreicht haben. 2011 hat das Bistum Mainz die „Verordnung zur Prävention von sexuellem Missbrauch“ in Kraft gesetzt. Seit 2012 sind durch das Bundeskinderschutzgesetz alle Vereine, Verbände und Kirchen in Deutschland gesetzlich verpflichtet, entsprechende Schutzkonzepte und Präventionsmaßnahmen zu entwickeln.

Die in der BDKJ organisierten Verbände - wie auch die KjG Eberstadt - haben die Systematik der Präventionsschulungen für alle Leiterinnen und Leiter von Kinder- und Jugendgruppen frühzeitig umgesetzt, flächendeckend und verpflichtend.

Der Pfarrgemeinderat hat sich bereits in einer früheren Wahlperiode mit dem vom Bistum festgelegten Schulungskonzept eingehend befasst. Seither ist die Teilnahme an den vom Bistum angebotenen Präventionsschulungen unter dem Motto „Augen auf, hinsehen und schützen“  Pflicht für alle ehrenamtlich oder auf Honorarbasis tätigen Kräfte in den Pfarrgemeinden, soweit sie durch ihren Dienst in der Pfarrgemeinde regelmäßig mit Kindern und Jugendlichen bzw. erwachsenen Schutzbefohlenen zu tun haben.

Das Ziel dieser Schulungen ist es, für die durchaus schwierigen Facetten der Thematik zu sensibilisieren und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Sicherheit zu vermitteln, wie sie sich bei ihrer Tätigkeit in unterschiedlichen Situationen richtig verhalten.

Wir wollen sicherstellen, dass Kinder und Jugendliche in unseren Gemeinden den Raum finden, wo sie ihre Fähigkeiten und Begabungen entwickeln können, sich angenommen wissen und sich dabei wohl und sicher fühlen.

Ansprechpartnerin für alle Fragen und Sorgen ist Frau Lydia Haun, Gemeindereferentin und Präventionsbeauftragte für die Pfarreien St. Josef und St. Georg: gemeindereferentin@pfarrgruppe.de