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Themenportal: Sakramente

Pastorale Anregungen zur Praxis der Taufe

Angeregt von verschiedenen Erfahrungen im Bereich der Taufpastoral in unserem Bistum haben wir hier auf der Seite einige Anregungen und mögliche Anknüpfungspunkte zusammengestellt.
Sie basieren auf den Überlegungen der im November 2015 erschienen Pastoralen Richtlinie 18 des Bistum Mainz "Grundsätze und Empfehlungen zu Taufpastoral". Diese enthält neben den praktischen Überlegungen, die wir hier aufgegriffen haben, auch eine grundsätzliche, theologische Hinführung zum Sakrament der Taufe.

Lassen Sie sich anregen, über das Christwerden und Christsein neu nachzudenken. Vielleicht gibt es Anknüpfungspunkte, die bei Ihnen realisiert werden können. Das Referat Katechese und Glaubenskommunikation berät und unterstützt dabei gerne!

Taufe und Getauft-Sein zum Thema machen

Wasser

Die Taufe ist das Fundament - für jede:n Christ:in und auch für jede Gemeinde - als Gemeinschaft der Getauften. Deswegen gilt es die Taufe und das Getauft-Sein immer wieder (nach innen und nach außen) zum Thema zu machen. Zum Beispiel mit einzelnen Akzenten oder länger angelegten Projekten...

  • Liturgische Impulse zur Taufe im Rahmen der sonntäglichen Eucharistiefeier oder Familiengottesdiensten anbieten: Predigtreihe über die Taufe, Taufgedächtnis mit Aspergis, Blumenschmuck des Weihwasserbeckens, Erwähnung der Täuflinge (und deren Familien) in Fürbitten, Entzünden einer Kerze für jeden Täufling im Rahmen der Vermeldungen
  • Glückwünschkarte nach dem Sonntagsgottesdienst auslegen, die mit persönlichen Glück- und Segenswünschen aus der ganzen Gemeinde versehen oder unterschrieben werden kann und mittags bei der Taufe den Taufeltern übergeben wird
  • Sakrament der Taufe gelegentlich im Rahmen der Messfeier spenden
  • Ausstellung oder Impulse zum Thema Taufe im Kirchenraum oder in der Öffentlichkeit präsentieren
  • Öffentlichkeitswirksame Initiativen mit Fahne, Banner, Flyer und/oder Postkarten - mit Logo und wiedererkennbarer Bildsprache
  • Einladene Informations- und Kommunikationkultur (z.B. auf der Homepage) für alle, die auf der Suche nach Information zur Taufe sind
  • Austausch über das persönliche Getauft-Sein (in Gruppen, Gremien etc.): Wo fand Ihre Taufe statt? Haben Sie heute noch eine Beziehung zu Ihren Taufpaten? Wie stehen Sie zur Namensgebung durch Ihre Eltern? Was bedeutet Ihnen ihr Getauftsein?

#glaubenskommunikation #taufwürde #informieren #öffentlichkeit #impulse #dialog #glaubeteilen

Gratulation und Glückwünsche zur Geburt

baby

Die Geburt ist ein freudiges Ereignis - und auch ein Anlass für einen persönlichen Hausbesuch oder einer Gratulation auf dem Postweg. Damit können der Familie im Namen der ganzen Gemeinde Glück- und Segenswünsche überbracht werden. Ein Brief oder Postkarte, der Besuch und/oder auch ein beigefügtes oder mitgebrachten kleines Präsent sind Zeichen der Wertschätzung, der Mitfreude, des Willkommens und des Interesses der Gemeinde. Sie können darüber hinaus Anlass sein, ins Gespräch zu kommen und ggf. auf Unterstützung und Angebote der Gemeinde oder Caritas aufmerksam zu machen - auch(!) über das Angebot der Taufvorbereitung oder der Taufe.

Das Referat Katechese bietet Unterstützung bei der Qualifizierung für die Hausbesuche oder auch bei der Auswahl von Gratulationskarten und passender Präsente an. Aus der Kampagne rund um die Pastorale Richtlinie (2015) sind noch Vorlagen für Gratulationskarten vorhanden oder auch eine größere Stückzahl von Holzspielzeug in Form eines Fisches vorrätig. Darüber hinaus kann natürlich auf eigene Weise recherchiert werden, was ein passendes Präsent ist. Verschiedene Shops und Verlage bieten auch Präsente - wie zum Beispiel das Motiv "einzigartig".
Die Recherche nach den jungen Familien mit ungetauften Kindern kann das Pfarrbüro über das kirchliche Meldewesen "E-mip" übernehmen. In den Pastoralen Richtlinien finden Sie auf S. 45 eine Anleitung zur Recherche.

#glückwunsch #interesse #willkommen #lebenssituation #information #wertschätzung #präsente #mitfreude

Informationen für Taufinteressierte

Information

Es gilt über verschiedene medialen Kanäle eine einladene Informations- und Kommunikationkultur für alle zu entwickeln, die auf der Suche nach Information zur Taufe sind. Das beginnt mit gut auffindbaren zentralen Informationen und Ansprechpersonen auf der Homepage, führt über aussagekräftige Postkarten und/oder Flyer, die anlässlich der Geburtsgratulation mit übergeben werden können oder im öffentlichen Raum ausliegen bis hin zu ganz konkreten Materialien und Mappen, die Eltern für die konkrete Vorbereitung der Taufe an die Hand gegeben werden können. Neben eigenen erstellten Materialien können das auch bestellbare Materialien sein, wie zum Beispiel das Magazin "Taufe" der AKF (Arbeitskreis Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e.V.), das in einem zeitgemäßen Layout sowie fundiert und nah am Leben zugleich zahlreiche Infos und Anregungen zur Taufe zusammengestellt hat.

Gerne verlinken wir hier außerdem eine Sammlung von Mustertexten für Homepage und mögliche Flyer. Diese gilt es entsprechend den Gegebenheiten vor Ort anzupassen. Von Seite des Bistums ist noch ein Flyer und Material geplant, das das Patenamt thematisiert.

Für die Homepage der Pastoralräume: Ein Hinweis auf die Seiten des Bistums bzw. eine entsprechende Verlinkung schafft die Möglichkeit, sich auf auf der Homepage des Pastoralraums auf die spezifischen Informationen zur Taufanmeldung, Taufvorbereitung und Ansprechpersonen zu beschränken.

#information #flyer #kommunikation #einladend #postkarten #homepage

Katechumenale Salbung / Familiensegen

Taufe

Aus der Zeit der frühen Kirche gibt es den Ritus der katechumenalen Salbung. Er war ursprünglich ein Zeichen der Stärkung, das erwachsene Taufbewerber:innen auf dem Weg der Vorbereitung unterstützen sollte. Dieses Zeichen kann im Rahmen eines Gratulationsbesuches oder eines ersten Taufgesprächs auch im Kontext der Kindertaufe sinnvoll sein, wenn es den gemeinsamen Startpunkt der Vorbereitung markiert.

Wo die katechumenale Salbung nicht passend scheint, kann auch ein durch die Taufkatecht:in gesprochener Segen für die Familie den Startpunkt der Vorbereitung auf die Taufe markieren - wie zum Beispiel der folgende:

"Guter Gott. Wir sagen Danke, dass du uns hier zusammengeführt hast. Wir sind glücklich und dankbar, dass du N. (Name des Kindes) ins Leben gerufen hast. Staunend stehen wir vor diesem Wunder des Lebens.

Hilf uns, dass wir N. mit Liebe und Treue auf dem Weg ihres/seines Lebens begleiten, ihr/ihm Kraft und Vertrauen schenken und mit ihr/ihm den Glauben an dich immer mehr entdecken.

Begleite N., seine/ihre ganze Familie, die Pat:innen, die ihm/ihr an die Seite gestellt werden, auf ihrem Weg zur Taufe und darüber hinaus. Sei bei Ihnen nahe in den Herausforderungen des Familienalltags, den unvergesslichen Momenten des Zusammenseins und stärke sie als Familie - du, der dreifaltige Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Amen."

#salbung #segen #familie #startpunkt #vorbereitung

Kooperationen in und mit Kitas

Kindergarten

Katholische Kindertageseinrichtungen bzw. Familienzentren sind Lernorte des Glaubens - für Kleine und Große. Sie braucht es, weil hier erlebt, gedeutet und gefeiert werden kann, wie Gott in dieser Welt, im Leben jedes Einzelnen und in seiner Kirche vorkommt. Hier machen Kinder implizit und explizite Glaubenserfahrungen. Kinder und ihre Familien hören und erfahren: Gott ist mir und uns ganz nahe, er beschützt und liebt mich und uns.

Neben der Thematisierung der Taufe im Kreise der Mitarbeitenden kann mit Kitas und Familienzentren überlegt werden, ob und wie das Thema Taufpastoral aufgegriffen werden kann und soll. Vielleicht bietet die Taufe eines Kindes im Kindergartenalter einen guten Anlass, das Thema aufzugreifen. Aber auch unabhängig davon kann es Tauferinnerungsfeiern geben, die mit dem Weihwasser auch einen ganzheitlichen Zugang ermöglichen. Unter Umständen und bei Interesse von mehreren Familien kann auch ein eigener Taufkurs in der Einrichtung angeboten werden. Auch Kooperationen mit der Caritas sind denkbar.

Spannend dazu auch die Pastorale Richtlinie 12 "Katholische Kindertageseinrichtungen und Familienzentren im Bistum Mainz" (PDF-Version). Sie ist 2015 erschienen und bündelt auch die zentralen Gedanken zur pastoralen Arbeit in der Kita.

#kita #familienzentrum #glaubenslernorte #ganzheitlichkeit #tauferinnerung #taufkurse

Mit kreativen Ideen und Material über die Taufe ins Gespräch kommen

Kindertattoo

Taufköfferchen
Zum Gespräch mit der Familie kann ein kleines Kinderköfferchen - bestückt mit Gegenständen und Symbolen wie ein Edelstein, Wunderkerzen, ein Kuscheltier, eine Muschel, eine bunte Regenbogenkette, ein Schlüssel aus Holz, ein Anker usw. - mitgenommen werden. Beim Taufgespräch dürfen die Eltern den Koffer öffnen und die Gegenstände herauszunehmen, die sie persönlich mit der Taufe verbinden.

„Was wünschen Sie Ihrem Kind für sein Leben?“ Gelegenheit, um spielerisch von den Eltern zu hören, was sie dazu bewegt, ihr Kind taufen zu lassen. Das Symbol kann ggf. im Gottesdienst wieder aufgegriffen werden, z.B. in in der Predigt. 

Tattooparty am Taufbrunnen

Ausgehend von der biblischen Erzählung der Kindersegnung dürfen Kinder (oder auch Erwachsene) in einem Gottesdienst, einer Tauferinnerung oder auch einer Andacht nach vorne kommen und sich segnen lassen. Die Kinder bekommen (nach der Segnung) ein Tattoo geschenkt, auf dem die Kindersegnung abgebildet ist. Am Ende des Gottesdienstes oder feiern alle die wollen eine kleine Tattoo-Party am Taufbrundenn und alle Kinder dürfen ihr Tattoo mit Taufwasser auftragen. Solche Tattoos kann man über das Internet selbst gestalten oder z.B. hier direkt bestellen.  

Diese und weitere Ideen stammen von Anja Bremer auf Gottesdienstkultur Nordkirche.

#kreativ #bunt #vielfältig #taufemalanders #insgesprächkommen

Modelle der Taufelternkatechese

Scrabble-Eltern

Für die Vorbereitung auf die Feier der Kindertaufe reicht heute oftmals ein Taufgespräch mit dem Taufenden nicht mehr aus - zumindest wenn es neben all den organisatorischen Absprachen um eine vertiefende Besinnung auf das Taufgeschehen oder die Hinführung von Kindern zum Glauben gehen soll. Im Zuge des Pastoralen Weges hat sich auf Bistumsebene ein Teilprojektteam Gedanken gemacht, wie eine zukunftsfähige Taufelternkatechese gestaltet sein kann. Als Vision wird im Arbeitspapier angeregt:

"Die Taufvorbereitung wird in kleinen Familien- und/oder Elterngruppen unter der Leitung von zwei ehrenamtlichen qualifizierten Taufkatechet:innen und unter Beteiligung des Taufspenders stattfinden. Gemeinsam mit Eltern und Pat:innen treffen sich die ehrenamtlichen Taufkatechet:innen als Zeug:innen des Glaubens zur Vorbereitung auf die Tauffeier zu mehreren Treffen, um über das Wunder des Lebens und des Glaubens miteinander zu sprechen. Die Vorbereitung orientiert sich organisatorisch an (festen) Taufterminen. Die Tauffeier selbst kann gemeinschaftlich mit mehreren Tauffamilien inmitten der Gemeindemesse oder in einer eigenen, eigens gestalteten Tauffeier stattfinden."

Damit plädiert das Papier für das bewährte und in verschiedenen Pfarreien des Bistums gut erprobte und bewährte Modell von zwei bis drei Elterntreffen vor der Taufe. In diesen (i.d.R. abendlichen) Begegnungen kommen Mütter, Väter (und ggf. auch die Taufpat:innen) über ihre Erfahrungen rund um die Geburt des (ggf. erstens) Kindes und damit verbundene Neuorientierung in Partnerschaft, Beruf und sozialem Umfeld ins Gespräch. Anhand von methodischen Anregungen und Impulsen durch die ehrenamtlichen Taufkatechet:innen erschließen sie miteinander, welche Bedeutung die Taufe für ihr Kind und sie als Eltern hat. Einzelne Elemente der Taufliturgie werden erschlossen. Je nach Möglichkeit kommt auch der Taufende zu einem Abend dazu und es wird die Feier der Taufe vorbereitet oder besprochen, welche Gestaltungselemente die Tauffamilien übernehmen möchten. Im Idealfall spielen die an den Taufelternabend besprochene Themen auch eine Rolle bei der Tauffeier.

Das Modell lässt verschiedene Varianten zu - zum Beispiel kann auch von vorne herein auch ein Abend nach der Taufe eingeplant werden, an dem die gemachten Erfahrungen im Rahmen der Taufe und Anregungen für christliche Alltagsrituale in der Familie im Vordergrund stehen.

Auch müssen es nicht zwingend Abendtermine sein zur Taufvorbereitung. Auch ein oder zwei Nachmittage sind denkbar. Die Familien dürfen in voller Besetzung kommen, weil auch für die Betreuung der anderen Kinder gesorgt ist, und es entsteht mehr Raum für Geselligkeit und Gemeinschaftserfahrung.

Das Referat Katechese berät gerne bei der Ausgestaltung der Taufelternkatechese und steht auch für Qualifizierungsmaßnahmen für die ehrenamtlichen Taufkatechet:innen zur Verfügung.

#hinführung #einladen #hinterfragen #gestalten #taufkatechet_innen #miteinanderlernen #tauffamilien

Willkommengeschenk in der Tauffeier

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Aufgrund der großen Bedeutung der Taufe(n) für die kirchliche Gemeinschaft scheint es sinnvoll, dass diese auch in der Tauffeier zum Ausdruck kommt und neben dem Taufspender auch Vertreter:innen der Gemeinde (Taufelternkatechet:in oder Mitglied des PGR) in Aktion treten. Ein netter Anlass ist ein kurzes Grußwort und Gratulation zum Abschluss der Taufe. Es drückt die Freude über das neue Mitglied in der Gemeinschaft der Christen aus. Außerdem ist Gelegenheit, weitere Begleitung anzubieten oder zu konkreten Veranstaltungen der Pfarrei in der kommenden Zeit einzuladen.

Hier kann neben guten Wünschen auch ein kleines Willkommensgeschenk der Gemeinde an die Tauffamilie überreicht werden...

#willkommen #geschenk #beteiligung #gemeinde

Taufbäume und andere nachhaltige Erinnerungen an die Taufe(n)

Obstbaum vor Kirche

Die sonntägliche Gottesdienst-Gemeinde bekommt oftmals nur wenig von den Taufgottesdiensten mit. Mit Aktionen wie dem "Tauf-Baum" bekommen die Täuflinge auch langfristig ihren Platz in der Gemeinde.

Die Idee dahinter ist simpel: Der Baum ist ein Symbol für die Entwicklung des Lebens und Glaubens von Menschen. Im Frühjahr (ggf. zu Ostern) wird ein kleiner Baumsetzling im Topf in der Kirche aufgestellt. An diesen werden das ganze Jahr über - immer am Ende des Taufgottesdienstes - Fotos von den neu getauften Kindern mit ihrem Namen (und ggf. dem Taufspruch) aufgehängt. Der Baum füllt sich über das Jahr und wird - im Idealfall mit Einladung an alle Tauffamilien - zu Ostern des kommenden Jahres irgendwo in der Gemeinde gepflanzt. Ein passendes Schild oder Plakette erinnert dort langfristig an den entsprechenden Taufjahrgang. Gegebenfalls tun das auch die später hier mal wachsenden Früchte.

Wenn es verschiedene Taufkirchen im Pastoralraum gibt, kann der kleine Baum ggf. mitwandern bevor er irgendwann gepflanzt wird. Alternativ wird der Baum in anderer Weise illustriert (z.B. an einer Plakatwand) und dort die Bilder dazugehängt. Hier hätten Gemeindemitglieder die Chance auch gute Wünsche zu hinterlassen.

Eine ganz andere Variante ist ein "Taufbuch" der Kirche. Hier werden alle Familien, die ein Kind in der Kirche haben taufen lassen, gebeten, ihre EIndrücke vom Tag hineinzuschreiben oder zu kleben - von persönlichen Erinnerungen, Bilder oder auch einfach nur dem Liedblatt der Tauffeier. Das Buch kann an einem entsprechenden Ort im EIngangsbereich, vielleicht auch in der Nähe des Taufbrunnens, offen ausgelegt werden.

#taufbaum #fotos #erinnerung #gemeinde #nachhaltig #pflanzaktion

Nach der Taufe

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Martin Luther hat mal gesagt: "Man muss täglich neu in seine Taufe hineinkriechen." Dazu braucht es immer wieder einmal Impulse und Anlässe. Diese können, dürfen und sollen auch von der Gemeinde und ihren Gruppierungen ausgehen.

Bewährt haben sich folgende Ideen, die durchaus auch in ökumenischer Verwantwortung möglich sind:

  • Nachtreffen nach der Taufe (zwei bis drei Wochen nach der Taufe): Erinnern mit Fotos von Taufe und Familienfest und/oder Glückwunschkarten // Impulsgespräch: Was hat mich am Tag am meisten beeindruckt? Was möchte ich meinen Kind später von dem Tag erzählen? // Segnung der Kinder // Zusammensitzen bei Wein und/oder Saft
  • Tauferinnerungsgottesdienste: Einladung an Tauffamilien des letzten (oder mehrerer) Jahre zu einem Wortgottesdienst mit Tauferinnerung und Kindersegnung // Anlässe im Kirchenjahr: Fest der unschuldigen Kinder (28.12.), Fest der Taufe Jesu (Januar), kurz nach Ostern (siehe Tauf-Baum) oder kurz vor den Sommerferien // Beispiele und Vorlagen für entsprechende Gottesdienste gibt es viele, z.B. Vorlagen für ökumenische Taufgedächtnisgottesdienste (als PDF)
  • Besuche in Familien zur Tauferinnerung am Tauftag: Die Tauf-Katechet:innen besuchen die Tauffamilie und überbringen eine Kleinigkeit von der Gemeinde (z.B. einen Segensengel oder ein kleines Gebetbuch)
  • Tauftagsbriefe: Die Tauffamilien erhalten ein paar Jahre oder an ausgewählten Jahrestagen bis zur Einschulung einen Brief der Gemeinde. So wird seitens der Pfarrei der Kontakt gehalten und über die Taufe hinaus Interesse signalisiert. Inhaltlich können die Tauftagsbriefe die Eltern in der Entwicklung des Kindes begleiten - mit Gedanken, Impulsen und Anregungen - vielleicht auch in Anlehung oder mit Unterstützung der Miniflyer der akf (mit Anregungen für kleine Familienrituale im Alltag - auch zum Namenstag, der Tauferinnerung etc.).
  • Hinweis auf Elternbriefe "du + wir":  Sie begleiten die Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder. Von der Geburt bis zum 9. Lebensjahr bekommen sie Informationen zur kindlichen Entwicklung, Anregungen zur Gestaltung des Familienlebens und eine Vielzahl praktischer Tipps. Insgesamt gibt es 45 zum Alter und der Entwicklungsstufe des Kindes passenden Briefe, die als E-Mail bezogen oder über eine App gelesen werden können.
  • Gezielte Einladung zu verschiedenen Angeboten im Rahmen der Familienpastoral des Pastoralraums: Familienkreise, Krabbelkreise, Gottesdienste für (Klein-)Kinder und Familien, z.B.: "Abenteuerland Kinderkirche", ökumenische Kinderbibeltage, "Kirche kunterbunt" usw.
  • Hinweise und Unterstützung für alles, was hilft, dem Glauben in der Familie zu leben - vielleicht auch einfach nur als Mail mit dem Link auf die Homepage des Bistum "Wie geht es nach der Taufe weiter?"
  • ...

#taufe #anfang #kontakthalten #briefe #besuche #tauftag #anlässe #tauferinnerung #familienalltag #unterstützung

Arbeitsmittel zur Reflexion und Weiterentwicklung der Taufpastoral

Zielscheibe

Das Erzbistum Köln hat vor ein paar Jahren ein umfangreiches Arbeitsmittel für die Bestandsaufnahme und zur Konzeptionierung der Taufpastoral für Familien und deren Kinder aufgerufen. Das Arbeitsmittel konzentriert sich dabei auf die Kindertaufe bzw. auf die Taufe im familiären Zusammenhang und berücksichtigt auch die Möglichkeit der Feier der Kindertaufe in zwei Stufen.

Diese umfangreiche und ausführliche, sehr detaillierte Vorlage des Arbeitsmittel kann einer hilfreiche Unterstützung sein, wenn die Taufpastoral weiterentwickelt werden soll.

Kontakt

Das Referat Katechese und Glaubenskommunikation im Bistum Mainz steht für Rückfragen, Rückmeldungen oder Anregungen gerne zur Verfügung. Melden Sie sich gerne...

Aaron Torner, Pastoralreferent
Dezernat Seelsorge | Referat Katechese 
Telefon: 06131 253 241
katechese@bistum-mainz.de 

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