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Was bedeutet Beichte?

Orte der Vergebung

Niemand macht immer alles richtig. Im Alltag erleben wir, dass wir Fehler machen, andere verletzen oder hinter dem zurückbleiben, was wir eigentlich sein möchten. Manches geschieht aus Unachtsamkeit, manches leider auch ganz bewusst. Solche Erfahrungen können uns belasten und das Zusammenleben mit anderen erschweren.

Gott möchte nicht, dass wir mit unserer Schuld allein bleiben. Er lädt uns ein, neu anzufangen und Versöhnung zu erfahren. Deshalb gibt es die Beichte. Sie ist wie ein klärendes Gespräch, das hilft, ehrlich auf das eigene Leben zu schauen. In der Beichte bzw. in der Vorbereitung können wir über das nachdenken, was nicht gut gelungen ist, und es vor Gott aussprechen. Der Priester hört zu und spricht im Namen Gottes die Vergebung zu. Das schenkt einen neuen Anfang, befreit von dem, was belastet, und gibt Kraft, den Weg weiterzugehen und es beim nächsten Mal besser zu machen.

Die Geschichte der Beichte

An vielen Orten unseres Bistums besteht regelmäßig die Möglichkeit zur Beichte zu gehen, z.B. in der Pfarrei vor Ort, bei Wallfahrten, an Klosterkirchen, während Exerzitien … (Meist genügt ein Blick auf die betreffende Homepage). Der „Beichtstuhl“ ist für viele Menschen immer noch ein guter Ort für dieses  außergewöhnliche Gespräch, es gibt aber auch die Möglichkeit, das Sakrament der Versöhnung von Angesicht zu Angesicht in einem „Sprechzimmer“ zu empfangen.

Wie mit Verfehlungen umgehen? Darauf haben Christen in verschiedenen Jahrhunderten ganz unterschiedliche Antworten gefunden. Unter den sieben Sakramenten ist die Beichte bis heute das mit den meisten Veränderungen, die auf zahlreiche Einflüsse zurückgehen. Ein Artikel auf katholisch.de fasst die Geschichte des Sakraments - vom öffentlichen Bekenntnis zum privaten Gespräch - zusammen.

katholisch.de

Buße und Versöhnung - Themen-Dossier von katholisch.de

Hintergründe, Wissenswertes zum Sakrament der Buße.