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Und jetzt? Dein Weg geht weiter!

Die Firmung ist Abschluss und Anfang. Für die Kirche ist mit der Firmung (nach Taufe und Erstkommunion) die Eingliederung in die Kirche abgeschlossen. Aber das bedeutet nicht: fertig. Im Gegenteil. Jetzt beginnt der Teil, in dem du selbst entscheidest, wie du Kirche und Glauben mitgestalten möchtest.

Dein Glaube. Deine Ideen. Deine Kirche.

Die Firmung ist kein Ende und kein Haken auf einer Checkliste. Sie ist eine Einladung, deinen Glauben auf deine Weise zu leben. Entdecke, was dir wichtig ist, probiere Neues aus. Bring deine Ideen ein, übernimm Verantwortung, begleite andere als Patin oder Pate und gestalte Kirche so mit, dass sie zu dir und deiner Generation passt.

Aus der Vorbereitung: Behalte, was dir gut tut

Nicht alles aus dem Firmkurs muss mit dem letzten Treffen enden. Vielleicht war da ein Gebet, ein Lied, ein Abendimpuls oder einfach ein Moment der Stille, der dir gutgetan hat. Nimm diese Ritual mit in deinen Alltag und finde heraus, was dir auch weiterhin Kraft und Orientierung gibt.

Weiterentwicklung: Glaube ist nie fertig

In der Vorbereitung zur Firmung gab es vermutlich viele Anregungen zum Ausprobieren. Nach der Firmung geht das Entdecken weiter. Glaube ist nichts Starres, sondern entwickelt sich mit dir. Was dir heute wichtig ist, kann sich verändern, und vielleicht begeistern dich Dinge, die dich im Firmkurs noch gar nicht angesprochen haben. Schau noch einmal in die Impulse aus der Firmvorbereitung und entdecke, was zu dir und auch deinem weiteren Weg passt.

Gib weiter, was du selbst erlebt hast

Nach deiner eigenen Firmvorbereitung weißt du, welche Fragen man hat, was spannend war und was manchmal auch herausfordernd sein kann. Viele Gemeinden suchen deshalb genau dich und deine Erfahrung: Als Co-Katechet:in kannst du dann mithelfen, andere Jugendliche, die sich auf die Firmung vorbereiten, zu begleiten. Du bringst deine Ideen ein, unterstützt bei Treffen und Aktionen und gestaltest die Firmvorbereitung aktiv mit.

Dabei musst du nicht alles wissen oder perfekt sein. Wichtig ist vor allem deine Offenheit, deine Begeisterung und die Bereitschaft, mit anderen unterwegs zu sein. Vielleicht entdeckst du dabei sogar neue Seiten an deinem Glauben und an dir selbst.

Bereit, selbst Patin oder Pate zu werden?!

Mit der Firmung bist du nicht nur für deinen eigenen Glaubensweg gestärkt. Sie eröffnet dir auch die Möglichkeit, selbst Tauf- oder Firmpat:in zu werden. Das Kirchenrecht sieht die Firmung als wichtige Voraussetzung für dieses Amt vor.

Als Patin oder Pate kannst du für einen jungen Menschen Wegbegleiter:in, Vertrauensperson und Mutmacher:in sein. Eine schöne Gelegenheit, etwas von dem weiterzugeben, was dir selbst wichtig geworden ist.